Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Kritik an neuen CO2-Werten für Autos von fast allen Seiten

Brüssel. Neue Umweltvorgaben für Autos sind politisch ein heißes Eisen - nicht nur im Autoland Deutschland. Nach dem Vorschlag der EU-Kommission für verschärfte Kohlendioxid-Werte kam Kritik von fast allen Seiten:

Kritik an neuen CO2-Werten für Autos von fast allen Seiten

Software-Update beim VW Golf: So einfach werden sich die künftigen EU-Grenzwerte für CO2 nicht erreichen lassen. Foto: Julian Stratenschulte

„Der vorgelegte Entwurf stellt die Automobilindustrie vor extreme Herausforderungen. Ob diese vorgeschlagenen CO2-Zielwerte zu erreichen sind, ist aus heutiger Sicht mehr als fraglich.“

(Verband der Automobilindustrie VDA)

„Ambitionierte CO2-Grenzwerte sind wichtig für den Schutz von Umwelt und Ressourcen. Die EU-Kommission bleibt mit ihrem Verordnungsvorschlag allerdings hinter unseren Erwartungen zurück. Die technischen Möglichkeiten, um unsere Fahrzeugflotten nachhaltig emissionsarm zu machen, sind schon heute vorhanden.“

(Automobilclub ADAC)

„Die EU-Kommission ist vor den Autoherstellern eingeknickt. Dieser lasche Vorschlag wird den Verkehrssektor nicht auf Klimakurs bringen.“

(Der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub VCD)

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude „Junckers vorgezogenes Weihnachtsgeschenk an die Autoindustrie höhlt die Klimaziele aus“.

(Europäische Organisation Transport & Environment)

„Der Vorschlag der EU-Kommission ist nicht geeignet, die klimaschädlichen Emissionen im Verkehr ausreichend zu reduzieren.“

(Umweltverband BUND)

„Mit dem Vorschlag der EU-Kommission erreichen wir die Pariser Klimaziele nicht. Eine Emissionsreduzierung von 60 Prozent statt 30 Prozent bis 2030 wäre nötig, um das 2-Grad-Ziel zu erreichen.“

(Sven Giegold, Grünen-Abgeordneter im Europäischen Parlament)

Die „Forderung der Grünen und von Umweltverbänden nach einer 40-prozentigen oder sogar 60-prozentigen Absenkung halte ich für absurd und ist nicht zu begründen“.

(Peter Liese, CDU-Abgeordneter im Europäischen Parlament)

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Hintergründe

Noch ist der Diesel im Spiel

Leipzig. Millionen von Diesel-Fahrern haben weiter keine Klarheit, ob es bald Fahrverbote in Städten gibt. Das Bundesverwaltungsgericht vertagt seine Entscheidung: am 27. Februar ist nun „Diesel-Day“.mehr...

Hintergründe

Die Diesel-Ungewissheit dauert noch etwas länger

Leipzig. Die Luft in deutschen Ballungsräumen ist schlecht. Seit Jahren werden Grenzwerte für Stickstoffoxide überschritten - im Fokus stehen Dieselfahrzeuge. Das Bundesverwaltungsgericht prüft jetzt, ob Fahrverbote eine rechtmäßige Lösung wären.mehr...

Hintergründe

Finanzmärkte in Panik: Das jähe Ende der Trump-Rally?

New York/Washington. Ausnahmezustand an der Wall Street: Am „dunkelgrauen“ Montag erlebt die US-Börse einen handfesten Aktien-Crash. Auch international geht es bergab. Das ist eine Lektion für US-Präsident Trump, der die bisherigen Rekordhochs als sein persönliches Verdienst verkaufte.mehr...

Hintergründe

Raus aus der Krise, rein in die Krise

Wolfsburg. Liegen jetzt alle Karten auf dem Tisch? Oder drohen im Fall Volkswagen nach den Tierversuchen weitere Enthüllungen, die das Image der Autobranche belasten? Ein Experte sagt: Es sieht aus wie ein Schrecken ohne Ende.mehr...

Hintergründe

Reich werden per Mausklick: Die dunklen Kanäle der Fälscher

Frankfurt/Main. Mal einfache Farbkopie, mal professionelle Massenproduktion: Kriminelle suchen das schnelle Geld mit falschen Banknoten. Die jüngsten Zahlen machen Währungshütern aber Hoffnung.mehr...