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Knappenvereine aus ganz NRW in der Bochumer Innenstadt erwartet

41. Landeskirchschicht

Der Bergbau und die damit einhergehenden Traditionen gehören zum Ruhrgebiet wie die Grubenlampe zum Kumpel. Auch Bochum hat eine beachtliche Historie zum Kohleabbau vorzuweisen. Nun wird die Innenstadt zum ersten Mal Veranstaltungsort.

BOCHUM

von Von Friederike Mang und Johannes Hülstrung

, 17.08.2013
Knappenvereine aus ganz NRW in der Bochumer Innenstadt erwartet

Die Knappen Edgar Fischer, Johannes Hartmann und Uwe Enstipp freuen sich mit Gisbert Schlotzhauer (v.l.), Personalvorstand der Bogestra, auf die erste Bochumer Landeskirchschicht.

Am Samstag, 31. August, laufen zu ersten mal rund 40 Knappenvereine aus ganz NRW zur 41. Landeskirchschicht auf. Im Mittelpunkt der Veranstaltung wird eine Parade durch die Innenstadt stehen. Dabei dürften die 580 Kumpel in traditioneller Kleidung samt charakteristischer Schachthüte ein Hingucker werden. „Es ist keine Uniform, sondern eine Tracht“, sagt Uwe Enstipp, Vorsitzender des Landesverbandes der Berg- und Knappenvereine NRW, lächelnd. Auch Gäste aus Belgien und den Niederlanden werden erwartet. Sechs Orchester begleiten die Parade musikalisch.

Auf die festliche Parade folgt ein ökumenischer Gottesdienst in der Bogestra-Betriebswerkstatt in Riemke. Dabei ist der Veranstaltungsort bewusst gewählt. Der Betrieb befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Constantin. Auch der Gottesdienst wird passend zur Bergmannsthematik gestaltet. „Beispielsweise wird der Altar an einen Kohleblock erinnern“, erklärt Edgar Fischer, Sprecher des südwestfälischen Knappenrings, und ergänzt: „Die Tradition steht im Vordergrund“. Grußworte werden unter anderem OB Dr. Ottilie Scholz und Kurt Wardenga, der Bundesvorsitzende der Berg- und Knappenvereine, sprechen.

Zu allen Programmpunkten und zum anschließenden Fest auf dem Gelände laden die Knappenvereine ein. Der Eintritt ist frei. „Wir freuen uns über jeden Besucher“, sagt Enstipp. „Der gemütliche Teil kommt natürlich nicht zu kurz.“ Ob ehemalige und aktive Bergmänner oder interessierte Bürger, jeder ist willkommen. „Bergleute konnten schon immer ordentlich feiern. Das gilt auch heute noch“, so Fischer.