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Landgestüt Warendorf: Ankerhold soll Leiterin werden

Warendorf. Die Juristin und ausgebildete Pferdewirtin Kristina Ankerhold soll neue Leiterin des Landgestüts Warendorf werden. Das teilte das NRW-Landwirtschaftsministerium am Donnerstag mit und bestätigte damit die Berichte mehrerer Medien. Noch sei das Verfahren aber nicht formell abgeschlossen - die Zustimmung des Hauptpersonalrats des Umweltministeriums stehe noch aus. Offen sei derzeit auch, wann Ankerhold gegebenenfalls anfange. Die Gespräche mit ihrem aktuellen Arbeitgeber, der Finanzverwaltung NRW, liefen.

Landgestüt Warendorf: Ankerhold soll Leiterin werden

Eine Pferde-Statue vor einem Schild "Kreis Warendorf" in Warendorf. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Im Januar soll vor dem Amtsgericht Warendorf der Strafprozess gegen die frühere Leiterin des landeseigenen Pferdezucht-Gestüts, ihren Stellvertreter und den Hauptausbilder beginnen. Die Staatsanwaltschaft Münster hat Anklage wegen Vorteilsnahme erhoben. Sie wirft ihnen unter anderem vor, 2013 und 2014 mit ihren Ehepartnern zu einem Turnier in Katar gereist zu sein. Die Kosten in Höhe von 49 000 Euro soll eine katarische Reitsporteinrichtung übernommen haben, zu der das Gestüt eine geschäftliche Beziehung unterhielt. Das zuständige NRW-Landwirtschaftsministerium wusste von den Reisen allerdings nichts.

Im März 2017 hatte die Landesregierung die drei wegen Bestechlichkeitsvorwürfen fristlos entlassen und einen kommissarischen Leiter eingesetzt. Warendorf gilt weltweit als Vorzeigegestüt für die Nachzucht von Pferden.

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