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Last-Minute-Lernen zwecklos

09.04.2018 / Lesedauer: 2 min
Last-Minute-Lernen zwecklos

Heute ist der Tag vor der ersten Abi-Klausur. Büffeln sollte nicht sein.dpa © picture alliance / Britta Peders

Castrop-Rauxel. Ab Mittwoch wird es ernst für alle Schüler, die in diesem Jahr ihr Abitur machen. Dann schreiben sie ihre ersten Abschlussklausuren. Kurz vorher sollen die Schüler sich heute noch einmal entspannen und ein wenig ablenken. „Am letzten Tag noch zu büffeln bringt nicht mehr viel“, sagt Heinz-Hermann Tophoven. Der Lehrer an der Willy-Brandt-Gesamtschule muss es wissen. Er hat nämlich vor seiner eigenen mündlichen Abiturprüfung versucht, noch möglichst viel Stoff am Tag davor zu lernen. „Das hat nicht geklappt, die Prüfung war nicht gerade ein Knaller“, sagt Tophoven. Schulleiter Theo Albers empfiehlt den Schülern am letzten Tag vor den Klausuren: „Am besten gar nicht mehr lernen, sondern den Stoff sacken lassen.“ Das funktioniert natürlich nur dann, wenn man vorher schon ordentlich gelernt hat.

Für Schüler, die in der Prüfung einen Aussetzer – einen sogenannten Blackout – haben, hat der Psychotherapeut Olaf Maletzki noch einen Notfalltipp: „Man legt die rechte Hand auf den Bauch und atmet so, dass die Hand sich bewegt.“ Das Ganze soll man zwei bis drei Minuten lang tun. So könne man sich beruhigen. Außerdem hilft es, mit den leichten Aufgaben anzufangen und sich zu den schweren vorzuarbeiten.

Matthias Stachelhaus

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