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A1 zwischen Schwerte und Hagen gesperrt

LKW-Brand, Eisplatte durchlägt Auto, Feldlerche soll für Ed Sheeran umziehen

NRW Die A1 ist nach einem LKW-Brand zwischen dem Westhofener Kreuz und Hagen-Nord voll gesperrt. Eine Eisplatte durchschlägt in Raesfeld im Münsterland die Scheibe eines Autos, Feldlerchen sollen in Essen für ein Ed-Sheeran-Konzert umziehen: Hier ist das Morgen Update. 

Das Wetter:

Heute ist es teils heiter, teils wolkig. Es soll aber nur vereinzelt schneien oder regnen, die Temperatur liegt zwischen -3 und +2 Grad.

Der Verkehr

Die A1 ist nach einem LKW-Brand zwischen dem Westhofener Kreuz und Hagen-Nord bis etwa 13 Uhr wegen Bergungsarbeiten gesperrt. Hier hatte am frühen Morgen der Reifen eines Lastwagens Feuer gefangen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. 

LKW-Brand, Eisplatte durchlägt Auto, Feldlerche soll für Ed Sheeran umziehen

Der Lastwagen brannte auf der A1 zwischen Westhofener Kreuz und Hagen-Nord vollständig aus.  Foto: Alex Talash

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat gegen einen Umzug der unter Artenschutz stehenden Feldlerchefür ein im Sommer geplantes Konzert des britischen Popsängers Ed Sheeranprotestiert. Nach einem von der Stadt Essen genehmigten Artenschutzkonzept soll der im Gras brütende Vogel bis zum Sommer seine Nistplätze auf dem Flughafen Essen/Mülheim vorübergehend räumen. Zu dem bereits ausverkauften Konzert am 22. Juli werden rund 80.000 Besucher erwartet. Mit der Umsiedlungsaktion werde bereits ab März begonnen, berichtete eine Sprecherin der Stadt Essen. Der NABU warf den Veranstaltern vor, eine gefährdete Vogelart aus rein ökonomischen Gründen verscheuchen zu wollen und fordert eine Aufgabe der Konzertpläne.
  • Von einer durch die Windschutzscheibe krachenden Eisplatte ist eine Autofahrerin in Raesfeld im Münsterland schwer verletzt worden. In einer Linkskurve (Borkener Straße) fielen am Donnerstagnachmittag bei eisigem Wetter mehrere Eisplatten von einem Lastwagen, wie die Polizei am späten Abend mitteilte. Sie hatten sich vom Anhängerdach gelöst - eine durchschlug die Windschutzscheibe des Autos der 54-Jährigen. Die Platte verletzte die Frau schwer am Kopf. Sie kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Ihre Beifahrerin, die 55-jährige Schwester, erlitt einen Schock. Der Lastwagenfahrer fuhr zunächst davon - eine Zeugin fuhr allerdings hinterher und konnte der Polizei Hinweise zum Fahrzeug geben.
  • Unter den Ländern formiert sich ein neuer Anlauf dafür, sensationsgieriges Fotografieren von Toten bei Unfällen oder Unglücken unter Strafe zu stellen. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bringen dafür heute erneut eine Initiative in den Bundesrat ein. Schon wenn ein Gaffer versuche, ein Foto zu schießen, müsse er damit rechnen, für bis zu zwei Jahre ins Gefängnis zu gehen. Das sagte NRW-Justizminister Peter Biesenbach der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
  • Kostenlose Interrail-Tickets: Bis zu 30.000 junge Leute sollen bald mit von der EU bezahlten Interrail-Tickets quer durch Europa reisen können. Die EU-Kommission habe die Bereitstellung von zwölf Millionen Euro für 2018 gebilligt, teilte ein Sprecher in Brüssel mit. Diese Summe sei dafür im EU-Haushalt 2018 vorgesehen. Wie das Projekt konkret umgesetzt wird, steht aber noch nicht fest. Doch im Sommer sollen die ersten Teilnehmer reisen, so die Erwartung der Kommission. Die jungen Leute sollten Europa und seine vielfältigen Kulturen kennenlernen.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Nach einer Abstimmungszeit von zehn Tagen endet heute das SPD-Mitgliedervotum über den Eintritt in eine erneute große Koalition. Von dem Ergebnis hängt ab, ob sich Angela Merkel (CDU) am 14. März im Bundestag wieder zur Kanzlerin wählen lassen kann. Stimmberechtigt waren 463.723 SPD-Mitglieder. Die Kosten des Votums belaufen sich nach Parteiangaben auf rund 1,5 Millionen Euro.
  • Der Bundesrat entscheidet über den Kompromiss von Union und SPD zum Familiennachzug. Der Bundestag hatte am 1. Februar gegen die Stimmen der übrigen Fraktionen entschieden, dass der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus bis Ende Juli ausgesetzt bleiben soll. Schleswig-Holstein hatte angekündigt, eine Einschaltung des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat erreichen zu wollen.
  • Im Prozess um den Bombenanschlag in Düsseldorf vor 18 Jahren soll eine Zeugin aussagen, die dem Angeklagten gefährlich werden könnte. Der Angeklagte war am Tattag im Tattoo-Studio der Frau gewesen. Die Besitzerin des Studios hatte später zu Protokoll gegeben, dass dieser sich sehr verdächtig verhalten habe. Dem 51 Jahre alten Angeklagten mit Kontakten zur rechten Szene wird zwölffacher Mordversuch aus Fremdenhass vorgeworfen. Er bestreitet die Tat. Bei dem Anschlag waren am 27. Juli 2000 zehn Menschen verletzt worden, einige von ihnen lebensgefährlich. Ein ungeborenes Baby starb im Mutterleib. Bei den Opfern handelt es sich um überwiegend jüdische Zuwanderer aus Osteuropa. 
  • Deutsche Politiker sehen das zwischen den USA und Russland etablierte System der nuklearen Rüstungskontrolle in Gefahr. Angesichts der jüngsten Entwicklungen in Russland halten Union und SPD neue Initiativen für Rüstungskontrolle und Abrüstung für notwendig. Der Bundestag berät heute erst über ihren Antrag mit dem Titel: „Den INF-Vertrag als Grundpfeiler atomarer Sicherheitsarchitektur und Kernelement europäischer Sicherheit erhalten“.
  • Der Aufsichtsrat der Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft berät heute über die Finanzierung des krisenbehafteten Projekts BER. Der Finanzrahmen liegt bislang bei 6,5 Milliarden Euro. Damit kommt das Unternehmen nach eigenen Angaben bis zum geplanten Start des neuen Hauptstadtflughafens 2020 aus.
  • Nach dem 1:0-Erfolg bei Hannover 96 will Borussia Mönchengladbach im Spiel gegen Werder Bremen heute (20.30 Uhr/Eurosport) die Chancen auf einen internationalen Startplatz in der Fußball-Bundesliga aufrechterhalten.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...


...95 Jahren veröffentlicht der Österreicher Felix Salten seine Tiergeschichte „Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde“.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

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