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Lange Suche bei Ferienjobs

25.06.2018
Lange Suche bei Ferienjobs

Der Bauhof sucht vier Ferienjobber.schlütermann (a) © Theresa Schlütermann

Werne. Wer einen Ferienjob sucht, meldet sich im Internet oder per Telefon oder Mail bei einer Firma und fragt nach. Wenn die Firma jemanden braucht, sagt sie ja und dann kann sich der Bewerber, oft sind es etwas ältere Schüler, in den Ferien ein Taschengeld dazuverdienen.

Bei der Stadt Werne ist das nicht so einfach. Sie ist keine „normale“ Firma, sondern ein öffentlicher Betrieb. Dort funktionieren die Dinge etwas anders und sind stark geregelt. Das ist eigentlich auch gut so, dann muss sich jeder an bestimmte Regeln halten, die für alle gelten. Aber manchmal können diese Regeln auch etwas nervig sein. Zum Beispiel in dem Fall von Ferienjobs beim städtischen Bauhof. Denn es gibt ein genau vorgeschriebenes Verfahren, wie die Einstellung von Ferienjobbern abläuft.

Obwohl die ja nur drei Wochen beschäftigt sind, gibt es ein offizielles Losverfahren mit vier Beteiligten Stadtvertretern. Dann muss der Bürgermeister unterschreiben und die Liste mit den ausgelosten Ferienjob-Bewerbern an den Personalrat weiterleiten. Das ist eine Runde, in der die Mitarbeiter der Verwaltung mitentscheiden dürfen. Auch das ist eigentlich gut, aber es zögert die Einstellung von Ferienjobbern natürlich sehr lange hinaus.

Jörg Heckenkamp

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