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Alle Artikel zum Thema: Klima

Klima

Kapstadt. In Südafrikas Touristenmetropole Kapstadt wird die Wasserversorgung wegen andauernder Dürre nochmals drastisch reduziert. In den nächsten fünf Monaten dürften Bürger nur noch 50 Liter Trinkwasser pro Tag verbrauchen, erklärte die Stadtverwaltung. Zuletzt galt noch ein Tageslimit von 87 Litern pro Person. Für Haushalte, die mehr Wasser verbrauchen, soll der Wasserpreis von Februar an nochmals drastisch erhöht werden. Mit den Maßnahmen will die Stadt die nach derzeitigem Stand am 21. April drohende „Stunde Null“ abwenden - dann müsste das Wasser komplett abgestellt werden.mehr...

Washington/Genf. Der Trend hält an: Auch 2017 war unter den drei wärmsten Jahren seit Beginn der Messungen. Zwar hält 2016 weiter den Rekord, aber 2017 macht den Forschern besondere Sorgen - denn so warm hätte es ohne ein spezielles Klimaphänomen eigentlich nicht sein dürfen.mehr...

Berlin. Keine nationalen Alleingänge, keine zu ambitionierten Ziele - das sind Kernbotschaften einer umfassenden Klimastudie des BDI. Ein politischer und wirtschaftlicher „Kraftakt“ sei nötig, um Klimaschutzziele zu erreichen.mehr...

Berlin. Das Sondierungsergebnis von Union und SPD ist nach Einschätzung der Denkfabrik Agora Energiewende zu unkonkret für Vorhersagen. „Im Bereich Klima und Energie wissen wir nicht, was kommt“, sagte Direktor Patrick Graichen der Deutschen Presse-Agentur. Im Wesentlichen hätten sich die Sondierer für eine Neuauflage der großen Koalition auf einen Prozess geeinigt: „Bis Ende 2018 sollen drei Kommissionen jeweils für die Bereiche Strom, Wärme und Verkehr Vorschläge vorlegen, was man tun kann, und bis Ende 2019 soll das dann gesetzlich verabschiedet werden.“mehr...

New York. Mit der Ostküstenmetropole New York hat eine weitere US-Großstadt die großen Ölmultis auf Zahlungen zur Bewältigung des Klimawandels verklagt. Bürgermeister Bill De Blasio forderte Entschädigung für die hohen Kosten, die der Stadt bereits durch die Erderwärmung entstanden seien und die nötig seien, um ihre Infrastruktur für die weiteren Folgen zu rüsten. New York werde deshalb Schadenersatzansprüche gegen die Ölriesen BP, Chevron, ConocoPhillips, ExxonMobil und Shell stellen, kündigte De Blasios Büro an. Die Unternehmen äußerten sich zu der Aktion zunächst nicht.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump hat das Thema Klimaschutz noch nicht völlig aufgegeben, auch wenn er der Wettbewerbsfähigkeit der US-Energiewirtschaft einen höheren Stellenwert einräumt. Das Pariser Klimaschutzabkommen habe die US-Unternehmen im Wettbewerb mit anderen Ländern, darunter China, schlechter gestellt, sagte Trump in Washington. Eine Rückkehr in das Abkommen sei „vorstellbar“. Er könne es aber nicht zulassen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft eingeschränkt werde. Die USA hielten auch ohne Paris den Klimaschutz hoch, so Trump.mehr...

Berlin. Um die deutschen Klimaziele bis 2020 zu erreichen, muss auch die Industrie umsteuern. Der BDI fürchtet erhebliche Mehrkosten. Grüne und Umweltorganisationen reagieren mit Kritik.mehr...

Berlin/Potsdam. An vielen Orten der USA herrscht zu Jahresbeginn eisige Kälte. Doch etwas mehr Klimaerwärmung, wie sie US-Präsident Trump sich wünschte, könnte da eher kontraproduktiv sein.mehr...

Geld und Recht

05.01.2018

Erneuerbare treiben Strompreise weniger

Berlin. Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien ist 2017 weiter vorangekommen, auch ihr Anteil am Verbrauch nahm zu. Viele Fragen rund um Versorgungssicherheit und Netzausbau bleiben aber strittig. Und Strom wird teurer - wenngleich sich die Gründe dafür ändern.mehr...

Berlin. Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien ist 2017 weiter vorangekommen, auch ihr Anteil am Verbrauch nahm zu. Viele Fragen rund um Versorgungssicherheit und Netzausbau bleiben aber strittig. Und Strom wird teurer - wenngleich sich die Gründe dafür ändern.mehr...

Kapstadt. Während Deutschland fröstelt, herrscht in Afrikas Touristenmetropole Kapstadt eine verheerende Dürre. Das Wasser wird nun drastisch rationiert. Wenn der Regen weiter ausbleibt, muss die Stadt im Mai die Wasserhähne zudrehen.mehr...

Kapstadt. In Südafrikas Touristenmetropole Kapstadt wird die Wasserversorgung wegen einer Dürre nochmals drastisch reduziert. Die Menschen dürfen ab 1. Januar bis auf Weiteres im Schnitt nur noch gut 40 Liter Trinkwasser pro Tag in einem großen Haushalt verwenden - halb so viel wie noch im Dezember. Das Wasser muss fürs Trinken, Kochen, Putzen, Duschen und auch die Klospülung reichen. Firmen müssen ihren Wasserverbrauch zwischen 45 Prozent und 60 Prozent reduzieren. Es herrscht die schlimmste Dürre seit Jahrhunderten.mehr...

Washington. Präsident Donald Trump hat sich angesichts eines massiven Kälteinbruchs in weiten Teilen der USA über die globale Erwärmung lustig gemacht. „Im Osten könnt es der KÄLTESTE Silvesterabend werden, der jemals registriert wurde“, schrieb Trump auf Twitter. „Vielleicht könnten wir ein bisschen von dem guten alten Treibhauseffekt gebrauchen. (...) Zieht euch schön warm an!“ Teile der USA erleben zurzeit die kältesten Wintertage seit Jahrzehnten. Hinzu kommen zum Teil heftige Schneefälle.mehr...

Tipp des Tages

19.12.2017

Im Zauber der Wildnis

Berlin. Viele Landschaften sind zwar eindrucksvoll, aber dennoch bedroht. Das gilt sogar für den Yosemite-Nationalpark. Dabei gehört er zum Weltnaturerbe der Unesco und ist streng geschützt.mehr...

Düsseldorf. Die geplanten Änderungen für die Windenergie in Nordrhein-Westfalen haben der schwarz-gelben Regierung in einer Expertenanhörung im Landtag viel Kritik eingebracht. Eine angestrebte Abstandsregelung für Windräder von 1500 Metern zu Wohngebieten sei „weder rechtssicher möglich noch praktisch sinnvoll“, betonten Städtetag und Landkreistag NRW in einem Papier für eine Sitzung des Wirtschaftsauschusses am Mittwoch. In einer Stellungnahme der Stiftung Umweltenergierecht hieß es, eine „rechtssichere Umsetzung“ lasse sich mit bundesrechtlichen Vorgaben „wohl nicht vereinbaren“.mehr...

Paris. Konzerne, Staaten und Privatleute wie Bill Gates haben in Paris mehr Engagement beim Kampf gegen die Erderwärmung versprochen. Klimaschützer freut das - aber von Deutschland wünschen sie sich mehr.mehr...

Schlaglichter

13.12.2017

Klimaschützer loben Pariser Gipfel

Paris. Klimaschützer haben überwiegend positiv auf die Ergebnisse des Pariser Klimagipfel reagiert. „Der Gipfel hat gezeigt, dass es eine enorme Dynamik für mehr globalen Klimaschutz gibt“, sagte Christoph Bals von Germanwatch. Bei dem Spitzentreffen mit mehr als 4000 Teilnehmern hatten unter anderem große Investoren und Entwicklungsbanken konkrete Schritte angekündigt, um den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollte mit dem Treffen die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens voranbringen.mehr...

Paris. Zahlreiche Staaten und Unternehmen haben beim Pariser Klimagipfel mehr Engagement für den Klimaschutz zugesagt. Damit setzte das Spitzentreffen mit mehr als 50 Staats- und Regierungschefs auch ein Zeichen, den Kampf gegen dem Klimawandel von der ablehnenden Haltung von US-Präsident Donald Trump nicht schwächen zu lassen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron rief die Welt eindringlich dazu auf, sich mehr anzustrengen: „Wir sind dabei, die Schlacht zu verlieren“, warnte er vor Vertretern von fast 130 Ländern.mehr...

Paris. Der Pariser Klimagipfel hat ein entschlossenes Signal für mehr Klimaschutz gesandt - und will sich von US-Präsident Donald Trump nicht bremsen lassen. Prominente amerikanische Teilnehmer wie Ex-Außenminister John Kerry betonten, dass die USA ihre bisherigen Klimaziele auch gegen Trumps Widerstand einhalten könnten. Auf Einladung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron berieten heute mehr als 50 Staats- und Regierungschefs, zahlreiche Top-Verantwortliche der Wirtschaft und Experten über den Kampf gegen den Klimawandel.mehr...

Paris. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Welt beim Pariser Klimagipfel aufgefordert, sich beim Klimaschutz mehr anzustrengen. „Wir sind dabei, die Schlacht zu verlieren“, sagte er vor Vertretern von fast 130 Staaten. Mit den bislangen Klimaschutz-Plänen steuere die Welt auf eine Erderwärmung um 3 oder 3,5 Grad zu. Im Pariser Klimaabkommen hatte die Welt vereinbart, den Klimawandel auf einen Temperaturanstieg von deutlich unter zwei Grad zu beschränken. Der von Macron initiierte „One Planet Summit“ mit 4000 Teilnehmern soll konkrete Klimaschutz-Vorhaben vorantreiben.mehr...

Paris. Mehr als 50 Staats- und Regierungschefs haben sich per Boot auf dem Weg zum Pariser Klimagipfel gemacht. Nach einem Mittagessen bei Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Élyséepalast gingen sie im Herzen der französischen Hauptstadt an Bord, um zum Veranstaltungsort auf einer Seine-Insel zu fahren. Das Spitzentreffen soll helfen, die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens voranzubringen, das genau zwei Jahre zuvor beschlossen wurde. Für Deutschland reiste Umweltministerin Barbara Hendricks an.mehr...

Paris. Emmanuel Macron lädt zu seinem ersten Gipfel - und über 50 Staats- und Regierungschefs kommen. Der große Abwesende ist US-Amtskollege Donald Trump. Kanzlerin Merkel fehlt auch. Sie reist erst einen Tag später an - allerdings zu einem anderen Spitzentreffen.mehr...

Paris. Anlässlich des Pariser Klimagipfels hat Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron die angekündigte Schließung des umstrittenen Atomkraftwerks Fessenheim an der Grenze zu Deutschland ausdrücklich bestätigt. „Ich halte meine Verpflichtung: Fessenheim wird geschlossen und wird komplett geschlossen“, sagte der Gipfelgastgeber der Tageszeitung „Le Monde“. Zu einem Abschaltungstermin für Fessenheim äußerte sich Macron in dem Interview nicht. Deutschland und Umweltschützer sehen das Atomkraftwerk schon lange als Sicherheitsproblem .mehr...

Paris. Die Weltbank will die Öl-Förderung nicht mehr finanzieren und Axa keine Kohlekraftwerks-Projekte mehr versichern: In Paris wird Klimaschutz konkret. Deutschland bleibt bei Macrons großer Klima-Gala eher blass.mehr...

Berlin. Vor dem Pariser Klimagipfel hat Umweltministerin Barbara Hendricks den Finanzsektor zu mehr Engagement im Klimaschutz aufgefordert. „Es geht um alle Investitionen weltweit, die in klimafreundliche Bahnen gelenkt werden müssen“, sagte die SPD-Politikerin der dpa. Investoren sollten Klimarisiken in ihren Portfolios analysieren und offen legen, in wieweit ihre Anlagestrategien mit dem Pariser Abkommen kompatibel sind, forderte die Ministerin.mehr...

Paris. Frankreich stellt 18 internationalen Umweltwissenschaftlern Forschungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das kündigte Staatspräsident Emmanuel Macron unmittelbar vor Beginn des Klimagipfels in Paris an. Die Initiative „Make Our Planet Great Again“ war von dem Staatschef bereits im Sommer vorgestellt worden, nachdem sein US-Amtskollege Donald Trump den Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt hatte. Die meisten der ausgezeichneten Wissenschaftler arbeiten bisher in den USA. Der Klimagipfel wird heute über 50 Staats- und Regierungschefs in Paris zusammenbringen.mehr...

Paris. Die Einbindung der Finanzwirtschaft beim Klimaschutz ist ein Schwerpunkt des Pariser Klimagipfels, zu dem mehr als 50 Staats- und Regierungschefs erwartet werden. Doch Aktivisten fordern, die reichen Staaten dürften sich nicht aus der Verantwortung stehlen.mehr...

Berlin. Kurz vor Gesprächen über eine mögliche neue große Koalition lässt die Gewerkschaft IG BCE Dampf ab. Der Chef des Energiekonzerns RWE knöpft sich Umweltverbände vor.mehr...

Berlin. SPD-Chef Martin Schulz hat für einen Ausstieg aus dem klimaschädlichem Kohlestrom geworben - allerdings müsse auf die Beschäftigten in der Branche Rücksicht genommen werden. „Die Wahrheit ist: Wir wollen die Klimaziele erreichen, und die Wahrheit ist auch, das geht einher mit dem Ende der Kohleverstromung“, sagte Schulz vor rund 600 Delegierten in Berlin. Den Menschen in der Lausitz, im Mitteldeutschen und im rheinischen Revier helfe nicht „Realitätsverweigerung“, sondern ein Konzept für die Zukunft.mehr...

Berlin. SPD-Chef Martin Schulz hat für einen Ausstieg aus dem klimaschädlichen Kohlestrom geworben - allerdings müsse auf die Beschäftigten in der Branche Rücksicht genommen werden. „Die Wahrheit ist: Wir wollen die Klimaziele erreichen, und die Wahrheit ist auch, das geht einher mit dem Ende der Kohleverstromung“, sagte Schulz am Donnerstag vor rund 600 Delegierten in Berlin. Den Menschen in der Lausitz, im Mitteldeutschen und im rheinischen Revier helfe nicht „Realitätsverweigerung“, sondern ein Konzept für die Zukunft.mehr...

Hubbard Brook. Eisstürme richten in den USA regelmäßig verheerende Schäden an. Mit dem Klimawandel könnte das Phänomen häufiger werden. Mögliche Folgen untersuchen Forscher nun in New Hampshire - in einem künstlich vereisten Wald.mehr...

Bergheim. Schnellerer Fortschritt beim CO2-Abbau gehört zu den zentralen Forderungen an die neue Bundesregierung. Das darf aber nicht auf Kosten der Mitarbeiter deutscher Kohlekraftwerke passieren, fordert die IGBCE und demonstriert im Rheinischen Revier.mehr...

Bergheim. Vor dem RWE-Braunkohle-Kraftwerk Niederaußem im Rheinischen Revier haben rund 3000 Beschäftigte des Dax-Konzerns und Mitarbeiter anderer Unternehmen gegen einen bundesweiten Ausstieg aus der Kohleverstromung demonstriert. Ein solcher Ausstieg brächte „teure Symbolpolitik“, ohne dem Klima wirklich zu nützen, heißt es in einem Flugblatt der Gewerkschaft IG BCE, die die Demonstration organisiert hatte. Weniger als ein Prozent der weltweiten CO2-Emissionen entstünden durch die deutsche Kohle. Zugleich würden mit einem schnellen Ausstieg aber Tausende Jobs gefährdet.mehr...

Bergheim. Schnellerer Fortschritt beim CO2-Abbau gehört zu den zentralen Forderungen an die neue Bundesregierung. Das darf aber nicht auf Kosten der Mitarbeiter deutscher Kohlekraftwerke passieren, fordert die IGBCE und demonstriert im Rheinischen Revier.mehr...

Hamm. Ein peruanischer Bauer hat den Energiekonzern RWE verklagt - er macht den Konzern mitverantwortlich für das Schmelzen eines Gletschers in seiner Heimat und fordert Geld. Nun entscheidet das Oberlandesgericht Hamm, ob es in die Beweisaufnahme einsteigt.mehr...

Hamm. Im Fall des gegen RWE klagenden peruanischen Bauerns Saúl Luciano Lliuya steigt das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in die Beweisaufnahme ein. Das teilte das Gericht am Donnerstag mit. Ein Gutachter soll jetzt klären, ob die von RWE produzierten CO2-Emissionen zum Teil ursächlich sind für das Abtauen eines Gletschers in Peru.mehr...

Tel Aviv. Aus Hühnerkacke Kohle machen? Das ist keine Alchemie sondern moderne Technik. In den heutigen Zeiten muss sich noch erweisen, ob man damit auch Geld machen kann.mehr...

Berlin. Die Grünen bedauern nach dem Abbruch der Jamaika-Gespräche durch die FDP das Aus für bereits ausgehandelte Kompromisse beim Klimaschutz. Das sei ein „harter Schlag“, weil ein Kohleausstieg überfällig sei, sagte die Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock. Gut sei aber, dass das ganze Land darüber diskutiert habe, wie man sozialverträglich und mit Blick auf die Versorgungssicherheit aus der Stromgewinnung aus Kohle aussteigen könne. FDP-Chef Christian Lindner hatte die Verhandlungen mit CDU, CSU und Grünen am späten Abend überraschend platzen lassen.mehr...

Washington. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat einen Satelliten zur Messung von Klima- und Wetterdaten ins All geschickt. „JPSS-1“ sei in der Nacht erfolgreich an Bord einer Rakete von der Vandenberg Airforce-Basis in Kalifornien gestartet, teilte die Nasa mit. „JPSS-1“ ist der erste von insgesamt vier Satelliten, die Wettervorhersagen in den USA künftig deutlich präziser machen sollen. „Der Wert dieses neuen Satelliten kann nicht unterschätzt werden nach dieser tragischen Hurrikan-Saison“, sagte US-Handelsminister Wilbur Ross.mehr...

Bonn. Bonn hat sich bei der Weltklimakonferenz nach Meinung von Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa als sichere Konferenzstadt gezeigt. „Unsere Stadt hat sich erneut als sicherer und verlässlicher Konferenzort präsentiert“, stellte Brohl-Sowa am Samstag in ihrer Abschlussbilanz fest. Sie sei stolz und froh, dass die Bonner Polizei einen wichtigen Teil dazu beigetragen habe. Nach Angaben der Bonner Polizei war es der längste Großeinsatz in der Geschichte der nordrhein-westfälischen Polizei.mehr...

Bonn. Die Klimakonferenz in Bonn hat eine riesige Zettelwirtschaft erzeugt. Ein Jahr haben die Verhandler nun Zeit, daraus ein Regelwerk für das Pariser Klimaabkommen zu machen. Das soll dann ausgerechnet im Kohleland Polen vereinbart werden.mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn hat einige Schritte zur Umsetzung des Klimaabkommens von Paris gemacht. Neben den direkten Verhandlungen wurden auch freiwillige Aktionen auf den Weg gebracht.mehr...

Bonn. Bei der Weltklimakonferenz in Bonn haben sich einige Teilnehmer über sexuelle Belästigung beschwert. Es gehe um etwa fünf bis zehn Fälle, sagte ein Sprecher des UN-Klimasekretariats. Seines Wissens habe keiner der Betroffenen angegeben, die Sache weiterverfolgen zu wollen. Bei einer zweiwöchigen Konferenz mit insgesamt nahezu 30 000 Beteiligten sei die Zahl der Vorkommnisse nicht gerade hoch. Die Vereinten Nationen hatten vor der Konferenz eine „Null-Toleranz-Politik“ gegen sexuelle Belästigung ausgerufen und an die Teilnehmer appelliert, jeden Vorfall zu melden.mehr...

Bonn. Bei der Weltklimakonferenz in Bonn haben sich einige Teilnehmer über sexuelle Belästigung beschwert. Es gehe um etwa fünf bis zehn Fälle, sagte der Sprecher des UN-Klimasekretariats, Nick Nuttall, der Deutschen Presse-Agentur.mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn hat die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Stück weitergebracht. Nach langem Ringen in der Nacht einigten sich die 195 Staaten am Morgen zuletzt auch in wichtigen Finanzfragen. Dabei ging es unter anderem um einen älteren Fonds zur Anpassung der Entwicklungsländer an die Folgen des Klimawandels. Die Einigung gilt als großer Erfolg und wurde im Konferenzplenum mit Applaus bedacht. Zuvor hatten die Delegierten eine umfangreiche Textsammlung erstellt, aus der im kommenden Jahr das Regelwerk zum Pariser Klimaschutzabkommen entstehen soll.mehr...

Schlaglichter

18.11.2017

Weltklimakonferenz bringt kleine Erfolge

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn hat die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Stück weitergebracht. Nach langem Ringen in der Nacht einigten sich die 195 Staaten am Morgen zuletzt auch in wichtigen Finanzfragen. Dabei ging es unter anderem um einen älteren Fonds zur Anpassung der Entwicklungsländer an die Folgen des Klimawandels. Die Konferenz dauerte auch am Morgen noch an, es waren aber die wichtigsten Themen durchs Plenum gekommen. Eigentlich sollte die Konferenz am Freitag enden.mehr...

Bonn. Die Delegierten auf der Weltklimakonferenz in Bonn haben bis in den Morgen hinein hinter verschlossenen Türen um eine Einigung gerungen. Offen waren bis zuletzt einige Finanzfragen. Dabei ging es unter anderem darum, in welcher Form die Industrieländer künftig Geldzusagen abgeben sollen. Auch einige Punkte zur Fortsetzung des Fonds für die Anpassung der ärmeren Staaten an den Klimawandel waren noch nicht beschlossen worden. Eigentlich sollte die Konferenz gestern enden.mehr...

Bonn. Die zweiwöchige Klimakonferenz mit rund 25 000 Teilnehmern in Bonn hat die Stadt nach Einschätzung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) als UN-Standort gestärkt. Bonn habe sich als hervorragender Gastgeber präsentiert, schrieb die Ministerin am Samstag nach Abschluss des Klimagipgfels auf Twitter.mehr...

Bonn. Fahrräder, Elektro-Shuttles, 50 Trinkwasserbrunnen und fast keine Parkplätze - die Weltklimakonferenz in Bonn legte viel Wert darauf, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen. Als erste Weltklimakonferenz sei sie nun auch offiziell als umweltfreundlich und nachhaltig zertifiziert worden, teilte Umweltministerin Barbara Hendricks mit. Das Zertifikat stammt von der Organisation EMAS (Eco Management and Audit Scheme). „Natürlich gibt es in manchen Bereichen Luft nach oben – die Lernkurve hat gerade erst begonnen“, sagte Hendricks. mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn soll heute enden, doch besonders Geldthemen waren bis zuletzt noch offen. So müssen die Staaten noch klären, aus welchen Quellen künftig der Fonds zur Anpassung armer Länder an den Klimawandel gespeist werden soll. Auch um andere Verfahrensfragen zur künftigen Klimaschutz-Finanzierung wurde noch gerungen. Gestern hatten sich Großbritannien, Kanada, Costa Rica, Mexiko und mehrere andere Staaten zu einer Allianz für den Kohleausstieg zusammengeschlossen. Deutschland ist nicht dabei, weil es erst nach der Regierungsbildung darüber entscheiden will.mehr...

Weltklimakonferenz

16.11.2017

Große Länder-Allianz für den Kohleausstieg

Bonn Während Deutschland im Bann der Jamaika-Verhandlungen steht, präsentiert sich bei der Weltklimakonferenz in Bonn eine große Koalition gegen die Kohle. Ausgerechnet der Gastgeber glänzt mit Abwesenheit - „peinlich“, sagen Umweltschutzverbände.mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Jamaika-Streit um Kohlekraftwerke und Klimaschutz den Grünen ein Kompromissangebot gemacht. Wie es am Abend aus Verhandlungskreisen in Berlin hieß, bot die CDU-Chefin eine Reduzierung der Kohlestromproduktion um sieben Gigawatt an. Union und FDP hatten drei bis maximal fünf Gigawatt zugestehen wollen, die Grünen hatten acht bis zehn Gigawatt gefordert. Bei dem Streit geht es darum, wie Deutschland sein Klimaziel schaffen soll, den Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren.mehr...

Bonn. Zuletzt tagte die Weltklimakonferenz noch die ganze Nacht durch - und meldete am Ende einige zusätzliche Erfolge. Der Forscher Schellnhuber meint: Der Geist der Klimakonferenzen von Paris und Bonn ist jetzt aus der Flasche und lässt sich nicht mehr einfangen.mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn wird heute mit Verhandlungen auf Ministerebene fortgesetzt. Am vorletzten Tag sind die Gespräche in einer entscheidenden Phase angelangt. Ein Etappenziel hat die Konferenz bereits erreicht: Nach eineinhalb Wochen liegen Textentwürfe für ein Regelwerk vor, mit dem das Pariser Klimaabkommen umgesetzt werden soll. Beschlossen werden soll dieses Regelwerk erst bei der nächsten Klimakonferenz im kommenden Jahr in Polen. In Bonn war das Ziel, schon möglichst konkrete Entwürfe zu erarbeiten.mehr...

Bonn. Die Grünen haben enttäuscht auf die Rede von Kanzlerin Angela Merkel beim UN-Klimagipfel in Bonn reagiert. „Angela Merkels Rede war im wesentlichen eine Nullaussage“, sagte Grünen-Chefin Simone Peter der Deutschen Presse-Agentur. „Was längst überfällig ist, ist Konkretion.“ Die Grünen erwarteten von der Kanzlerin einen konkreten Plan, wie die deutschen CO2-Emissionen entsprechend den Klimazielen für 2020, 2030 und 2050 gesenkt werden sollen.mehr...

Bonn. Die Erwartungen waren hoch: Umweltverbände erhofften sich von Angela Merkels Auftritt bei der Weltklimakonferenz die Ankündigung des Kohleausstiegs. Das war wohl von Anfang an unrealistisch - doch die Kanzlerin blieb dann sehr vage.mehr...

Bonn. Umweltschutzverbände haben sich enttäuscht von der Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Weltklimakonferenz in Bonn geäußert. „Angela Merkel hat sich heute vor der einzigen Antwort gedrückt, die sie in Bonn geben musste: Bis wann steigt Deutschland aus der Kohle aus?“, kritisierte Greenpeace-Geschäftsführerin Sweelin Heuss. „Mit ihrem Schweigen zur Schicksalsfrage der deutschen Klimapolitik verspielt die Kanzlerin auch den letzten Rest ihres alten Klimaruhms.“ Ohne Kohleausstieg könne Deutschland seine in Paris getroffenen Zusagen zum Schutz des Klimas nicht einhalten.mehr...

Bonn. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung der Kohlestrom-Reduktion für den Klimaschutz in Deutschland betont. Kohle und insbesondere die Braunkohle müsse einen „wesentlichen Beitrag“ zur Erfüllung der Klimaziele leisten, sagte Merkel bei der Weltklimakonferenz in Bonn. „Aber wie genau das ist, das werden wir in den nächsten Tagen miteinander ganz präzise diskutieren müssen.“ Das Thema gehört zu den am heftigsten umstrittenen bei den Jamaika-Sondierungen von CDU, CSU, FDP und Grünen in Berlin.mehr...

Bonn. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Klimawandel als „Schicksalsfrage“ für die Menschheit bezeichnet. Mit den bisher beschlossenen Maßnahmen könnten die Ziele des Pariser Klimaabkommens nicht erreicht werden, sagte Merkel bei der Weltklimakonferenz in Bonn. Deshalb bedürfe es zusätzlicher Anstrengungen. „Ich will ganz offen sprechen“, sagte Merkel, „das ist auch in Deutschland nicht einfach“. Sie verspreche aber: „Wir in Deutschland werden uns mühen.“mehr...

Schlaglichter

15.11.2017

Erste Erfolge bei Weltklimakonferenz

Bonn. Bei der Weltklimakonferenz zeichnen sich die Umrisse eines Regelwerks für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens ab. Nach eineinhalb Wochen des Verhandelnsliegen Entwürfe vor. Beschlossen werden soll das Regelwerk erst bei der nächsten Klimakonferenz im kommenden Jahr in Polen. In Bonn war das Ziel, möglichst konkrete Entwürfe zu erarbeiten. Es geht unter anderem um die Frage, wie der CO2-Ausstoß künftig gemessen und angegeben werden soll. Dafür müssen sich alle UN-Staaten auf einheitliche Regeln einigen, damit niemand seine Emissionsdaten schönen kann.mehr...

Bonn. Schweden, Litauen und Marokko sind einem Report zufolge die Spitzenreiter beim Klimaschutz. Den Index präsentierte die Organisation Germanwatch auf der Klimakonferenz in Bonn. mehr...

Bonn. Die Rede von Kanzlerin Merkel war von vielen Teilnehmern der Klimakonferenz mit Spannung erwartet worden. Sie fand klare Worte und blieb dennoch mit Blick auf die Jamaika-Verhandlungen schwammig beim Thema Kohle.mehr...

Bonn. Kanzlerin Angela Merkel spricht heute vor den Delegierten der Weltklimakonferenz in Bonn. Die Erwartungen sind hoch. Greenpeace-Geschäftsführerin Sweelin Heuss sagte: „Angela Merkel kann nicht länger nur über Klimaschutz reden, sie muss etwas dafür tun - das geht nur mit einem Kohleausstieg.“ Zusammen mit dem BUND, der Deutschen Umwelthilfe, dem Naturschutzbund Deutschland, dem WWF und Germanwatch warnte Greenpeace vor einem „klimapolitischen Totalausfall der Jamaika-Sondierer“.mehr...

Berlin. Die Grünen erwarten angesichts großer Differenzen in den Jamaika-Sondierungen beim zentralen Thema Klimaschutz ein „klares Zeichen“ von Kanzlerin Angela Merkel. In ihrer heutigen Rede bei der Weltklimakonferenz in Bonn müsse Merkel „einen Weg zeigen, der für ein Industrieland eine Vorreiterrolle skizziert“, sagte Grünen-Chefin Simone Peter am Rande der Sondierungen in Berlin. Die Kanzlerin müsse deutlich machen, dass Deutschland die Verantwortung auf sich nehme, zusammen mit den anderen europäischen Staaten einen wichtigen Klimaschutz-Beitrag zu leisten, forderte Peter.mehr...

Bonn. Aus New York, Berlin und Paris werden am Mittwoch hochrangige Politiker zur Weltklimakonferenz in Bonn erwartet. Teilnehmer erhoffen sich von UN-Generalsekretär Guterres, Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron neuen Schwung im Verhandlungsprozess.mehr...

Oslo. Der Umweltverband Greenpeace hat dem norwegischen Staat vor Gericht vorgeworfen, das Grundgesetz und das Klimaabkommen von Paris verletzt zu haben. Es geht dabei um Ölförderung in der arktischen Barentssee.mehr...

Bonn. Einen Tag vor der Ministerrunde auf der Klimakonferenz in Bonn ist Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth optimistisch. Man sei ganz zufrieden, habe zu den wichtigen Themen jetzt Texte vorliegen, mit denen man im nächsten Jahr arbeiten könne, sagte Flasbarth. 2018 soll das Regelwerk für das Klimaabkommen von Paris aus dem Jahr 2015 abgeschlossen werden. Allerdings müssten einige Texte noch arg eingedampft werden, wie etwa das 180-Seiten-Papier allein zur Treibhausgasminderung.mehr...

London. Um Klimaziele zu erreichen, müssen wir uns wohl von der Kohle verabschieden. Doch so weit ist die Welt noch nicht, heißt es in einer Analyse. Dabei ist Solarenergie für viele längst günstiger.mehr...

Greifswald/Bonn. Greifswalder Moorexperten sind auf der UN-Klimakonferenz ausgezeichnet worden. Sie hatten sich zusammen mit Kollegen aus den Niederlanden um die Moorsanierung in Russland verdient gemacht. Als eines von weltweit 19 Leuchtturmprojekten der UN-Klimarahmenkonvention wurden die Wissenschaftler für ihre Aktivitäten geehrt. Der Preis sollte ihnen am Dienstagabend offiziell auf der UN-Klimakonferenz in Bonn überreicht werden.mehr...

Hamm. Mitten in der UN-Klima-Konferenz verhandelt das Oberlandesgericht Hamm über die Klage eines peruanischen Bauern gegen RWE. Er macht den Konzern mitverantwortlich für das Schmelzen der Gletscher in seiner Heimat und fordert Geld. Nun erzielte er einen Etappensieg.mehr...

Hamm. Ein peruanischer Bauer hat bei seiner Klage gegen den Energiekonzern RWE vor dem Oberlandesgericht Hamm einen Etappensieg errungen. Anders als das Landgericht Essen in der ersten Instanz hält das OLG einen zivilrechtlichen Anspruch grundsätzlich für möglich. Zu prüfen sei nun, ob der Kläger beweisen kann, dass speziell die Emissionen der Kohlekraftwerke von RWE für den Klimawandel in den Anden mitverantwortlich sind. Der peruanische Bauer hatte von RWE verlangt, 0,47 Prozent der Kosten für Schutzmaßnahmen für sein Haus zu übernehmen.mehr...

Hamm. Der peruanische Bauer Saúl Luciano Lliuya hat bei seiner Klage gegen den Energiekonzern RWE vor dem Oberlandesgericht Hamm einen Etappensieg errungen. Anders als das Landgericht Essen in der ersten Instanz hält das OLG einen zivilrechtlichen Anspruch des Klägers grundsätzlich für möglich. Zu prüfen sei nun, ob der Kläger in einem zweiten Schritt beweisen kann, dass speziell die Emissionen der Kohlekraftwerke von RWE für den Klimawandel in den Anden mitverantwortlich sind, sagte der Vorsitzende Richter Rolf Meyer in der mündlichen Verhandlung am Montag zum Auftakt. Weiter geht es am 30. November. Dann will das Gericht verkünden, ob es in die Beweisaufnahme einsteigt. Die Nachfragen des Gerichts ließen eine Tendenz in diese Richtung erkennen.mehr...

Norwich. Nach drei Jahren Stillstand auf hohem Niveau steigt der weltweite Ausstoß von Kohlendioxid 2017 voraussichtlich wieder an. Experten zufolge werden bis Jahresende insgesamt 41 Gigatonnen Kohlendioxid, also 41 Milliarden Tonnen, in die Atmosphäre gelangt sein. Das entspricht einem Anstieg von etwa zwei Prozent. Der Großteil der CO2-Emissionen entfällt auf die Nutzung fossiler Brennstoffe. Die Forscher präsentieren ihre Daten unter anderem im Journal „Environmental Research Letters“.mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn geht heute in die entscheidende zweite Woche. Bis Freitag muss klar sein, auf welche Fortschritte sich die 195 Länder einigen können. Dabei geht es um die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Die Delegationen sollen Textentwürfe für ein Regelwerk erarbeiten. Festgelegt werden muss zum Beispiel, wie der CO2-Ausstoß künftig gemessen und angegeben werden soll. Ab Mittwoch finden die Gespräche auf Ministerebene statt. Erwartet wird dann auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.mehr...

Hamm. Ein peruanischer Bauer sieht sein Haus durch den Klimawandel bedroht und hat RWE verklagt. Der Stromkonzern soll die Kosten zum Schutz des Gebäudes vor Überschwemmungen übernehmen. In der ersten Instanz wurde die Klage abgewiesen - nun geht der Rechtsstreit weiter.mehr...

Norwich. Akteure aus 195 Ländern ringen derzeit auf der Weltklimakonferenz in Bonn um die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Die Notwendigkeit konsequenter Beschlüsse belegen derweil aktuelle Studien. Sie zeigen: Der CO2-Ausstoß ist im Jahr 2017 wieder gestiegen.mehr...

Hamm. Ein peruanischer Bauer sieht sein Haus durch den Klimawandel bedroht und hat RWE verklagt. Der Stromkonzern soll die Kosten zum Schutz des Gebäudes vor Überschwemmungen übernehmen. In der ersten Instanz wurde die Klage abgewiesen - nun geht der Rechtsstreit weiter.mehr...

Bonn. Arnold Schwarzenegger hat bei der Weltklimakonferenz in Bonn zur Umsetzung des Pariser Abkommens aufgerufen. Dass US-Präsident Donald Trump den Klimapakt aufgekündigt habe, werde letztlich keine Folgen haben. „Das bedeutet gar nichts“, sagte der Hollywood-Star und ehemalige Gouverneur von Kalifornien vor begeisterten Zuhörern. Kalifornien und andere US-Bundesstaaten hätten ihre Klima-Anstrengungen nun noch verstärkt. Der Klimaschutz müsse absolute Priorität haben, forderte der 69-Jährige.mehr...

Berlin. Die Grünen haben Union und FDP vorgeworfen, sie seien bei den Jamaika-Sondierungsgesprächen bisher zu wenig kompromissbereit. Grünen-Chef Cem Özdemir sagte der „Bild am Sonntag“, bei der Europa-, Außen- und Innenpolitik, beim bezahlbaren Wohnen, bei guter Arbeit, der Verkehrs- und Agrarwende spürten die Grünen keinerlei Entgegenkommen. Die Jamaika-Parteien wollen bis kommenden Donnerstag ihre laufenden Sondierungen abschließen und mögliche Koalitionsverhandlungen prüfen. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter warnte Merkel davor, auf Zeit zu spielen.mehr...

Bonn. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat bei der Weltklimakonferenz in Bonn die besondere Rolle von Städten und Regionen betont. Sie seien oft „Vorreiter in Sachen Klimaschutz“, sagte Laschet am Sonntag beim Gipfel der Städte und Regionen. „Schließlich sind sie im Kampf gegen den Klimawandel am stärksten gefordert.“mehr...

Stuttgart. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich für einen pragmatischen Kurs seiner Partei in der Klimapolitik ausgesprochen. Er sei nicht grundsätzlich gegen gesetzliche Vorgaben, nur der Zeitpunkt beim Abschied vom Verbrennungsmotor scheine ihm viel zu früh, sagte der Grüne der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Zurückhaltend äußerte er sich auch zu dem von seiner Partei geforderten Kohleausstieg. In der neuen Bundesregierung werde es zwar darauf ankommen, einen Pfad des Kohleausstiegs zu beschreiben. Von festen Fristen rate er jedoch ab.mehr...

Hamm. Muss der Stromkonzern RWE die Kosten für Schutzmaßnahmen eines Dorfs in Peru übernehmen? Darüber verhandelt ab Montag das OLG Hamm. Ein peruanischer Bauer sieht sein Eigentum durch den Klimawandel bedroht, für den er RWE mitverantwortlich macht.mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz geht in ihre zweite und entscheidende Woche. Klar ist bereits: Die US-Delegation verhält sich eher zurückhaltend - wohingegen die Gegner von Donald Trump höchst aktiv sind.mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn wird heute mit einem Gipfel der Städte und Regionen fortgesetzt. Dazu werden Redner wie der kalifornische Gouverneur Jerry Brown und dessen Vorgänger Arnold Schwarzenegger erwartet. Sie wollen deutlich machen, dass Klimaschutz nicht nur eine Sache nationaler Regierungen ist. So gibt es in den USA etwa die Initiative „America's Pledge“. Damit sollen die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden, obwohl Präsident Donald Trump den Rückzug der USA aus dem Abkommen angekündigt hat.mehr...

Berlin. Der linke Flügel der Grünen hat Union und FDP bei den Jamaika-Sondierungsgesprächen mangelnde Kompromissbereitschaft vorgeworfen. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin sagte bei einer Landesdelegiertenkonferenz seiner Partei in Hameln, bisher gebe es als Resultat der Gespräche nur Dissens-Listen. Wenn Angela Merkel mit den Stimmen der Grünen wieder zur Kanzlerin gewählt werde wolle, müsse sie sich bewegen. Spitzenvertreter von CDU, CSU, FDP und Grünen kommen heute in Berlin erneut zusammen.mehr...

Berlin/Düsseldorf. Für deutsche Kohlekraftwerke gelten künftig strengere EU-Auflagen als bisher - die Bundesregierung wird keine Klage dagegen einreichen. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums in Berlin. Zuerst hatte der WDR darüber berichtet.mehr...

Berlin. Für deutsche Kohlekraftwerke gelten künftig strengere EU-Auflagen als bisher - die Bundesregierung wird keine Klage dagegen einreichen. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums in Berlin. Zuerst hatte der WDR darüber berichtet. Die Klagefrist war in der Nacht verstrichen. Die strengeren Grenzwerte für Stickoxid, Feinstaub oder Quecksilber sollen ab 2021 gelten - Deutschland muss die EU-Richtlinie aber noch in deutsches Recht umsetzen. Die neuen Auflagen könnten Nachrüstungen von Kraftwerken nötig machen.mehr...

Berlin/Düsseldorf. Für deutsche Kohlekraftwerke gelten künftig strengere EU-Auflagen als bisher - die Bundesregierung wird keine Klage dagegen einreichen. Das bestätigte am Samstag ein Sprecher des Bundesumweltministeriums in Berlin. Zuerst hatte der WDR darüber berichtet. Die Klagefrist war in der Nacht zum Samstag verstrichen. Die strengeren Grenzwerte etwa für Stickoxid, Feinstaub und Quecksilber sollen ab 2021 gelten - Deutschland muss die EU-Richtlinie aber noch in deutsches Recht umsetzen.mehr...

Berlin. Der linke Flügel der Grünen hat Union und FDP bei den Jamaika-Sondierungsgesprächen mangelnde Kompromissbereitschaft vorgeworfen. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin sagte bei einem Treffen seiner Partei in Hameln, bisher gebe es als Resultat der Gespräche nur Dissens-Listen. Als einen wesentlichen grünen Standpunkt nannte Trittin die Abschaltung der Kohlekraftwerke. Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Stimmen der Grünen wieder zur Kanzlerin gewählt werde wolle, müsse sie sich bewegen.mehr...

Bonn. Als einziges UN-Land stellen sich die USA gegen das Klimaabkommen. Prominente Aktivisten wie Al Gore kritisieren Präsident Trump dafür bei der Weltklimakonferenz. Deutsche Demonstranten protestieren zur selben Zeit gegen Kanzlerin Merkel.mehr...

Bonn. Zur Halbzeit der Weltklimakonferenz in Bonn haben rund 2000 Demonstranten aus ganz Deutschland ein Umsteuern in der Klimapolitik verlangt. Zum Start des Karnevals kamen viele Demonstranten kostümiert. „Frau Merkel verschläft den Klimaschutz“, war auf Transparenten zu lesen. Gleichzeitig äußerte sich Kanzlerin Angela Merkel in ihrem Video-Podcast zum Thema und sprach sich für eine wirtschaftsverträgliche Klimapolitik aus. Es müssten Regeln gefunden werden, dass einerseits Arbeitsplätze erhalten werden und trotzdem ein Vorbildcharakter für die Weltwirtschaft entstehe.mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für eine wirtschaftsverträgliche Klimapolitik ausgesprochen. Es müssten Regeln gefunden werden, dass einerseits die Arbeitsplätze erhalten werden und trotzdem unsere Wirtschaft Vorbildcharakter entwickelt für die Weltwirtschaft, sagte Merkel in einer Videobotschaft angesichts der in Bonn tagenden Weltklimakonferenz. Dort soll ausgehandelt werden, wie das Klimaabkommen von Paris umgesetzt werden kann. Auch in den Jamaika-Sondierungen nach der Bundestagswahl ist das Thema Klima ein Knackpunkt und noch keine gemeinsame Position gefunden.mehr...

Bonn. Zur Halbzeit der Weltklimakonferenz in Bonn haben Menschen aus ganz Deutschland in einer Demo mit karnevalistischen Zügen ein Umsteuern in der Klimapolitik verlangt. Kurz nach 11 Uhr 11 setzte sich am Samstag in der Innenstadt ein Protestmarsch mit einigen hundert Teilnehmern in Gang. Das Motto lautete „Schluss mit dem faulen Zauber - Wir treiben die bösen Geister des Klimawandels aus“. Zum offiziellen Beginn der Karnevalssession kamen viele kostümiert zu der Aktion, zu der das Bündnis „No Climate Change“ - getragen etwa von Attac-Gruppen, Grünen, Linken oder dem BUND - aufgerufen hatte. „Frau Merkel verschläft den Klimaschutz“, war auf Transparenten zu lesen.  mehr...

Berlin. Auf die deutschen Kohlekraftwerke kommen einem Medienbericht zufolge schärfere Umweltauflagen zu. Wie der WDR unter Berufung auf das Umweltministerium berichtet, verzichtet die Bundesregierung auf eine Klage gegen die Ende Juli von der EU beschlossenen Auflagen. Diese sehen strengere Grenzwerte für Quecksilber, Stickoxid und Feinstaub vor. Die Frist für eine solche Klage ist laut WDR in der Nacht zu diesem Samstag ausgelaufen. Deutschland hatte gemeinsam mit anderen Kohle-Ländern wie Polen und Tschechien gegen die neuen Grenzwerte gestimmt.mehr...