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Laumann: Rentendebatte überflüssig wie ein Kropf

DÜSSELDORF Die neue Diskussion um ein höheres Renteneintrittsalter ist nach Ansicht von NRW-Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann "überflüssig wie ein Kropf".

Laumann: Rentendebatte überflüssig wie ein Kropf

Karl-Josef Laumann

Grade erst sei die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre beschlossen worden, wonach das Renteneintrittsalter von 2012 bis 2029 schrittweise um zwei Jahre steigen soll. Laumann betonte im WDR, zunächst sollte man diesen Weg gegen, „bevor man andauernd neue Hiobsbotschaften durch das Land schickt“. Natürliche Grenze Es gebe auch eine natürliche Grenze, bis zu der Menschen arbeiten können, gab Laumann zu bedenken. Er wäre schon froh, wenn die Beschäftigungsquote der über 55-Jährigen in Deutschland erheblich gesteigert werden könnte. Der Vorsitzende der CDU-Sozialausschüsse (CDA) plädierte zugleich dafür, die Idee des Sparens für das Alter weiter auszubauen. Wenn ein Großteil der Bevölkerung nicht privat für das Alter vorsorge, dann gebe es in einigen Jahren ein größeres Problem. Grundsicherung müsse auch Thema für die CDU sein Laumann forderte die CDU auf, sich mit der Frage einer Grundsicherung zu beschäftigen. Aufgrund von unstetigen Erwerbsverläufen und Niedriglöhnen gebe es hier mittlerweile ein Problem. Wer 7,50 Euro pro Stunde verdiene, brauche 47 Jahre, um eine Rente oberhalb von 615 Euro zu bekommen, rechnete Laumann vor.

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