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Konrad-Wolf-Preis geht an Briten Simon McBurney

Berlin (dpa) Der Brite Simon McBurney erhält den Konrad-Wolf-Preis 2008. Das teilte die Berliner Akademie der Künste mit, die die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung vergibt. McBurney ist Autor, Schauspieler und Theaterregisseur.

Konrad-Wolf-Preis geht an Briten Simon McBurney

Der britische Autor, Regisseur und Schauspieler Simon McBurney erhält den Konrad-Wolf-Preis. (Archivbild)

Der 1957 in Cambridge geborene Künstler ist Mitgründer der internationalen Theatergruppe Complicite, deren Künstlerischer Direktor er ist. Bei mehr als 30 Produktionen wirkte er als Autor, Regisseur oder Schauspieler mit. Als Schauspieler war McBurney zuletzt in dem Fantasyfilm «Der goldene Kompass» an der Seite von Daniel Craig und Nicole Kidman zu sehen. Er war auch Co-Autor bei dem Kinofilm «Mr. Bean macht Ferien».

Improvisation und Körperlichkeit seien Kennzeichen seines künstlerischen Schaffens, heißt es in der Akademie-Mitteilung. Der Preis ist nach dem 1982 gestorbenen DDR-Filmregisseur und langjährigen Akademie-Präsidenten Konrad Wolf («Ich war neunzehn», «Solo Sunny») benannt. Er wird vergeben für herausragende Leistungen auf den Gebieten der darstellenden Kunst sowie der Film- und Medienkunst. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre gehören der Filmemacher Edgar Reitz, Theaterregisseur Wolfgang Engel, der dänische Filmregisseur Lars von Trier und der Schweizer Theatermann Christoph Marthaler.

Der Preis wird McBurney am 19. Oktober überreicht.

www.adk.de

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