Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kunstrasen ab Oktober

SG Phoenix Eving

In spätestens einem halben Jahr soll das Vereinsgelände der SG Phoenix Eving an der Grävingholzstraße in neuem Glanz erstrahlen. Neben einem Kunstrasenplatz dürfen sich die Sportfreunde auch auf ein neues Jugendheim freuen.

EVING

von Von Felix Püschner

, 20.08.2010
Kunstrasen ab Oktober

In etwa zwei Wochen wird der Kunstrasen auf dem Phoenix-Sportplatz am Grävingholz verlegt.

Über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen informierten sich Bürger, Vereinsoffizielle und die Mitglieder der SPD gestern im Rahmen eines Ortstermins. Die erste frohe Botschaft verkündete Detlef Wienhöfer. „Mit den Arbeiten für den Kunstrasenplatz liegen wir voll im Zeitplan. Der Rasen kommt in etwa zwei Wochen und spätestens im Oktober wird der Platz auch fertig sein“, erklärte der stellvertretende Leiter der Sport- und Freizeitbetriebe.

Stolze 113 Meter lang und 72 Meter breit ist die neue Spielfläche, auf der die Mannschaften der SG Phoenix in Zukunft ihre Heimspiele ausrichten werden. Hinzu kommt ein 44 Meter langer und 37 Meter breiter Trainingsplatz. „Der Kunstrasenplatz war wirklich lebensnotwendig für den Verein. Das alte Rasenfeld war für Fußball nicht mehr geeignet und auch der Ascheplatz war witterungsbedingt fast schon komplett abgetragen“, zeigte sich Frank Hibbeln von der SG Phoenix Eving erleichtert. Auf etwa eine Million Euro belaufen sich die von der Stadt finanzierten Kosten für den neuen Sportplatz. Nach der Fertigstellung sieht Hibbeln dann auch endlich wieder einen ausgeglichenen Wettbewerb. Schließlich seien gerade junge Spieler eher für einen Rasenplatz zu begeistern als für einen alten Ascheplatz.

Zusätzliche Attraktivität verspricht man sich beim Sportverein auch von dem neuen Jugendheim. Auf einer Fläche von 230 Quadratmetern sollen in einem halben Jahr u.a. Büros für die Schiedsrichter, Toilettenanlagen, Sanitätsräume und ein Gastronomiebereich entstehen. Sobald der Rohbau steht, wollen die Vereinsmitglieder auch selbst tatkräftig in de Hände spucken und mitwirken. „Wir haben unter unseren Mitgliedern sowohl Elektriker als auch Klempner. Die wollen alle mit anpacken. Und ich werde mich wohl um das Dach des Gebäudes kümmern“, schmunzelte Frank Hibbeln.

Für Bauchschmerzen sorgt bei dem gelernten Bau- und Möbeltischler allerdings ein Abwasserproblem. Ein direkter Anschluss der Schmutzwasserleitung an das bestehende Rohrsystem der RAG ist wahrscheinlich nicht möglich. Der Bau einer speziellen Fäkalienhebeanlage wäre mit weiteren Kosten verbunden. „Da werden wir in den nächsten Tagen aber noch Genaueres zu wissen. Das Thema hat jetzt Priorität. So etwas sollte man schließlich klären, bevor man anfängt, den Weg zu pflastern“, sagte Hibbeln.

Schlagworte: