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Last-Minute-Ausbildungsbörse ein voller Erfolg

Jugendliche auf Stellensuche

Kostenlose Bewerbungsfotos und ein ausführliches Bewerungstraining bereiten junge Menschen auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz und auf ihr späteres Berufsleben vor. Die vierte Last-Minute-Ausbildungsbörse lockt am Freitag viele Jugendliche ins Rathaus.

WIITEN

von Sebastian Ritscher

, 09.09.2011
Last-Minute-Ausbildungsbörse ein voller Erfolg

Thomas Vorwerk sichtet die Ausbildungsangebote.

Interessiert schaut Thomas Vorwerk auf die etwa 100 Zettel. Ausgedruckt, ausgeschnitten und angepinnt zieren sie eine kleine Stellwand. Und zeigen, welche Ausbildungsplätze es in Witten noch gibt. Am Freitag fand auf dem Rathausplatz die vierte Last-Minute-Ausbildungsbörse, veranstaltet von den Jusos und der Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger in der SPD, statt.

„Ich bin dieses Jahr wirklich zufrieden“, sagt Dennis Sohner, Sprecher der Jusos. „Dieses Jahr kamen erheblich mehr Interessierte als im vergangenen Jahr“, zieht er Bilanz. Knapp 100 Jugendliche kamen vorbei, auf der Suche nach Tipps und einer passenden Ausbildungsstelle. „Die meisten waren gegen 12 Uhr hier, einige auch schon um 11.30 Uhr“, so Sohner. „Wir müssen die Börse nächstes Jahr einfach früher machen“, sagt er gegen 14 Uhr mit Blick auf die wenigen Interessierten, die sich noch umschauen und das Angebot annehmen. Thomas Vorwerk ist einer von ihnen. „Ich bin seit etwa einer Stunde hier“, sagt der 24-Jährige. In der Zeit hat er sich bei der AOK informiert, mit den Vertretern der Agentur für Arbeit gesprochen, von Fotograf Thomas Witte kostenlose Bewerbungsfotos schießen lassen und sichtet nun die Stellenangebote.

Zwei Ausbildungen hat Vorwerk abgebrochen. Unter anderem aus gesundheitlichen Gründen. Nun sucht er eine neue. „Ich habe mich eben bei der AOK und der Agentur für Arbeit in die Liste eingetragen, so dass ich über neue Jobangebote informiert werde“, erklärt er. Vorwerk ist zuversichtlich, dass er eine Stelle bekommt: „Ich habe eben sogar erfahren, dass es sich lohnen kann, sich auch noch für dieses Jahr zu bewerben.“ Allein am angebotenen Bewerbungstraining hat er nicht teilgenommen. „Bewerbungsgespräche habe ich schon sehr häufig geübt“, erklärt Vorwerk. Das Trainingsgespräch ist nicht der wichtigste Aspekt. „Wichtig ist für uns, den Leuten Mut zu machen“, so Sohner. Bei Thomas Vorwerk hat es funktioniert. „Ich hoffe einfach, dass unsere Börse was bringt“, erklärt Sohner und freut sich bereits über den regen Zuspruch. „Es steckt viel Arbeit dahinter. Und es tut gut zu sehen, dass das Angebot angenommen wird