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Laumann will Zeche in Ibbenbüren erhalten

DÜSSELDORF/IBBENBÜREN Landesarbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht Chancen für eine Steinkohleförderung in Ibbenbüren auch über das Jahr 2018 hinaus. Laumanns Sprecher Ulrich Lensing bestätigte gegenüber unserer Redaktion ein Treffen Laumanns mit dem Chef des Essener Energiekonzerns RWE, Jürgen Großmann, bei dem es um eine Übernahme der Zeche gegangen ist.

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Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Bergwerk Ibbenbüren

Laumann habe bei dem Treffen die Möglichkeiten der Übernahme des dortigen Bergwerks mit 2500 Beschäftigten durch RWE angesprochen. Nach Informationen unserer Redaktion ist das Gespräch etliche Wochen her, ohne dass eine Reaktion erfolgt ist. RWE lehnte ebenso wie die RAG, die die Zeche betriebt, jede Stellungnahme ab.   Hintergrund von Laumanns Vorstoß ist die Tatsache, dass 1,9 Millionen Tonnen der in Ibbenbüren geförderten Anthrazit-Kohle, also rund 80 Prozent, im benachbarten 750-Megawatt-RWE-Kraftwerk verfeuert werden. Der Rest wird zu großen Teilen an niederländische Gewächshäuser verkauft.

RWE soll laut Laumann durchkalkulieren, ob es nicht betriebswirtschaftlich sinnvoller sei, das Kraftwerk nach 2018 mit eigener Kohle aus der Nachbarschaft weiter zu betreiben als importierte Anthrazit-Kohle heran zu schaffen. Lensing machte klar, dass sich der Vorstoß keinesfalls gegen den Kohlekompromiss der Landesregierung mit dem Ausstieg aus der Kohlesubventionierung richte.

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