Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Köln geht neue Wege bei der Zusammenarbeit mit Fans

Köln (dpa) Der 1. FC Köln will neue Wege bei der Beruhigung der Fußballfan-Szene beschreiten.

Köln geht neue Wege bei der Zusammenarbeit mit Fans

Das Projekt soll Ultras, Polizei und Vereinsvertreter an einen Tisch bringen. Foto: Rolf Vennenbernd

Wie der «Kölner Stadt-Anzeiger» berichtete, strebt der Bundesliga-Absteiger in einem bundesweit einmaligen Projekt eine Zusammenarbeit mit der Universität Hannover an, die in den nächsten Tagen vertraglich fixiert werden soll. Eine Kompetenzgruppe «Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit» (KoFaS) der Uni soll Ultras, Polizei und Vereinsvertreter an einen Tisch bringen. Die Kompetenzgruppe werde vom Soziologen und Fanforscher Gunter A. Pilz geleitet, hieß es.

«Wir wollen auf diese Weise versuchen, aus der Eskalationsspirale herauszukommen», sagte Pilz. Konkrete Ziele der Initiative seien noch nicht fixiert, geplant sei aber eine Art Verhaltenskodex, der zusammen mit den Ultras erarbeitet werden soll. Neu sei zudem, dass aus Reihen der Ultra-Szene konkrete Vorschläge gemacht wurden, welche Fanforscher sich an dem Projekt beteiligen sollen.

In der Vergangenheit standen Ultra-Fans Dialogen mit Forschern und insbesondere der Polizei ablehnend gegenüber. Um das Pilotprojekt in Gang zu bringen, wird der finanziell angeschlagene 1. FC Köln wohl auch einen nicht unerheblichen Geldbetrag beisteuern.

Immer wieder mussten die Rheinländer hohe Geldstrafen für das Fehlverhalten einiger Fans zahlen. Allein der geplante Zuschauerausschluss beim ersten Heimspiel der neuen Zweitligasaison kostet den FC nach eigenen Angaben rund 500 000 Euro. Das Projekt soll Mitte Juli bei einem Treffen der Clubpräsidenten der drei deutschen Profiligen in Berlin präsentiert werden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

2. Liga

Jahn Regensburg stemmt sich gegen Investor

Regensburg (dpa) Wie werde ich einen Investor los? Jahn Regensburg würde das Kapitel Philipp Schober gerne so schnell wie möglich beenden. Der Investor steht aber fest zu seinem Engagement. Im DFB-Pokal hofft der Fehlstarter auf eine Überraschung.mehr...

2. Liga

Alle Bundesligisten und Zweitligisten erhalten Lizenz

Frankfurt/Main (dpa) Alle 36 Fußballvereine der 1. und 2. Bundesliga erhalten die Lizenz für die kommende Saison. Das teilte die Deutsche Fußball Liga(DFL) in Frankfurt/Main mit.mehr...

2. Liga

Risiko Relegation: Emotionen, Gewalt und Zynismus im Spiel

Berlin (dpa) Erst Braunschweig, jetzt München: Relegationsspiele wecken nicht nur ganz besondere Emotionen - Alles-oder-Nichts-Duelle sind nach Ansicht von Experten besonders aufgeladen. Nur auf Fans zu zeigen, wenn ganze Vereine betroffen sind, sei im Fußballgeschäft aber auch zynisch.mehr...

2. Liga

Meister-Jubiläum des VfB: "Tag war eine einzige Ekstase"

Stuttgart (dpa) 2007 wurde der VfB Stuttgart ziemlich unerwartet zum fünften Mal deutscher Fußball-Meister. Zigtausende Fans machten die Stadt vor zehn Jahren zu einer Partymeile. An diesem Sonntag wollen die Schwaben die Rückkehr in die Bundesliga feiern.mehr...

2. Liga

Martialische Dynamo-Fans: Was läuft schief in Dresden?

Dresden (dpa) Die Fans von Dresden stehen wieder mal im Verruf. Das Klischee, Dynamo-Anhänger seien in der Mehrheit gewalttätig und rechts, trifft nach Ansicht von Experte Michael Gabriel aber schon lange nicht mehr zu.mehr...