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Kupfer, Silber, Rot: Laubfarbe des Hausbaums setzt Akzente

Sulzfeld am Main. Wollen Hobby-Gärtner einen Baum Pflanzen, sollten sie ihr Vorhaben noch vor der Frostperiode in die Tat umsetzen. Exotische Sorten wie die Weidenblättrige Birne mit ihren silberfarbigen Blättern sorgen für eine schöne Laubfärbung.

Kupfer, Silber, Rot: Laubfarbe des Hausbaums setzt Akzente

Die Felsenbirne blüht weiß, danach entstehen schwarz-blaue Früchte. Im Herbst bekommen ihre Blätter ein orange-rötliche Färbung. Foto: Andrea Warnecke

Solange der Boden noch nicht gefroren ist, kann ein neuer Hausbaum gesetzt werden. Warum nicht die Laubfarbe zum Kriterium bei der Auswahl machen?

Dazu rät Fachbuchautorin Bärbel Faschingbauer aus Sulzfeld am Main. Es müssen nicht immer grüne Blätter sein, findet die Expertin für Landespflege. „Ich mag grundsätzlich gerne Bäume mit einer besonderen Laubfarbe.“

Da gibt es die Gehölze, die im Herbst eine auffällige Färbung ansetzen, wie etwa Faschingbauers Empfehlung: die Sorte 'Robin Hill' der Felsenbirne (Amelanchier arborea). Sie habe eine „fantastische orange-rötliche Herbstfärbung“ und wechselt dabei von Dunkelgrün über Gelb und Orange zu Rot.

Andere Gehölze haben auch im Sommer eine ungewöhnliche Färbung: Wenn die Sonne auf die silbrigen Blätter der Weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia) fällt, gebe das ein tolles Lichtspiel, erklärt Faschingbauer. Optisch ähnelt sie einem Olivenbaum.

Außerdem empfiehlt die Expertin die Sorte 'Forrest Pansy' des Kanadischen Judasbaums (Cercis canadensis), die das Jahr über rot ist und im Herbst gelb wird. Solche rotlaubigen Bäume können gut Akzente setzen. Sie brauchen Faschingbauer zufolge aber eine helle Kulisse, damit sie zur Geltung kommen.

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