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Kolpingstraße - Straßenausbau soll dieses Jahr beginnen

Capeller Baugebiet

Im Baugebiet Kolpingstraße-Nord in Capelle soll im letzten Abschnitt noch in diesem Jahr der Straßenendausbau beginnen. Die Verwaltung reicht Anwohnern dafür die Hand.

Capelle

, 29.06.2018
Kolpingstraße - Straßenausbau soll dieses Jahr beginnen

Im Baugebiet Kolpingstraße-Nord wird bald der Straßenendausbau beginnen. Er orientiert sich am ersten Bauabschnitt (hinten) mit höhengleichem Ausbau ohne Bordsteinkante. © Arndt Brede

Einstimmig hat der Ausschuss für Planen und Bauen am Donnerstag zweierlei beschlossen. Erstens: den Ausbauplan zur endgültigen Herstellung der Erschließungsstraßen Fronholt, Kleibreite und Gumberg. Zweitens: die Verwaltung zu beauftragen, die Arbeiten zum endgültigen Straßenausbau in diesem Wohngebiet mit den Anliegern zu besprechen und dann auszuschreiben.


Für die Anwohner ist das eine frohe Botschaft: „Wenn die Straßen ausgebaut sind, dann staubt es auch nicht mehr so viel“, erklärte ein Anlieger gegenüber den Ruhr Nachrichten. Immerhin sind ja noch Baufahrzeuge im Wohngebiet im Einsatz.

Der Ausbau habe aber auch einen zweiten Vorteil, sagt der Capeller: „Dann sieht es hier auch schöner aus.“

Ausbauentwurf


Den Ausbauentwurf stellten Bürgermeister Dietmar Bergmann und Bauamtsleiter Josef Klaas im Ausschuss vor. Das Schema ist das gleiche wie in den bereits fertiggestellten Abschnitten dieses Wohngebietes. Das heißt: Fahr- und Gehbereiche werden höhengleich – also ohne Bordsteinkante – gepflastert und sind lediglich optisch (rot und grau) zu unterscheiden.

Wie genau der Ausbau ablaufen soll, das will die Verwaltung der Gemeinde Nordkirchen mit den Anwohnern detailliert besprechen. Vor allem wird es dabei um öffentliche Parkflächen und Pflanzfelder gehen. Die Parkflächen und die Pflanzfelder sollen punktuell die Fahrbahn verengen und dadurch das Tempo mindern helfen. „Wir haben zwar nur begrenzte Fahrbahnbreiten zur Verfügung, aber man könnte sie an einigen Stellen anlegen“, erklärte Josef Klaas. Wo, das könne in einer Anliegerversammlung umfangreich besprochen werden. Dabei hofft die Gemeindeverwaltung darauf, dass sich Anwohner melden, die noch vorhaben, auf ihren Grundstücken private Parkplätze und entsprechende Zufahrten anzulegen. „Dann können wir regagieren.“ So soll ausgeschlossen sein, dass öffentliche Parkflächen und Pflanzbeete angelegt werden und dann erst Anwohner kommen und erklären, dass sie noch private Zufahrten an den Stellen planen, sagt Bürgermeister Dietmar Bergmann.

Bereits jetzt kündigte Josef Klaas an, dass provisorisch angelegte Zufahrten aus dem Wohngebiet zum Ichterloher Weg und die Baustellenzufahrt aus dem Baugebiet in Richtung Hagen Kamp ersatzlos beseitigt werden.

Für die Finanzierung der Maßnahme stehen zwei Varianten im Raum, sagt Bürgermeister Dietmar Bergmann. Eigentlich soll die gemeindeeigene Gesellschaft Wohnen in Nordkirchen (WIN) die Maßnahme in den Geschäftsjahren 2018 und 2019 finanzieren. „Vor dem Hintergrund, dass es Überlegungen gibt, die WIN Ende des Jahres aufzulösen, könnte es sein, dass wir vorschlagen, dass die Gemeinde die Erschließungsmaßnahme übernimmt.“

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