Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Kopenhagen wird 2014 europäische Umwelthauptstadt

Vitoria/Kopenhagen (dpa) Kopenhagen wird «Grüne Hauptstadt Europas 2014». Dies wurde am Freitagabend in der spanischen Stadt Vitoria-Gasteiz bekanntgegeben, die derzeit den Titel innehat.

Kopenhagen wird 2014 europäische Umwelthauptstadt

Der Nyhavn in Kopenhagen: Kopenhagen wird «Grüne Hauptstadt Europas 2014». Foto: Lars Halbauer

Die dänische Hauptstadt wurde besonders für ihre Fortschritte bei ökologischen Innovationen und nachhaltiger Mobilität gelobt. EU-Umweltkommissar Janez Potocnik gratulierte Kopenhagen. Zu den Finalisten des Wettbewerbs gehörten auch Bristol (Großbritannien) und Frankfurt.

«Dies ist die internationale Anerkennung unserer Bemühungen», erklärte Kopenhagens Bürgermeister Frank Jensen. «Die Kopenhagener können jedes Mal stolz darauf sein, wenn sie sich aufs Rad setzen oder in den Schwimmbädern am Hafen baden. Wir bemühen uns nicht nur um ein grüneres Kopenhagen, sondern auch um ein gesünderes und eines, in dem es sich gut leben lässt.»

Neben Kopenhagen hatte es 17 weitere Kandidaten gegeben. Eine Jury bewertete sie in zwölf Kategorien, unter anderem nach ihrem Engagement für den Klimaschutz und für mehr Grün in der Stadt.

«Wir wollen dem Rest Europas zeigen, wie man grüne Lösungen für Städte schaffen kann, die funktionieren, und neue Möglichkeiten für die Bürger eröffnet», erklärte Ayfer Baykal, Kopenhagens Bürgermeister für Technik und Umwelt. Gleichzeitig wolle Kopenhagen auch von anderen Städten lernen.

Frankfurts Pläne zur Verbesserung der Energieeffizienz von neuen Gebäuden, seine Abfallbewirtschaftung und die zahlreichen Grünflächen wurden nach EU-Angaben sehr gelobt. Zugleich gab es aber Bedenken, wie sich die jüngste Flughafenerweiterung auf die Lebensqualität der Bürger im Grüngürtel im südlichen Teil der Stadt auswirken würde.

Die Auszeichnung wird jährlich verliehen und soll Städte ermutigen, die städtische Lebensqualität zu verbessern, indem Umweltfragen in die Stadtplanung systematisch einbezogen werden. Die Jury betrachtete Kopenhagens «grünes Geschäftsmodell» als beispielhaft für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.

EU-Kommission

Entscheidung für Kopenhagen

Green City Frankfurt

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Verseuchter Klärschlamm

Hintergrund: Der PFT-Skandal von 2006

NRW Erstmals ins Bewusstsein gerieten die Perfluorierten Tenside (PFT) im Jahr 2006: Damals hatte ein Forscherteam des Hygieneinstituts der Universität Bonn in weiten Abschnitten von Ruhr und Möhne bis zu 50-fach höhere PFT-Werte als im Rhein nachgewiesen.mehr...

"Albern, töricht oder gar peinlich"

Hamburger AfD-Fraktionschef schämt sich für Bundesprogramm

Hamburg Hamburgs AfD-Fraktionsvorsitzender Jörn Kruse hält das neue Grundsatzprogramm der Bundespartei in vielen Punkten für falsch. Die Positionen etwa zum Islam, zur Familie oder zur Umwelt sind nach Ansicht des früheren Wirtschaftsprofessors teils albern, töricht oder gar peinlich.mehr...

Loblied auf Europa

Obama ruft Verbündete zur Einheit auf

HANNOVER Jetzt reißt Euch zusammen, Ihr Europäer. Es gibt viel zu verlieren! Das ist die Hauptbotschaft des US-Präsidenten an die kriselnde EU. Er nimmt die Verbündeten beim Deutschland-Besuch mit einer Grundsatzrede aber auch in die Pflicht.mehr...

Höchste Warnstufe verlängert

16 Festnahmen bei Anti-Terror-Einsatz in Brüssel

BRÜSSEL Brüssel bleibt in Alarmbereitschaft: Aus Sorge vor Anschlägen gilt auch am Montag am dritten Tag in Folge die höchste Terrorwarnstufe. Die Metro wird nicht fahren; Schulen und Universitäten bleiben geschlossen. Bei einem Anti-Terror-Einsatz der Polizei am Sonntagabend sind 16 Personen vorläufig festgenommen worden.mehr...

EU-Gipfel

Türkei will bis zu drei Milliarden Euro in Flüchtlingskrise

BRÜSSEL Die Türkei fordert bei den gemeinsamen Planungen mit der EU über die Vorgehen bei der Flüchtlingskrise drei Milliarden Euro. Über die Erwartungen soll am Donnerstagabend (15. Oktober) beim EU-Gipfel beraten werden. Für eine engere Kooperation beim Grenzschutz verlangt die Regierung in Ankara weitere Zugeständnisse der EU.mehr...