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Kriminelle Kabarettisten im ArtOrt gefasst

INNENSTADT Zum Jahresabschluss gingen Talentfahnderin Birgit Wessel beim ArtOrt in der WerkStadt höchst kriminelle Kleinkunst-Täter ins Netz. Da waren Harald Arndt, die personifizierte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und der Wirklichkeitsverdreher Erasmus Stein. Daniel Helfrich, der letzte im Bunde, entlockte schließlich seinem Publikum jedes noch so kleine Geheimnis.

10.12.2007
Kriminelle Kabarettisten im ArtOrt gefasst

Kriminell charmant: Daniel Helfrich.

Dabei sang er doch so lieb und nett vom Odenwald. Doch er hat es faustdick hinter den Ohren. Mit dem Titelsong seines Programms „Alle mal die Hand heben“ forderte Helfrich die begeistert mitgehenden Zuschauer auf, Farbe zu bekennen. Wer nimmt‘s mit der Steuererklärung nicht so genau? Wer ist schon mal alkoholisiert Auto gefahren? Ausreden helfen da nicht.

Harald Arndt hält von der heutigen Politik nur wenig: „Ist noch jemand da, der etwas mit dem Begriff Demokratie anfangen kann?“, fragte er sich und leitet weiter: „Unter Schröder war der Weg das Ziel und heute ist das Ziel im Weg“. Zudem watschte der Essener die Politiker wie Horst Seehofer („Unser verbrauchter Schutzminister“) und Wolfgang Schäuble („Der mit Kanonen auf Terrorspatzen schießt“) ab.

Erasmus Stein errät markierte Spielkarte

Viel diffiziler ging Erasmus Stein bei seinen Trickbetrügereien vor. Wie entschwindet ein gelbes Tuch aus einer verschlossenen Glasflasche oder wie durchtrennt man ein Seil und fügt es vor den Augen den Publikums ohne Hilfsmittel wieder zusammen? Fragen über Fragen, die von einer noch getoppt werden: Wie schafft es der in einer Zwangsjacke gefesselte Künstler, der mit dem  Mund ein Kartenspiel festhält, die von einer Zuschauerin markierte Spielkarte in einem verschlossenen Fach seiner Brieftasche unterzubringen? – Ein genialer Trick.