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Kolumbiens Regierung und Farc nehmen Nachverhandlungen auf

Havanna (dpa) Die kolumbianische Regierung und die Farc-Guerilla haben Nachverhandlungen des in einer Volksbefragung abgelehnten Friedensabkommens aufgenommen. Bei den neuen Gesprächen in Havanna herrsche Optimismus, erklärte der Chef der linksgerichteten Guerilla, Rodrigo "Timochenko" Londoño.

Kolumbiens Regierung und Farc nehmen Nachverhandlungen auf

Präsident Juan Manuel Santos (l.) und Rodrigo "Timochenko" Londoño verhandeln weiter über ein Friedensabkommen. Foto: Mauricio Duenas Castaneda/Archiv

Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos bat die Unterhändler, die Verhandlungen zu beschleunigen, um möglichst bald ein neues Abkommen abschließen zu können. Die Unterhändler der Regierung brachten zu den Verhandlungen in der kubanischen Hauptstadt die Vorschläge der Gegner bei der Volksbefragung, unter ihnen die des Oppositionsführers Álvaro Uribe, mit.

Das nach vierjährigen Verhandlungen abgeschlossene Abkommen war am 2. Oktober in einer Volksabstimmung knapp abgelehnt worden. Die Gegner kritisierten vor allem die geplante politische Beteiligung der Farc und die relativ milden Strafen für die Rebellen. Santos verlängerte nach der Volksabstimmung den Waffenstillstand mit der Farc bis zum 31. Dezember. In den letzten sieben Wochen hat es nach Regierungsangaben keine Todesopfer im Konflikt mit der Farc gegeben.

Bericht Zeitung El Espectador, Span.

Bericht Sender RCN Radio, Span.

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