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Alle Artikel zum Thema: Konflikte

Konflikte

Den Haag. Russland hat etwa 15 angebliche syrische Zeugen präsentiert, nach deren Angaben in Duma kein Giftgas eingesetzt worden sein soll. Es habe am 7. April keinen Angriff mit Chemiewaffen gegeben und auch keine Opfer, sagten übereinstimmend mehrere Männer in Den Haag. Mehrere Personen gaben an, dass sie als Ärzte in dem Krankenhaus in Duma arbeiteten. In einer gemeinsamen Erklärung hatten sich 18 westliche Staaten, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich und auch Deutschland, von dem Treffen distanziert und von einer „groben Propaganda-Übung“ gesprochen.mehr...

Den Haag. Der mutmaßliche Giftgasangriff im syrischen Duma schürt die Spannungen zwischen West und Ost. Die OPCW-Ermittler suchen nach Spuren. Doch Russland wartet das Ergebnis nicht ab.mehr...

Düsseldorf/Karlsruhe. Ein mutmaßlicher deutscher Taliban ist am Düsseldorfer Flughafen angekommen und dort von Beamten des Bundeskriminalamts festgenommen worden. Das teilte die Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe mit. Er sei am Mittwoch nach Deutschland überstellt worden.mehr...

Peking. Nordkorea ist laut chinesischer Geologen derzeit nicht in der Lage zu Atomtests auf seinem Versuchsgelände im Nordosten des Landes. Der Berg über der Anlage sei nach dem letzten Atomtest im September eingestürzt, berichteten die Wissenschaftler der Chinesischen Universität der Wissenschaften und Technik ​in einer Studie. Experten der auf Nordkorea spezialisierten Nachrichtenseite „38 North“​ des US-Korea-Instituts der Johns-Hopkins-Universität widersprachen der Darstellung jedoch. mehr...

Istanbul. Die deutsche Journalistin Mesale Tolu darf die Türkei auch vier Monate nach ihrer Entlassung aus der Untersuchungshaft nicht verlassen. Ein Gericht in Istanbul folgte der Forderung Tolus nicht, die Ausreisesperre für sie und ihren Ehemann aufzuheben. Das Gericht entband Tolu aber von ihrer wöchentlichen Meldepflicht bei der Polizei. Der Prozess gegen Tolu, ihren Mann und 25 weitere Angeklagte wegen Terrorvorwürfen wird am 16. Oktober fortgesetzt. „Als deutsche Staatsbürgerin will ich, dass mein Kind in dem Land, aus dem ich komme, in den Kindergarten geht“, sagte Tolu.mehr...

Istanbul. Vier Monate nach der Entlassung von Mesale Tolu aus türkischer Untersuchungshaft ist der Prozess gegen die deutsche Journalistin und Übersetzerin fortgesetzt worden. Zum Auftakt in Istanbul forderte Tolu ihren Freispruch. Sie und ihr ebenfalls angeklagter Ehemann Suat Corlu riefen das Gericht dazu auf, die gegen sie verhängten Ausreisesperren aufzuheben. „Als deutsche Staatsbürgerin will ich, dass mein Kind in dem Land, aus dem ich komme, in den Kindergarten geht“, sagte Tolu. Tolu und Corlu haben einen dreijährigen Sohn.mehr...

Brüssel. Bei den Vereinten Nationen blickt man mit Sorge auf das schwache Ergebnis der Brüsseler Syrien-Konferenz. Kein anderes Land wollte auch nur annähernd so viel Geld für die Leidtragenden des Konfliktes zusagen wie Deutschland.mehr...

Panmunjom. Vor wenigen Monaten drohte noch der Ausbruch eines Kriegs wegen des Atomkonflikts mit Nordkorea. Am Freitag reden Machthaber Kim und Südkoreas Präsident Moon erstmals persönlich miteinander. Können sie die Spannungen weiter abbauen? Was ist mit Kims Atomwaffen?mehr...

Istanbul. Mesale Tolu ist seit Dezember nicht mehr im Gefängnis. Die Türkei verlassen darf die Deutsche dennoch nicht. Sie hoffte nun auf das Gericht - nach dessen Verhandlung sie von „Schikane“ spricht.mehr...

Seoul. Bei ihrem Gipfeltreffen wollen sich Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Südkoreas Präsident Moon Jae In auf atomare Abrüstung und eine langfristige Friedenslösung konzentrieren. Wie der Vorsitzende des Vorbereitungskomitees in Seoul weiter berichtete, ist noch unklar, mit welcher Art von Vereinbarung das Treffen am Freitag im Grenzort Panmunjon enden wird. Ein gutes Ergebnis wäre auch eine gute Grundlage für das Ende Mai oder Anfang Juni geplante Treffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump.mehr...

Istanbul. Sieben Monate nach der Entlassung von Mesale Tolu aus türkischer Untersuchungshaft wird der Prozess gegen die deutsche Journalistin und Übersetzerin heute fortgesetzt. Tolu äußerte zuvor die Hoffnung, dass das Gericht ihr die Ausreise erlauben werde. Ein Urteil des Gerichts in Istanbul in dem Verfahren wegen Terrorvorwürfen wird noch nicht erwartet. Reporter ohne Grenzen forderte die türkische Justiz auf, „das Ausreiseverbot gegen Tolu aufzuheben und die konstruierten Vorwürfe gegen die Journalistin endlich fallenzulassen“.mehr...

Brüssel. Der deutsche UN-Spitzendiplomat Achim Steiner hat das Ergebnis der Brüsseler Geberkonferenz für die Leidtragenden des Syrienkrieges als nur bedingt zufriedenstellend bezeichnet. Gerade in den Nachbarländern, die viele Bürgerkriegsflüchtlinge aufgenommen hätten, steige der Bedarf an Hilfe, sagte Steiner zu den gesunkenen Hilfszusagen. Bei der Syrien-Konferenz in Brüssel war gestern deutlich weniger Geld zusammengekommen als erwartet. Die Teilnehmer des Treffens sagten für 2018 nur 3,5 Milliarden Euro für die notleidende Zivilbevölkerung fest zu.mehr...

Brüssel. Syrien steht stellvertretend für die Unfähigkeit der Weltgemeinschaft, einen grausamen Krieg zu beenden. In Brüssel sollten nun zumindest neue Hilfen für die notleidende Bevölkerung organisiert werden. Doch selbst bei diesem Thema läuft es nicht rund.mehr...

Brüssel. Bei der internationalen Syrien-Geberkonferenz in Brüssel hat sich ein vergleichsweise schwaches Ergebnis abgezeichnet. Nach ersten Schätzungen seien Hilfszusagen in Höhe von 4,4 Milliarden US-Dollar für das laufende Jahr zu erwarten, sagte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock. Außenminister Heiko Maas sagte bei der Konferenz zu, dass Deutschland mindestens eine Milliarde Euro zur Verfügung stelle. Bei der Geberkonferenz 2017 hatten die Teilnehmer noch 6 Milliarden US-Dollar an Hilfszusagen abgegeben. Lowcock ging davon aus, dass noch Geld dazukommt.mehr...

Istanbul. Die deutsche Journalistin Mesale Tolu ist nicht mehr in U-Haft, darf die Türkei aber nicht verlassen. Reporter ohne Grenzen nennt Tolu eine „eine politische Geisel der türkischen Regierung“.mehr...

Brüssel. Deutschland stellt eine Milliarde Euro zusätzlich für die notleidenden Menschen in Syrien und für Kriegsflüchtlinge in den Nachbarländern bereit. Das gab Außenminister Heiko Maas in Brüssel am Rande einer Geberkonferenz für Syrien mit Vertretern aus mehr als 80 Ländern bekannt. Weitere 300 Millionen Euro können nach Angaben des Auswärtigen Amts in der zweiten Jahreshälfte hinzukommen, wenn der Bundeshaushalt steht. Damit würde Deutschland dann insgesamt wieder auf dem Niveau der Hilfszusagen aus dem Vorjahr liegen.mehr...

Brüssel. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat Russland und den Iran davor gewarnt, langfristig an Syriens Präsident Baschar al-Assad festzuhalten. „Die Europäische Union und die internationale Gemeinschaft werden sich nur dann am Wiederaufbau Syriens beteiligen, wenn es einen politischen Prozess unter Schirmherrschaft der UN gibt“, sagte Mogherini bei der Brüsseler Syrien-Konferenz. Ziel der EU sei ein demokratisches und vereintes Syrien. Bei der Konferenz geht es vor allem darum, die Versorgung der Menschen sicherzustellen, die innerhalb Syriens Not leiden.mehr...

Kabul. Die radikalislamischen Taliban haben in Afghanistan einen verschärften Kampf gegen die Truppen der USA im Land angekündigt. Die „amerikanischen Invasoren“ seien vorrangiges Ziel ihrer Offensive „Al-Khandaq“, teilten die Taliban mit. Die „einheimischen Unterstützer“ der Amerikaner, also afghanische Regierung und Sicherheitskräfte, stünden an zweiter Stelle. Die Taliban sind die mit Abstand größte Aufständischen-Gruppe in Afghanistan.mehr...

Brüssel. Deutschland stellt eine Milliarde Euro zusätzlich für die notleidenden Menschen in Syrien und für Kriegsflüchtlinge in den benachbarten Ländern bereit. Das gab Außenminister Heiko Maas bei seiner Ankunft in Brüssel bekannt, wo er an einer Geberkonferenz für Syrien teilnimmt. Weitere 300 Millionen Euro können nach Angaben des Auswärtigen Amts in der zweiten Jahreshälfte hinzukommen, wenn der Bundeshaushalt steht. Damit würde Deutschland dann insgesamt wieder auf dem Niveau der Hilfszusagen aus dem Vorjahr liegen.mehr...

Brüssel. Deutschland stellt eine Milliarde Euro zusätzlich für die notleidenden Menschen ‎in Syrien und für Flüchtlinge in den benachbarten Ländern zur Verfügung. Das gab ‎Außenminister Heiko Maas am Mittwochmorgen bei seiner Ankunft in Brüssel bekannt, wo er an ‎einer Geberkonferenz für Syrien teilnimmt.mehr...

Istanbul. Die in der Türkei unter Terrorverdacht angeklagte deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu hofft auf eine baldige Ausreise mit ihrem Sohn. „Ich hoffe natürlich, dass meine Meldepflicht und meine Ausreisesperre aufgehoben werden“, sagte die 33-Jährige der Deutschen Presse-Agentur vor der Fortsetzung ihres Prozesses am Donnerstag in Istanbul. „Ich würde packen und dann sobald wie möglich nach Deutschland ausreisen, in meine Heimat.“ Die Staatsanwaltschaft wirft Tolu und 26 weiteren Beschuldigten Terrorpropaganda und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vor.mehr...

Brüssel. Millionen Syrer sind auf humanitäre Hilfe angewiesen und auf der Flucht. Doch die internationale Hilfsbereitschaft für das Bürgerkriegsland scheint trotz der dramatischen Lage zu schwinden.mehr...

Washington. Nach intensiven Beratungen mit US-Präsident Donald Trump zum Umgang mit dem Iran wird Frankreichs Staatsoberhaupt Emmanuel Macron seinen Besuch in den USA mit einer Rede vor dem Kongress fortsetzen. Heute spricht der Franzose vor beiden Kammern des US-Parlaments. Gestern hatte Macron eine neue Konzeption für die Iran-Politik ins Gespräch gebraucht und eine Vision für eine nachhaltige Nahost-Politik entworfen. Trump schickte dagegen neue Drohungen in Richtung Teheran.mehr...

Brüssel. Vertreter von mehr als 80 Staaten und Organisationen wollen heute in Brüssel über zusätzliche Hilfsmöglichkeiten für das Bürgerkriegsland Syrien beraten. Ziel ist vor allem, Unterstützung für die notleidende Zivilbevölkerung zu organisieren. Zudem soll zumindest am Rande auch darüber diskutiert werden, wie die Bemühungen um eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts gefördert werden können. Die EU und die Vereinten Nationen hoffen als Organisatoren des Treffens auf Hilfszusagen in Höhe von insgesamt über sechs Milliarden Dollar.mehr...

Brüssel. Zum Beginn der Brüsseler Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs hat Entwicklungsminister Gerd Müller vor einer Reduzierung der deutschen Unterstützung gewarnt. Nach der jetzigen Planung von Finanzminister Olaf Scholz für den Haushalt 2018 sei er gezwungen, die Hilfen für die Krisenregion gegenüber dem Vorjahr um 400 Millionen Euro zu kürzen. Sein Ministerium werde lediglich 744 Millionen Euro zusagen können. Das hätte „dramatische Auswirkungen“, sagte Müller. Deutschland war zuletzt mit Abstand der größte Geldgeber für die Region.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump hat seine scharfe Kritik an der politischen Rolle des Irans wiederholt und eine Drohung an das Land gerichtet. Wenn Teheran sein Nuklearprogramm wieder aufnehmen sollte, werde es „größere Probleme als jemals zuvor“ haben, sagte Trump. Trump äußerte sich im Weißen Haus im Beisein seines Staatsgastes, des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Der Iran stehe hinter beinahe jedem Problem im Nahen Osten, sagte Trump.mehr...

Teheran. Der Iran wird sich nach Angaben des Nationalen Sicherheitsrats beim Atomabkommen nicht von US-Präsident Donald Trump erpressen lassen. Das sagte der Sekretär des Sicherheitsrats. Sollte Trump tatsächlich seine Ausstiegsdrohung wahr machen, dann habe der Iran bereits verschiedene Szenarien vorbereitet. Trump hatte das Abkommen wiederholt als schlechten Deal bezeichnet. Teheran verpflichtet sich darin, wesentliche Teile seines Atomprogramms drastisch zu beschränken. Im Gegenzug wurde eine Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen mit dem Westen in Aussicht gestellt.mehr...

Dohuk. Zum Beginn der Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs in Brüssel hat Entwicklungsminister Gerd Müller vor einem Absinken deutscher Hilfen für die Region gewarnt. Nach der jetzigen Planung von Finanzminister Olaf Scholz für den Haushalt 2018 sei er gezwungen, die Hilfen für den „Krisenbogen“ Syrien gegenüber den 2017 bereit gestellten Mitteln um 400 Millionen zu kürzen, sagte er am Rande seiner Reise durch den Irak. „Das hätte dramatische Auswirkungen für die Flüchtlinge im Libanon, Jordanien, Türkei und im Irak.“ Der Bedarf in der Region wachse.mehr...

Brüssel. Eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts scheint in weiter Ferne. In Brüssel wird deswegen einmal mehr Geld gesammelt. Kann die Weltgemeinschaft zumindest das Leiden der Zivilbevölkerung lindern?mehr...

Schlaglichter

24.04.2018

Syrien-Konferenz beginnt

Brüssel. Zum Beginn einer zweitägigen Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs haben Hilfsorganisationen zu großzügigen Finanzzusagen aufgerufen. Die anhaltende Gewalt habe seit Beginn des Jahres knapp 700 000 weitere Menschen innerhalb Syriens vertrieben, heißt es in einem Appell zu dem heute beginnenden Treffen in Brüssel. Nach rund sieben Jahren Bürgerkrieg sind mittlerweile mehr als 13 Millionen Menschen auf humanitäre Unterstützung angewiesen, darunter über sechs Millionen Binnenvertriebene.mehr...

Moskau. Im Syrien-Konflikt hat Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Telefonat mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron auf eine Wiederbelebung von Friedensverhandlungen gedrungen. Die Situation habe sich durch den Raketenangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens gegen Syrien verschlechtert, sagte Putin einer Mitteilung des Kremls in Moskau zufolge. Der Präsident habe diesen Raketenangriff als Völkerrechtsbruch kritisiert, hieß es weiter. Washington, Paris und London hatten am 14. April in einer gemeinsamen Aktion Ziele in Syrien angegriffen.mehr...

Gaza/Tel Aviv. Nach schweren Konfrontationen mit israelischen Sicherheitskräften an der Grenze sind im Gazastreifen zwei weitere Palästinenser an ihren Verletzungen gestorben. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums teilte mit, ein 20-Jähriger sei seinen Verletzungen erlegen, die er am Freitag erlitten hatte. Außerdem sei ein tauber 16-Jähriger an einem Bauchschuss gestorben. Damit steigt die Zahl der getöteten Palästinenser binnen gut drei Wochen auf 41. Hunderte wurden durch Schüsse verletzt.mehr...

Seoul. Süd- und Nordkorea führen seit Jahrzehnten einen Propaganda-Krieg. In Zeiten der Annäherung wird der Konflikt normalerweise entschärft. So ist es auch diesmal wieder. In wenigen Tagen steht ein Gipfeltreffen beider Länder an.mehr...

Washington. Beim Empfang seines französischen Kollegen Emmanuel Macron bemüht Donald Trump reichlich Pathos. Aber das kann nicht über die Unterschiede zwischen den beiden Präsidenten hinwegtäuschen. Macron wartet mit neuen Vorschlägen zum Umgang mit dem Iran auf.mehr...

Seoul. Kurz vor dem Gipfeltreffen der beiden koreanischen Nachbarstaaten hat Südkoreas Regierung den vorläufigen Stopp ihrer Lautsprecherpropaganda an der Grenze zu Nordkorea verkündet. Der Schritt solle dazu dienen, militärische Spannungen abzubauen und ein Klima für friedliche Gespräche zu schaffen, teilte das Verteidigungsministerium in Seoul mit. Die Staatschefs beider Länder wollen am Freitag im einem Grenzort zum dritten gesamtkoreanischen Gipfeltreffen seit Ende des Korea-Kriegs 1953 zusammenkommen.mehr...

Bagdad. Die Terrormiliz IS hat damit gedroht, die irakische Parlamentswahl im nächsten Monat mit Anschlägen zu sabotieren. Die Wahllokale seien ein Angriffsziel, sagte der Sprecher der sunnitischen Extremisten, Abu al-Hassan al-Muhadschir, in einer Audiobotschaft. Kandidaten und Wähler bezeichnete er als Ungläubige, die von Gottes Weg abwichen. Iraks Sunniten fordert er auf, sich von der Abstimmung fernzuhalten. Die Echtheit der Aufnahme ließ sich bislang nicht überprüfen. Sie wurde aber über die üblichen Kanäle des IS im Internet verbreitet.mehr...

Istanbul. Der türkische Staatspräsident Erdogan will vor den Parlaments- und Präsidentenwahlen im Juni auch im Ausland Wahlkampf machen. Er werde in einer Sporthalle bei einer Versammlung einer internationalen Organisation sein und dort vor seinen türkischen Staatsbürgern sprechen. Das sagte Erdogan ohne ein konkretes Land zu nennen dem Sender NTV. Die Bundesregierung hat Wahlkampfauftritte von Politikern aus Nicht-EU-Staaten drei Monate vor Wahlen in ihrem Land verboten. Außenminister Heiko Maas bekräftigte dieses Verbot. Das gelte für alle, unabhängig davon, von wo sie kommen.mehr...

Istanbul/Toronto. Er lässt es sich nicht nehmen: Der türkische Präsident Erdogan will im bevorstehenden Wahlkampf auch im Ausland auftreten. In welchem Land sagt er noch nicht. Deutschland wäre wegen der 1,4 Millionen türkischen Wahlberechtigten naheliegend - wenn es dieses Verbot nicht gäbe.mehr...

Istanbul. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan will auch im Ausland Wahlkampf für die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Juni betreiben. „Ich werde in einer Sporthalle mit einer Kapazität von 10 000 bis 11 000 Menschen - das Land werde ich jetzt nicht nennen - so Gott will, bei einer Versammlung einer internationalen Organisation sein und dort vor meinen türkischen Staatsbürgern sprechen“, sagte Erdogan. In Deutschland sind Wahlkampfauftritte von Politikern aus Nicht-EU-Staaten drei Monate vor Wahlen in ihrem Land inzwischen grundsätzlich verboten.mehr...

Toronto. Wenige Tage nach der überraschenden Ankündigung vorgezogener Wahlen in der Türkei wird Bundesaußenminister Heiko Maas am Montag in New York erstmals seinen türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu treffen. Das verlautete aus der Delegation, mit der Maas derzeit noch beim G7-Außenministertreffen in Toronto ist. Am Montagnachmittag reist er zu den Vereinten Nationen nach New York weiter, wo er kurz nach seiner Ankunft mit Cavusoglu sprechen will.mehr...

Bagdad. Mit Jobs und Ausbildungsplätzen vor Ort will die Bundesregierung Tausende irakische Flüchtlinge in ihre alte Heimat zurücklocken. Entwicklungsminister Gerd Müller vereinbarte mit der irakischen Regierung eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Rückkehr von Flüchtlingen und eröffnete im kurdischen Erbil ein Migrationsberatungszentrum. Niemand solle als „Loser“ in seine Heimat zurückkehren müssen, betonte der CSU-Politiker. Deshalb schaffe man mit den irakischen Behörden und der Wirtschaft Ausbildungs- und Beschäftigungsangebote vor Ort.mehr...

Seoul/Pjöngjang. Kurz vor historischen Gipfeltreffen hat Nordkorea überraschend den vorläufigen Stopp seiner Atomversuche und Tests mit Interkontinentalraketen verkündet. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un brachte sich mit dem Beschluss für anstehende Spitzengespräche mit den Präsidenten Südkoreas und der USA, Moon Jae In und Donald Trump, in Position. Nach jahrelangen Drohgebärden und militärischen Machtdemonstrationen des isolierten Landes wurde der Vorstoß international begrüßt. Die Staatengemeinschaft fordert von Pjöngjang allerdings, gänzlich auf das Atomprogramm zu verzichten.mehr...

Kabul. Die Zahl der Toten bei einem IS-Anschlag in Kabul ist nach offiziellen Angaben auf mindestens 48 gestiegen. Weitere 112 Menschen seien verletzt worden, als eine Bombe an einer Ausgabestelle für Personaldokumente explodierte, sagte der Sprecher des afghanischen Gesundheitsministeriums. Die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich über ihr Sprachrohr Amak zu dem Anschlag in der afghanischen Hauptstadt. Präsident Aschraf Ghani verurteilte den Angriff auf Twitter als „abscheulich“.mehr...

Peking/Seoul/Washington. Kim Jong Un will seine Atom- und Raketentests stoppen. Aber sein Arsenal will Nordkoreas Machthaber nicht aufgeben. Es ist sein Faustpfand. Nur wie sind da Fortschritte bei seinen baldigen Gipfeln mit Moon und Trump möglich? Experten sind vorsichtig optimistisch.mehr...

Kabul. Bei einem Selbstmordanschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 31 Menschen getötet worden. Weitere 54 Personen wurden verletzt, als eine Bombe an einer Ausgabestelle für Personaldokumente explodierte. Das sagte ein Sprecher des afghanischen Gesundheitsministeriums. Die Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich über sein Sprachrohr Amak zu dem Anschlag. Zuvor hatte ein Taliban-Sprecher via Twitter erklärt, seine radikalislamische Gruppe stehe nicht hinter dem Anschlag.mehr...

Schlaglichter

22.04.2018

Mindestens 31 Tote bei Anschlag in Kabul

Kabul. Die Zahl der Toten bei einem Selbstmordanschlag in Kabul ist auf mindestens 31 gestiegen. Weitere 54 Personen seien verletzt worden, als eine Bombe an einer Ausgabestelle für Personaldokumente explodierte, sagte der Sprecher des afghanischen Gesundheitsministeriums. In dem Ausgabezentrum können Bürger Ausweise beantragen, die sie für die Teilnahme an Parlaments- und Provinzwahlen im Oktober benötigen.mehr...

Kabul. Die Zahl der Toten bei einem Selbstmordanschlag in Kabul ist auf mindestens 31 gestiegen. Weitere 54 Personen seien am Sonntag verletzt worden, als eine Bombe an einer Ausgabestelle für Personaldokumente explodierte, sagte der Sprecher des afghanischen Gesundheitsministeriums. In dem Ausgabezentrum können Bürger Ausweise beantragen, die sie für die Teilnahme an Parlaments- und Provinzwahlen im Oktober benötigen.mehr...

Kabul. Der IS tötet Dutzende im kriegszerrissenen Afghanistan: Sie wollten im Oktober bei den Parlaments- und Provinzwahlen ihre Stimme abgeben. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich inmitten der Menge in die Luft.mehr...

Kabul. Bei einem Selbstmordanschlag sind in Kabul mindestens sieben Menschen getötet worden. Weitere 35 Personen seien verletzt worden, als eine Bombe an einer Ausgabestelle für Personaldokumente explodiert sei, sagte der Sprecher des afghanischen Gesundheitsministeriums. Der mit einer Sprengstoffweste ausgestattete Angreifer sei zu Fuß zu der Ausweisstelle gekommen, berichtete ein Sprecher des Innenministeriums. In der Behörden-Außenstelle können Bürger Ausweise beantragen, die sie für die Teilnahme an Parlaments- und Provinzwahlen im Oktober benötigen.mehr...

Kuala Lumpur. Nach der Ermordung eines palästinensischen Wissenschaftlers in Malaysia hat die radikal-islamische Hamas Israel vorgeworfen, für die Tat verantwortlich zu sein. Fadi al-Batsch, Ingenieur und Hamas-Mitglied, wurde am Samstag in Kuala Lumpur auf dem Weg zu einer Moschee von zwei Männern auf einem Motorrad erschossen, wie die örtliche Polizei mitteilte. Hamas-Chef Ismail Hanija sagte in Gaza, der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad sei verantwortlich für den Tod des Palästinensers. Israel hat sich nicht offiziell zu dem Anschlag geäußert.mehr...

Berlin. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen plädiert für einen harten Kurs gegenüber Moskau. „Präsident (Wladimir) Putin schätzt keine Schwäche. Anbiedern oder Nachgiebigkeit macht ihn nicht freundlicher“, sagte die CDU-Politikerin der „Bild am Sonntag“.mehr...

Bagdad/Erbil. Zehntausende Flüchtlinge sind vor der IS-Gewalt nach Deutschland geflohen. Mit deutscher Hilfe bei der Jobsuche im Irak wirbt Entwicklungsminister Müller nun um ihre Rückkehr in die Heimat.mehr...

Damaskus. Zwei Wochen nach einem mutmaßlichen Giftgasangriff haben Chemiewaffenexperten mit der Untersuchung im syrischen Duma begonnen. Das Team der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen habe Proben genommen, teilte die OPCW mit. Die Experten hatten tagelang auf den Einsatz warten müssen. Als Grund wurden Sicherheitsprobleme genannt. Die USA vermuten hinter der Verzögerung eine Verschleppungstaktik unter russischer Regie. Frankreich hatte schon die Sorge geäußert, dass Beweise beiseite geschafft werden könnten.mehr...

Frankfurt. Der Nordkorea-Experte Rüdiger Frank hat den von Pjöngjang verkündeten Atom- und Raketenteststopp als Zeichen der Entspannung gewertet, aber vor zu großem Optimismus gewarnt. „Nordkorea will eine erfolgreiche Exportwirtschaft aufbauen und muss deshalb die Sanktionen loswerden“, sagte Frank der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Der Wissenschaftler glaubt jedoch nicht, „dass Nordkorea seine Atomwaffen so schnell aufgeben wird“. Diese seien „die Lebensversicherung des Regimes“.mehr...

New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat die Ankündigung Nordkoreas begrüßt, Tests mit Atombomben und Interkontinentalraketen einzustellen. „Dieser positive Schritt nach vorne trägt zur Bildung von Vertrauen und dem längerfristigen Prozess zu einer friedlichen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel bei“, sagte Guterres laut Mitteilung. Nordkorea hatte in der Nacht zum Samstag mit der Ankündigung überrascht, Atomversuche und Tests mit Interkontinentalraketen einstellen zu wollen.mehr...

Tokio. Der japanische Regierungschef Shinzo Abe hat dem umstrittenen Yasukuni-Schrein eine Opfergabe zukommen lassen. Südkorea kritisierte umgehend die Gabe an den Schrein, in dem auch japanische Kriegsverbrecher verehrt werden.mehr...

Damaskus. Die Chemiewaffenexperten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen haben mit der Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffes im syrischen Duma begonnen. Das Team habe in der Stadt bei Damaskus Proben genommen, die nun in den Niederlanden analysiert werden sollten, teilte die OPCW mit. Die Experten der OPCW hatten tagelang auf den Einsatz warten müssen - als Grund wurden Sicherheitsprobleme genannt. Der Westen vermutet, die syrischen Regierung und ihre Schutzmacht Russland wollten die Untersuchung verschleppen.mehr...

Damaskus/Den Haag. Mit dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Duma rechtfertigten die USA und ihre Verbündeten Raketenangriffe auf Chemieanlagen der Regierung in Syrien. Nun sind erstmals unabhängige Experten vor Ort gewesen. Doch über der Mission steht ein großes Fragezeichen.mehr...

Damaskus. Die Chemiewaffenexperten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen haben mit der Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffes im syrischen Duma begonnen. Das Team habe in der Stadt bei Damaskus Proben genommen, die nun in Rijswijk in den Niederlanden analysiert werden sollten, teilte die OPCW mit.mehr...

Damaskus/Den Haag. Die Chemiewaffenexperten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) haben mit der Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffes im syrischen Duma begonnen. Das Team habe am Samstag in der Stadt bei Damaskus Proben genommen, die nun in Rijswijk in den Niederlanden analysiert werden sollten, teilte die OPCW mit.mehr...

Moskau. Chemiewaffen-Experten der OPCW sind nach Angaben des russischen Außenministeriums nach tagelangem Warten zur ihrer Inspektion der Stadt Duma in Syrien aufgebrochen. Russland erwarte eine „maximal unvoreingenommene Untersuchung“ der Ereignisse vom 7. April in Duma, hieß es aus dem Ministerium. Nach westlicher Auffassung hatte die syrische Armee damals Giftgas über Stadt abgeworfen. Die Experten der OPCW hatten wegen Sicherheitsproblemen tagelang auf den Einsatz warten müssen. Der Westen vermutete die Verantwortung dafür bei der syrischen Regierung und Russland.mehr...

Berlin. Bundesaußenminister Heiko Maas hat die Ankündigung Nordkoreas, Tests von Atomsprengköpfen und Langstreckenraketen auszusetzen, als „Schritt in die richtige Richtung“ begrüßt. Allerdings sei es jetzt notwendig, dass Nordkorea konkrete Schritte folgen lasse und sein komplettes Nuklear- und Raketenprogramm in einer verifizierbaren Weise offenlege, betonte Maas. Diese Forderung stehe im Einklang mit den Erwartungen der internationalen Staatengemeinschaft.mehr...

Brüssel. Nach den tödlichen Schüssen israelischer Soldaten auf Palästinenser im Gazastreifen dringt die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini auf Aufklärung und auf ein Ende der Eskalation. „Die EU fordert die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte auf, keine tödliche Gewalt gegen unbewaffnete Protestierende einzusetzen“, erklärte eine Sprecherin Mogherinis. „Wie schon mehrfach betont, muss nun die Priorität sein, jede weitere Eskalation der Gewalt sowie den Verlust von Menschenleben zu vermeiden.“ Gestern waren bei Zusammenstößen im Gazastreifen vier Palästinenser getötet worden.mehr...

Pjöngjang. Keine Atomversuche und Raketentests mehr, dafür volle Konzentration auf Wirtschaftswachstum: Mit dieser Ankündigung hat Nordkorea vor den Gipfeltreffen mit den Präsidenten Südkoreas und der USA das Ausland überrascht. Machthaber Kim Jong Un begründete den Schritt nach Berichten staatlicher Medien unter anderem mit der Vollendung des nordkoreanischen Atomprogramms. Das mache weitere Tests unnötig. Nicht zuletzt durch internationale Sanktionen liegt das Land mit seinen rund 25 Millionen Einwohnern wirtschaftlich am Boden.mehr...

Pjöngjang. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die Aussetzung der Atomwaffen- und Raketentests seines Landes verkündet. Zur Begründung heißt es aus Pjöngjang, das Land habe seine Atomstreitkräfte erfolgreich aufgebaut und könne sich jetzt auf den wirtschaftlichen Aufbau konzentrieren.mehr...

Peking/Seoul/Washington. Damit hat wohl kaum jemand gerechnet: Nordkoreas Machthaber will seine Atom- und Raketentests auf Eis legen. Die Ankündigung ist eine gute Grundlage für mögliche Fortschritte bei den nahenden Gipfeln. Die atomare Bedrohung bleibt aber Kims wichtigstes Faustpfand.mehr...

Hintergründe

21.04.2018

Das nordkoreanische Atomprogramm

Washington/Peking. Nordkoreas Atomprogramm bereitet der internationalen Gemeinschaft seit Jahrzehnten Sorgen. Letzte Schätzungen beziffern die Anzahl von Atombomben auf zwischen zehn (südkoreanisches Verteidigungsministerium vom Januar 2017) und 21 (US-Organisation Institute for Science and International Security vom Juni 2016).mehr...

Moskau. Der von Nordkorea angekündigte Atomteststopp ist in Russland auf positive erste Reaktionen gestoßen. „Moskau begrüßt die Entscheidung Nordkoreas, seine Atom- und Raketentests einzustellen“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums der Agentur Interfax. Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un hatte zuvor nach Angaben von Staatsmedien die Aussetzung der Atom- und Raketentests seines Landes angekündigt. Nordkorea folge dabei weitgehend Moskauer Vorschlägen, sagte der Parlamentsabgeordnete Kasbek Tajssajew, der die Kontakte der Staatsduma mit Nordkorea koordiniert.mehr...

Pjöngjang. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die von ihm verkündete Aussetzung aller Atom- und Raketentests unter anderem mit der Vollendung des Atomwaffenprogramms begründet. Die Entwicklung von Atomwaffen sei erfolgreich abgeschlossen worden, weitere Tests seien daher nicht nötig, erklärte Kim nach Angaben der nordkoreanischen Staatsagentur KCNA. Zudem soll dem Bericht zufolge der Betrieb einer nuklearen Testanlage im Nordosten des Landes eingestellt werden, um die Absicht zur Aussetzung der Atomtests zu bekräftigen.mehr...

Seoul/Pjöngjang. Nach jahrelangen Drohgebärden und militärischen Machtdemonstrationen sendet Nordkorea in rascher Folge Entspannungssignale. Jetzt kündigt die kommunistische Führung gar an, es werde vorerst keine Atomversuche mehr geben. Ist das die Wende in dem Konflikt?mehr...

Pjöngjang. Keine Atomversuche mehr, dafür volle Konzentration auf Wirtschaftswachstum: Mit dieser Ankündigung hat Nordkorea vor den Gipfeltreffen mit Vertretern Südkoreas und der USA das Ausland überrascht. Machthaber Kim Jong Un begründete den Schritt nach Berichten staatlicher Medien unter anderem mit der Vollendung des nordkoreanischen Atomprogramms - weitere Tests seien unnötig. Die südkoreanische Regierung begrüßte den Teststopp als „bedeutsamen Fortschritt für die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel.mehr...

Seoul. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die Aussetzung aller Atom- und Raketentests unter anderem mit der Vollendung des Atomwaffenprogramms begründet. Die Entwicklung von Atomwaffen sei erfolgreich abgeschlossen worden, weitere Tests seien daher nicht nötig, erklärte Kim nach Angaben der nordkoreanischen Staatsagentur KCNA. Außerdem soll der Betrieb einer nuklearen Testanlage im Nordosten des Landes eingestellt werden, um die Absicht zur Aussetzung der Atomtests zu bekräftigen.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump hat die von Nordkorea verkündete Aussetzung seiner Atom- und Raketentests als „großen Fortschritt“ bezeichnet. „Das sind sehr gute Neuigkeiten für Nordkorea und die Welt“, twitterte Trump. „Ich freue mich auf unseren Gipfel“, fügte er hinzu. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte laut Staatsmedien den vorläufigen Stopp der international heftig umstrittenen Atom- und Raketentests seines abgeschotteten Landes verkündet. Zudem solle der Betrieb einer nuklearen Testanlage eingestellt werden.mehr...

Seoul. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat nach Angaben von Staatsmedien die Aussetzung der Atom- und Raketentests seines Landes angekündigt. Außerdem soll der Betrieb einer nuklearen Testanlage eingestellt werden. Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die amtliche nordkoreanische Agentur KCNA. Demnach soll die Schließung der Atomanlage dazu dienen, den Willen zur Aussetzung von Atomtests zu bekräftigen. Die Entscheidung dazu habe das Zentralkomitee der nordkoreanischen Regierungspartei gefällt.mehr...

Seoul. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat nach Angaben von Staatsmedien die Aussetzung der Atom- und Raketentests seines Landes angekündigt. Zudem soll der Betrieb einer nuklearen Testanlage eingestellt werden. Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die amtliche nordkoreanische Agentur KCNA.mehr...

Seoul. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat nach Angaben von Staatsmedien die Aussetzung der Atom- und Raketentests seines Landes angekündigt. Zudem solle der Betrieb einer nuklearen Testanlage eingestellt werden, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap in der Nacht zum Samstag unter Berufung auf die amtliche nordkoreanische Agentur KCNA.mehr...

Berlin. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat den von Deutschland unterstützten Militärschlag der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen Syrien als völkerrechtswidrig eingestuft. „Der Einsatz militärischer Gewalt gegen einen Staat, um die Verletzung einer internationalen Konvention durch diesen Staat zu ahnden, stellt einen Verstoß gegen das völkerrechtliche Gewaltverbot dar“, heißt es in dem Gutachten, das von der Linksfraktion in Auftrag gegeben wurde und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.mehr...

Berlin. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird voraussichtlich nicht vor den Wahlen am 24. Juni zu einem Besuch nach Deutschland kommen. Es gebe dafür keine konkrete Planungen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Das Auswärtige Amt stellte klar, dass es keinen Antrag der Türkei für einen Wahlkampf-Auftritt Erdogans gebe. Auch für den türkischen Präsidenten gelte die Regel, wonach ausländische Politiker weniger als drei Monate vor einer Wahl nicht zu Wahlkampfzwecken in Deutschland auftreten dürften.mehr...

Madrid. Lange hatten Politiker und Opferverbände auf eine öffentliche Entschuldigung der ETA für ihre blutigen Anschläge gewartet - nun tat die Separatistenorganisation auch diesen letzten Schritt vor ihrer Auflösung. Aber nicht alle sind zufrieden.mehr...

Gaza/Tel Aviv. Bei erneuten Zusammenstößen mit israelischen Soldaten sind im Gazastreifen zwei Palästinenser getötet worden. Die beiden seien an der Grenze zu Israel durch Schüsse tödlich verletzt worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Einer der Toten sei behindert gewesen. Mindestens 40 weitere Palästinenser seien verletzt worden. Israels Regierung kam indes anlässlich der 70-Jahr-Feiern des jüdischen Staates in Tel Aviv zusammen.mehr...

Gaza. Bei erneuten Unruhen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben drei Palästinenser verletzt worden. Sie seien von Schüssen israelischer Soldaten nahe der Grenze getroffen worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Einer der Verletzten sei in kritischem Zustand und behindert. Eine Sprecherin der israelischen Armee sagte, ihr sei nichts von dem Vorfall bekannt. Bei Massenprotesten an der Gaza-Grenze sind seit Ende März 35 Palästinenser getötet und Hunderte durch Schüsse israelischer Soldaten verletzt worden.mehr...

Schlaglichter

20.04.2018

ETA bittet Opfer um Vergebung

Madrid. Wenige Wochen vor ihrer geplanten Auflösung hat sich die baskische Untergrundorganisation ETA in einem Schreiben an die Öffentlichkeit gewandt und um Vergebung für die blutigen Anschläge der Vergangenheit gebeten. „Infolge von Fehlern oder falschen Entscheidungen hat die ETA auch Opfer getroffen, die nicht direkt am Konflikt beteiligt waren“, hieß es in der Erklärung, die von der baskischen Zeitung „Gara“ veröffentlicht wurde. Die baskische Bevölkerung habe in den Jahren des bewaffneten Kampfes „übermäßig gelitten“, hieß es in dem Schreiben weiter.mehr...

Peking. Der chinesische Netzwerk-Ausrüster und Smartphone-Anbieter ZTE hat gegen die Entscheidung der US-Regierung protestiert, das Unternehmen für sieben Jahre vom Zugang zu amerikanischer Technologie auszuschließen. mehr...

Tel Aviv. Vor den erwarteten Freitagsprotesten im Gazastreifen hat die israelische Armee die palästinensische Bevölkerung davor gewarnt, sich dem Grenzzaun zu nähern. Ein Armeeflugzeug warf am Morgen Flugblätter über dem Küstengebiet ab, wie die Armee mitteilte. „Ihr beteiligt Euch an gewaltsamen Unruhen“, heiße es darin. „Die Hamas Terrororganisation nutzt Euch aus, um Terroranschläge zu verüben.“ Bei Massenprotesten an der Gaza-Grenze sind seit Ende März 35 Palästinenser getötet worden. Hunderte wurden durch Schüsse verletzt.mehr...

Berlin/Damaskus. Nach dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Duma haben westliche Staaten in einem Vergeltungsschlag Syrien bombardiert. Ein wissenschaftliches Gutachten des Bundestags bringt die Bundesregierung in die Bredouille. Die setzt sich gegen Vorwürfe aus Russland zur Wehr.mehr...

Tel Aviv. Tausende Araber haben gestern, am 70. Jahrestag der Unabhängigkeit Israels, an einem Protestmarsch teilgenommen. Sie erinnerten an Flucht und Vertreibung Hunderttausender Palästinenser im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948. Die israelische Zeitung „Haaretz“ schrieb, rund 20 000 Menschen hätten sich an dem Protestmarsch nahe Atlit im Norden Israels beteiligt. Sie forderten ein „Recht auf Rückkehr“ für die palästinensischen Flüchtlinge. Israel lehnt eine Rückkehr der Flüchtlinge in sein Staatsgebiet ab.mehr...

Istanbul. Schon in etwas mehr als zwei Monaten wird voraussichtlich in der Türkei gewählt - wieder einmal. Wahlkampf türkischer Politiker in Deutschland ist inzwischen verboten. Eine Debatte darüber gibt es trotzdem.mehr...

Köln. Die Stadt Köln darf ein nicht genehmigtes Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord an den Armeniern entfernen. Das hat das Kölner Verwaltungsgericht am Donnerstag entschieden (AZ: 18 L 906/19). Die Initiative „Völkermord erinnern“ hatte die Stele ohne Genehmigung der Stadt nahe des Kölner Doms aufgestellt. Gegen die geplante Beseitigung hatte ein Mitglied der Initiative Einspruch beim Verwaltungsgericht eingelegt und sich dabei auf das Recht der Meinungsfreiheit berufen.mehr...

Seoul. Vor seinem Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich Südkoreas Präsident Moon Jae In optimistisch über ein Abkommen zum kompletten Abbau des nordkoreanischen Atomprogramms geäußert. „Nordkorea hat seinen Willen zur vollständigen Denuklearisierung geäußert“, sagte Moon. Auch habe Pjöngjang keine Bedingungen gestellt, die die USA nicht akzeptieren könnten, wie etwa den Abzug amerikanischer Soldaten aus Südkorea. „Was sie wollen, ist ein Ende der feindseligen Politik, gefolgt von einer Sicherheitsgarantie.“ mehr...

Peking. Flugzeug oder Sonderzug aus Pjöngjang? In Europa, Südostasien oder der Mongolei? Fünf Orte sind in der engeren Wahl für den Gipfel zwischen US-Präsident Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim. Gar nicht so einfach.mehr...

Berlin. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich dagegen ausgesprochen, dass der bevorstehende türkische Wahlkampf in Deutschland ausgetragen wird. „Bei anstehenden Wahlen in der Türkei muss der Wahlkampf dort geführt werden“, sagte Kramp-Karrenbauer der Deutschen Presse-Agentur. Sie fügte hinzu: „Wir wollen in unseren Städten keine innertürkischen Konflikte, die unser Zusammenleben belasten.“ Der türkische Staatspräsident Erdogan hatte angekündigt, die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen um fast anderthalb Jahre vorzuziehen, auf den 24. Juni 2018.mehr...

Mar-a-Lago. Nordkorea und Handelsfragen standen im Mittelpunkt des Treffens von Trump und Japans Regierungschef in Florida. Trump gibt sich wieder sicherer, dass es ein Treffen mit Nordkoreas Kim geben wird - aber nur, wenn es erfolgreich zu werden verspricht.mehr...

Mar-a-Lago. US-Präsident Donald Trump geht davon aus, in den kommenden Wochen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu treffen. „Es ist ein historischer Moment, und möglicherweise sogar mehr als das, wenn es denn klappt“, sagte Trump in seinem Domizil in Mar-a-lago in Florida. Er hoffe, dass Süd- und Nordkoreaner in Sicherheit, Frieden und Wohlstand zusammenleben könnten, sagte Trump. Es werde alles dafür getan, um sein Treffen mit Kim zu einem weltweiten Erfolg zu machen. Das Treffen soll Ende Mai oder Anfang Juni stattfinden.mehr...

Barcelona. Die separatistische Liste JuntsPerCat des abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten Puigdemont beharrt weiter darauf, den Politiker wieder zum Chef der Krisenregion zu machen. „Wir wollen die Kandidatur von Puigdemont möglich machen, denn schließlich ist er immer noch Präsident von Katalonien und die Legitimität des Präsidenten ist absolut“, sagte  JuntsPerCat-Sprecher Pujol in Berlin. „Wir müssen einen Mechanismus finden, um ihn ins katalanische Parlament zu bringen.“mehr...

Schlaglichter

18.04.2018

OPCW: Angriff auf UN-Mitarbeiter in Duma

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind bei einer Erkundungsfahrt in der syrischen Stadt Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Üzümcü, in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in Duma erkunden, bevor dort Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen. Laut Üzümcü ist aktuell unklar, wann das Expertenteam nach Duma geschickt werden kann. Das passiere nur dann, wenn aus Sicht der UN die Sicherheit gewährleistet sei.mehr...

Seoul/Peking. Für Südkorea hat die friedliche Lösung des Atomstreits mit Nordkorea höchste Priorität. Beim nahenden Korea-Gipfel bietet sich die Gelegenheit, einen großen Sprung auf dem Weg dorthin zu machen. Das Ergebnis wird auch für US-Präsident Trump Folgen haben.mehr...

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind im syrischen Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall gestern sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Ahmet Üzümcü, in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in der Stadt erkunden, bevor Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen.mehr...

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind im syrischen Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall am Dienstag sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Ahmet Üzümcü, am Mittwoch in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in der Stadt erkunden, bevor Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen.mehr...

Istanbul. In der Türkei soll es nach dem Willen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan im Sommer vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geben. Termin solle der 24. Juni 2018 sein, sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara. Geplant waren die beiden gleichzeitig stattfindenden Wahlen bislang für November 2019.mehr...

rnAbnahmeflug des neuen Airbus A350 der Lufthansa

Mit der „Dortmund“ auf 43.000 Fuß

Abfahrt an der B1 am Wochenende gesperrt

Asphalt an der Abfahrt vom Rheinlanddamm wird erneuert

Apotheke in Bork schließt

Aus dem Leben eines Apothekers

Werner Polizeichefin zieht Bilanz

Alkoholverbot ist für Wachleiterin wichtiges Thema