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Kölner OB will Überarbeitung von Museums-Entwurf

Köln (dpa) In der Kontroverse um den möglichen Bau eines Jüdischen Museums in Köln hat Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) eine Überarbeitung des Siegerentwurfs gefordert.

Kölner OB will Überarbeitung von Museums-Entwurf

Das Computerbild zeigt den Entwurf für das Jüdische Museum in Köln.

Der Entwurf solle so angepasst werden, dass die ebenfalls für den Rathausplatz geplante Archäologische Zone unabhängig von dem Museum entstehen könne. Beide Projekte - das Museum und die Zone - müssten entkoppelt werden, forderte Schramma nach einer Mitteilung der Stadt.

In der Kölner Innenstadt soll nahe dem historischen Rathaus unterirdisch die begehbare Archäologische Zone entstehen, die Reste des mittelalterlichen Synagogenviertels einschließt. Darüber könnte das «Haus und Museum der jüdischen Kultur» gebaut werden. Während die Finanzierung des Museums durch einen privaten Förderverein aber noch ungewiss ist, soll die Archäologische Zone zügig mit einer Landesförderung von zwölf Millionen Euro als Projekt der Strukturmaßnahme Regionale 2010 verwirklicht werden.

Was das Museum betrifft, sieht Schramma noch Diskussionsbedarf: «Die aktuelle Bürgerdiskussion zeigt, dass es hier keine einheitliche Meinung gibt. Ich halte es daher für wichtig, die Diskussion weiterzuführen, sie nicht vorschnell zu beenden und diese Entwicklung offenzuhalten.» In der Lokalpresse und unter den Kölner Bürgern ist umstritten, ob der Rathausplatz überhaupt bebaut werden sollte.

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