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Lärmgeplagte Anwohner sind sauer auf Straßen.NRW

RN-Ortstermin in Brechten

Die vom Verkehrslärm an der A2 geplagten Anwohner sind sauer auf Straßen.NRW: Der Landesbetrieb hatte die Einladung der Ruhr Nachrichten zum Ortstermin „dankend“ abgelehnt. Die Brechtener erheben den Vorwurf, die Lärmschutzmaßnahmen im Neubaugebiet Brechtener Heide verstießen gegen das Gesetz.

BRECHTEN

von Von Petra Frommeyer

, 22.06.2012
Lärmgeplagte Anwohner sind sauer auf Straßen.NRW

Die unterschiedlichen Höhen der Lärmschutzwände, auf dem Foto gut sichtbar, sind den Bürgern ein Dorn im Auge.

Hans-Jürgen Unterkötter (SPD), für deutliche Worte bekannt, fordert gar personelle Konsequenzen. „Da müsste die Spitze ausgetauscht werden“, wetterte er gegen den Lärm von der A 2 auf der Schiffhorst-Brücke an.  Bettina Beier ist in Brechten aufgewachsen. Seit 40 Jahren wohnt sie am Weckweg, die Autobahn, fast nur einen Steinwurf entfernt, gehört zu ihrem Leben dazu. Doch nach dem Ausbau ist es nahezu unerträglich geworden, sagt die Hörakustikerin, die schon von Berufs wegen weiß, welche Folgen Dauerlärm anrichten kann.

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Ortstermin zum Lärm auf der A2 mit Politikern und Anwohnern

Die Ruhr Nachrichten hatten Bürger und Politiker zum Ortstermin auf die Schiffhorst-Brücke eingeladen. Viele kamen, um ihrem Ärger über den Lärm Luft zu machen.
21.06.2012
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Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Schaper© Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Am Seitenstreifen der A2 war die Frau mit einem Messer unterwegs.© Archivoto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper
Die ausgebaute A2 raubt vielen Brechtenern den Schlaf. Zum Ortstermin der Ruhr Nachrichten kamen viele Bürger und Politiker, um sich den Lärm vor Ort anzuhören. © Foto: Oliver Schaper

„Konzentriert ein Buch zu lesen, ist schwierig geworden“, sagt sie. Ganz andere Probleme plagen Norbert Herzog, der im Schiffhorst wohnt. „Glauben Sie, hier kriegt man noch eine Wohnung vermietet?“, fragt er in die Runde.

Und nicht nur Brechtener kamen auf die Brücke. Auch aus Holthausen und dem Dortmunder Westen kamen Bürger, wie Wolfgang Rychwald aus der Groppenbrucher Straße. Man müsse kein Fachmann sein, um festzustellen, dass der Lärmschutz so nicht funktionieren kann, sagten viele Anwohner mit Blick auf die unterschiedlichen Höhen der Lärmschutzwände im Süden und Norden.Darauf hatte auch Mirko Deick, Sprecher der Bürgerinitiative gegen Lärm, aufmerksam gemacht. Er ist schwer erkrankt und konnte deshalb nicht am Ortstermin auf der Brücke teilnehmen.  

 Deick schreibt in einem Brief an Stadtrat Martin Lürwer, der eine Dauermessung unter anderem aus Kostengründen ablehnt: „Durch nichts und niemanden wird widerlegt, dass im Neubaugebiet Brechtener Heide der Lärmpegel signifikant niedriger ist als auf der Nordseite. Davon kann sich jeder überzeugen. Laut Gesetz ist aber die Bestandsbebauung vorrangig zu schützen. Nachweislich war die Brechtener Heide zum Zeitpunkt der Planfeststellung Ackerland, die Nordseite aber bewohnt. Damit der Lärmschutz gesetzeskonform ist, muss es auf der Nordseite leiser sein als auf der Südseite. Da das nicht der Fall ist, verstößt die ganze Maßnahme gegen gültige Gesetze.“