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Kontaktlinsen

Kleine Helfer für scharfes Sehen

Mancher ist seine Brille leid, weil sie ständig beschlägt. Ein anderer möchte beim Sport nicht von seiner Sehschwäche behindert werden. Kontaktlinsen sind dann beliebte Alternativen. Die kleinen Helfer aus Kunststoff können heute auch komplizierte Formen der Fehlsichtigkeit ausgleichen. Fragen und Antworten zum Thema.

Kleine Helfer für scharfes Sehen

Hart oder weich: Welche Kontaktlinse die richtige ist, hängt auch von den Ansprüchen des Trägers ab.

Welche Arten von Kontaktlinsen gibt es überhaupt?

Grundsätzlich ist zwischen formstabilen (harten) und weichen Linsen zu unterscheiden. Letztere bestehen aus flexiblem Material und passen sich der Form der Hornhaut an. Sie haben einen Durchmesser von 13 bis 14,5 Millimetern – und sind damit wesentlich größer als harte Kontaktlinsen. Diese bestehen aus sauerstoffdurchlässigen Kunststoffen und schwimmen vergleichsweise locker auf dem Tränenfilm.

Darüber hinaus gibt es sogenannte Orthokeratologische Kontaktlinsen, kurz „Ortho-K-Linsen“: Sie eignen sich für Menschen mit leichter bis mittelschwerer Kurzsichtigkeit und werden über Nacht getragen. Die Linsen modellieren die Hornhaut, sodass die Kurzsichtigkeit nach drei bis fünf Tagen verschwunden ist. Allerdings hält diese Veränderung nur an, wenn die Linsen Nacht für Nacht getragen werden.

Auch Alterssichtigkeit lässt sich mit Kontaktlinsen korrigieren. Dabei wird entweder ein Auge für die Ferne korrigiert und das andere für die Nähe, oder man setzt auf Mehrstärkenlinsen, die – wie eine Mehrstärkenbrille – über unterschiedlich starke Sehbereiche verfügen.

Welche Linse eignet sich für welchen Träger?

Weiche Kontaktlinsen werden wegen ihres flexiblen Materials in der Regel sehr gut vertragen. Der feste Sitz bietet gerade beim Sport einen großen Tragekomfort, die Linsen gehen nicht so leicht verloren, und das Auge gewöhnt sich in der Regel sehr schnell an sie. Auf der anderen Seite sind weiche Linsen häufig etwas weniger sauerstoffdurchlässig. Menschen die zu trockenen Augen neigen, sollten daher eher zu formstabilen Linsen greifen.

Kann es bei bestimmten Vorerkrankungen oder Beschwerden unmöglich sein, Kontaktlinsen zu tragen?

Nein, sagt Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen in Berlin. „Man kann – auch bei bereits vorliegenden Augenkrankheiten – nicht von vornherein sagen, dass Kontaktlinsen nicht vertragen werden, da verschiedene Parameter darüber entscheiden.“ An Kontaktlinsen Interessierte sollten sich an einen qualifizierten Kontaktlinsenanpasser wenden, um feststellen zu lassen, ob und – wenn ja – welche Kontaktlinsen in Frage kommen, rät die Expertin. Er wählt die individuell passenden Kontaktlinsen aus, die dann zur Probe getragen werden können. „Die folgenden Kontrollen sind wichtig, um die Augengesundheit und Verträglichkeit zu prüfen und zu gewährleisten.“

Welche Risiken gehen mit dem Tragen von Kontaktlinsen einher?

„Wenn die Kontaktlinsen professionell ausgewählt und angepasst worden sind, die Tragezeiten und Hygieneregeln eingehalten, die Kontaktlinsen richtig gepflegt und aufbewahrt sowie die regelmäßigen Nachkontrollen wahrgenommen werden, sind die Risiken für Infektionen minimal“, sagt Kerstin Kruschinski. Ein großer Prozentsatz aller Kontaktlinsenunverträglichkeiten werde durch die unsachgemäße Auswahl, fehlende Anpassung, vor allem aber durch falsche oder unzureichende Pflege der Kontaktlinsen verursacht.

Sollten Unverträglichkeiten auftreten, gelte es, die Kontaktlinsen direkt herauszunehmen und sich an seinen Anpasser zu wenden. Gleiches gilt, wenn durch die Einnahme bestimmter Medikamente oder eine Pollenallergie die Nutzung von Kontaktlinsen zeitweise eingeschränkt ist.

Wie lange sollten Kontaktlinsen täglich maximal auf dem Auge bleiben?

Die durchschnittliche Tragedauer von Kontaktlinsen liegt nach einer Eingewöhnungsphase in der Regel zwischen acht bis zwölf Stunden pro Tag. „Eine Kontaktlinsenpause kann erholsam für die Augen sein“, erklärt Kerstin Kruschinski. So empfehle es sich, fürs abendliche Fernsehen oder Lesen grundsätzlich eine Brille zu nutzen. Vor dem Schlafengehen müssen klassische Kontaktlinsen herausgenommen werden, da die Produktion der Tränenflüssigkeit in der Nacht ruht und somit das Tragen von Kontaktlinsen während dieser Zeit die Sauerstoffzufuhr noch weiter reduzieren würde.  

www.sehen.de

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