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Landwirte hoffen auf Regen

05.07.2018
Landwirte hoffen auf Regen

Das Raiffeisen-Kornhaus ist 40 Meter hoch. Bis zu 1000 Tonen passen hinein. © Foto: Manuela Schwerte

An den Raiffeisen-Markt verkaufen viele Landwirte aus der Region ihre Ernte, sei es Gerste, Raps, Weizen oder Roggen. Gelagert werden die Erzeugnisse in Getreidesilos. In diesem Jahr wird jedoch weniger geliefert als sonst. Der Stellenleiter Christoph Reinke erklärt den Rückgang mit dem Wetter. „So eine lange Trockenheit hatten wir noch nie“, sagt er und guckt dabei in den Himmel. Der Deutsche Wetterdienst beobachtet den Niederschlag und die Temperatur im gesamten Bundesgebiet. Laut den Experten ist dieses Jahr zwischen Februar und Juni eines trockensten seit 1951. Nur 1959, 1976 und 2011 fiel noch weniger Niederschlag. „Letztes Jahr haben wir schätzungsweise 80 Tonnen Saatgut und 600 Tonnen Dünger verkauft“, sagt Christoph Reinke auswendig, ohne in seine Notizen zu gucken. Und schon kommt der nächste Kunde. Es ist Ernst Sirringhaus, ein Landwirt aus Garenfeld. Er kauft Kalkimol, ein Mittel zum Nachdüngen von Wiesen und Weiden. „Ich hoffe auf Regen“, sagt auch er, denn Dünger benötige Wasser um sich aufzulösen. Ob die Wünsche erhört werden, bleibt offen. Eine Bauernregel, die das Geheimnis lüftet, gibt es nicht. Said Rezek

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