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Kutschaty räumt Fehler der NRW-SPD ein

Düsseldorf. Der neue Oppositionsführer im nordrhein-westfälischen Landtag, Thomas Kutschaty, hat Defizite der SPD im Umgang mit den Bürgern eingeräumt. Die meisten nähmen der SPD zwar ab, es gut gemeint zu haben, sie habe es aber nicht immer gut gemacht, sagte der Ex-NRW-Justizminister der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Die SPD müsse die Sorgen der Menschen vor Ort wieder ernster nehmen. Wenn die Schlaglöcher auf den Straßen nicht repariert würden und Kinder sich nicht mehr auf die Schultoilette trauten, schwinde das Vertrauen in Politik.

Kutschaty räumt Fehler der NRW-SPD ein

Der ehemalige nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty (SPD). Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Vor einem Jahr war die NRW-SPD mit 31,2 Prozent auf ihr schlechtestes Landtagswahlergebnis in Nordrhein-Westfalen abgestürzt. Beim Landesparteitag im Juni soll der weitgehend unbekannte SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Hartmann als neuer Parteichef kandidieren. Ein Jahr Zeit müsse man dem neuen Team geben, sagte Kutschaty. „Bis dahin haben die neuen Köpfe eine Chance verdient.“

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