Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Krise in Italien spitzt sich zu

Rom.

In Italien zieht nach dem Scheitern der Regierungsbildung eine handfeste institutionelle Krise herauf. Die populistischen Parteien blasen zum Kampf gegen Staatspräsident Sergio Mattarella. Der Chef der Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, kündigte an, er wolle sicherstellen, dass bei der nächsten Wahl „nicht derselbe Präsident“ an der Macht sei, der eine „Regierung des Wandels“ verhindern wolle. Ein Amtsenthebungsverfahren sei durchaus möglich. Der parteilose Finanzexperte Carlo Cottarelli soll eine Regierung bilden. Heute wird mit seinen Vorschlägen fürs Kabinett gerechnet.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Trump will US-Militär um „Space Force“ ergänzen

Washington. Luftwaffe, Heer, Marine - und „Space Force“: US-Präsident Donald Trump will die Verteidigung im Weltraum zu einem eigenständigen Teil der US-Streitkräfte machen. Er habe das Pentagon beauftragt, mit den Vorbereitungen dafür zu beginnen, sagte Trump in Washington. Die Forderung ist allerdings nicht neu. Ob die Weltraum-Streitmacht Realität werden kann, steht in den Sternen. Bisher ist die Luftwaffe für den größten Teil der militärischen Weltraumprojekte verantwortlich. Trump erneuerte sein Bestreben, die USA sollten eine neue bemannte Mission zum Mond unternehmen und auch eine zum Mars anstreben.mehr...

Schlaglichter

Trump rechtfertigt US-Ausländerpolitik auf Kosten Berlins

Washington. US-Präsident Donald Trump hat die Regierungskrise in Deutschland zur Rechtfertigung seiner in den USA höchst umstrittenen Migrationspolitik herangezogen. „Die Menschen in Deutschland wenden sich gegen ihre Führung, weil das Migrationsthema die ohnehin schon schwächelnde Koalition durchschüttelt“. Das schrieb Trump in Bezug auf den unionsinternen Streit zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer. Die Kriminalität in Deutschland sei deutlich gestiegen, behauptete Trump. Diese Behauptung ist allerdings nachweislich falsch.mehr...

Schlaglichter

Merkel trifft Italiens Regierungschef Conte

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt heute den neuen italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte zu einem Antrittsbesuch. Eines der Themen dürfte die aktuelle Flüchtlingskrise sein. Die Kanzlerin will in bilateralen Abkommen mit den europäischen Nachbarstaaten erreichen, dass Flüchtlinge, die schon in anderen Staaten registriert worden sind und einen Asylantrag stellen, an der Grenze dorthin zurückgeschickt werden können. Damit könnte Merkel möglicherweise den Streit mit der CSU und Innenminister Horst Seehofer entschärfen.mehr...

Schlaglichter

Alle Geretteten der „Aquarius“ in Spanien

Valencia. Das Drama um mehr als 600 Bootsflüchtlinge ist nach tagelanger Irrfahrt im Mittelmeer beendet. Das vor einer Woche von Italien abgewiesene Flüchtlings-Rettungsschiff „Aquarius“ und zwei weitere Schiffe fuhren in den Hafen der spanischen Stadt Valencia ein. Nachdem Italien und Malta der „Aquarius“ die Einfahrt verweigert hatten, erklärte sich die neue sozialistische Regierung Spaniens zur Aufnahme bereit. Die Odyssee der Bootsflüchtlinge erregte international Aufsehen.mehr...

Schlaglichter

Küstenwache bringt mehr als 500 Migranten nach Italien

Rom. Anders als private Flüchtlingsretter haben italienische Küstenwache und Marine weiter Zugang zu den Häfen des Landes. Mit insgesamt 523 Migranten nehme das Schiff „Diciotti“ Kurs auf Italien, teilte die italienische Küstenwache mit. An Bord seien auch die 40 Überlebenden eines Flüchtlingsunglücks vor der Küste Libyens, die das US-Schiff „Trenton“ am Dienstag gerettet hatte und deren Schicksal tagelang unklar war. Die neue italienische Regierung will nicht länger Flüchtlingsorganisationen erlauben, im Mittelmeer aufgenommene Migranten routinemäßig nach Italien zu bringen.mehr...

Schlaglichter

Flüchtlinge in Spanien eingetroffen

Valencia. Nach tagelanger Irrfahrt im Mittelmeer hat das Flüchtlings-Rettungsschiff „Aquarius“ Spanien erreicht. Die vor einer Woche von Italien abgewiesene „Aquarius“ fuhr mit 106 Migranten an Bord in den Hafen von Valencia ein. Das von der Hilfsorganisation SOS Méditerranée gecharterte frühere Vermessungsschiff hatte am vergangenen Wochenende insgesamt mehr als 600 afrikanische Migranten aus Seenot gerettet. Zur Überfahrt nach Spanien wurden Hunderte dieser Flüchtlinge auf zwei weitere italienischen Schiffe verteilt.mehr...