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Kommunale RWE-Aktionäre stützen Energie-Deal mit Eon

Essen. Die beim Energiekonzern RWE wichtigen Kommunen stellen sich hinter die geplante Aufteilung der Geschäfte mit dem Konkurrenten Eon. Sie sei „aus kommunaler Sicht sowohl strategisch als auch finanzwirtschaftlich positiv zu bewerten“, teilte der Verband der kommunalen RWE-Aktionäre am Montag mit. Es sei gut, dass mit Eon ein deutsches Unternehmen neuer Partner von RWE und damit auch indirekt der Kommunen werde. Die Kommunen halten rund 20 Prozent an RWE.

Kommunale RWE-Aktionäre stützen Energie-Deal mit Eon

Das Logo vom Energiekonzern E.ON in Essen. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Gemäß der Grundatzvereinbarung mit Eon wollen die bisherigen Konkurrenten die Geschäftsfelder der RWE-Netz- und -Ökostromtochter Innogy unter sich aufteilen. Eon würde dabei das lukrative Netzgeschäft von Innogy erhalten. Die erneuerbaren Energien sollen unter dem Dach von RWE vereint werden. Diese Konstruktion werde nach dem Rückbau der Stromerzeugung aus Stein- und Braunkohle das Geschäftsmodell von RWE langfristig stabilisieren, sind die Kommunen überzeugt.

Beim Zusammengehen von RWE und Eon sei für die Kommunen die Sicherung und die Entwicklung von Arbeitsplätzen vor allem in Dortmund und in Essen sowie die Sicherung der RWE-Dividenden von besonderem Interesse, heißt es in der Mitteilung weiter.

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