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Lautern und Mainz auf Platz eins - Nürnberg patzt

München (dpa) Der 1. FC Kaiserslautern und der FSV Mainz 05 haben auf dem Weg in die Bundesliga Fahrt aufgenommen. Nach dem 2. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga liegen beide Clubs punkt- und torgleich an der Tabellenspitze.

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Die Spieler des 1. FC Kaiserslauterns feiern den Sieg gegen den 1. FC Nürnberg.

Die Mainzer Spieler feiern das Tor zum 2:0.

Schiedsrichter Tobias Welz stellt Ahlens Torwart Manuel Lenz vom Platz.

Der Oberhausener Spieler Markus Kaya freut sich nach seinem Tor zum 1:1.

Duisburgs Chinedu Ede erreicht den Ball vor dem Wiesbadener Patrick Bick (l).

Der Ingolstädter Trainer Thorsten Fink gestikuliert am Spielfeldrand.

1860-Trainer Marco Kurz vor Spielbeginn.

Dagegen musste der 1. FC Nürnberg auf dem angestrebten Weg zurück ins Fußball-Oberhaus den ersten herben Dämpfer hinnehmen. Die Franken verloren das Spitzenspiel beim 1. FC Kaiserslautern mit 1:2 (0:2). Besonders im ersten Durchgang zeigten die Nürnberger eine desolate Leistung. Vor 34 674 Zuschauern auf dem Betzenberg erzielten Florian Dick (22.) und Erik Jendrisek (36.) bei einem Gegentor von Isaac Boakye (47.) die Treffer für die «Roten Teufel», die mit dem Erfolg ihren «Montags-Fluch» beendeten. In der vergangenen Spielzeit hatte der FCK keine einzige Partie am Montagabend gewinnen können.

Die Mainzer unterstrichen durch den verdienten 2:1 (2:0)-Sieg beim TSV 1860 München nach Toren von Miroslav Karhan (7. Minute) und Nicolce Noveski (32.) ihre Aufstiegsansprüche. «Riesenkompliment an die Mannschaft, dass sie das diesmal über die Bühne gebracht hat», stellte Trainer Jörn Andersen erleichtert fest, nachdem sein Team beim 3:3 gegen Kaiserslautern vor einer Woche eine 3:0-Führung verspielt hatte. Mustafa Kukucovic (47.) traf für die in der ersten Halbzeit desolaten Münchner.

«Das frühe Tor hat uns durcheinander gebracht. Das war ja gar nichts in der ersten Hälfte», schimpfte Stürmer Benjamin Lauth nach dem Saison-Fehlstart der «Löwen», die an die miserable Rückrunde der letzten Saison anknüpften und nach dem 1:2 in Freiburg ihre zweite Pleite kassierten. «Wir sind ohne Mumm auf den Platz gegangen», kritisierte Manager Stefan Reuter. Auch Trainer Marco Kurz war bedient: «Das war eine hochverdiente Niederlage.»

Auch Erstliga-Absteiger Hansa Rostock als Tabellenvierter hinter dem SC Freiburg unterstrich mit dem 1:0 im Topspiel gegen Alemannia Aachen seine Aufstiegsambitionen, während Ex-Bundesligist MSV Duisburg mit dem 1:1 beim SV Wehen Wiesbaden erneut zwei Punkte einbüßte. Den ersten Saisonsieg feierten der FC Augsburg beim 3:0 gegen Rot Weiss Ahlen und Rot-Weiß Oberhausen, das mit dem 2:1 im Aufsteigerduell den FC Ingolstadt von der Tabellenspitze stürzte.

Bei Rostocks ersten Heimsieg seit einem halben Jahr ersparte Regis Dorn (71.) der Hansa und Trainer Frank Pagelsdorf einen missratenen Saisonauftakt, dagegen musste sich Duisburg nach dem 2:2 beim Saisonstart gegen Rostock erneut mit einem Punkt begnügen. Nach Wiesbadens Führung durch Bakary Diakité (10.) rettete Routinier Ivica Grlic (30.) den «Zebras» immerhin das Unentschieden.

Der FC Augsburg profitierte bei seinem ersten Saisonsieg auch vom frühen Platzverweis des Ahlener Torhüters Manuel Lenz (6.), der wegen Handspiels außerhalb des Strafraums Rot sah. Die Ungarn Sandor Torghelle (32./29.) und Imre Szabics (73.) brachten die Schwaben auf den fünften Tabellenplatz. «Es reicht noch nicht gegen eine gestandene Zweitligamannschaft, aber das Positive ist, dass wir uns nicht abschlachten haben lassen», meinte Ahlens Coach Christian Wück.

Nach dem furiosen Saisonstart mit dem 3:2 gegen Fürth erhielt die Euphorie der Ingolstädter mit der Niederlage im Aufsteigerduell einen ersten Dämpfer. Nach der Führung der Oberbayern durch Ersin Demir (9.) machten Markus Kaya (30.) und David Müller (37.) Oberhausens ersten Saisonsieg perfekt.

Auch in Osnabrück waren die Zuschauer trotz Dauerregens begeistert. «Heute hat der Zweitligafußball gewonnen. Das war ein klasse Fußballspiel», sagte VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz nach dem 2:2 gegen Freiburg. Auch bei Fürths 5:2-Sieg gegen St. Pauli kamen die Besucher mit sieben Toren und zwei Platzverweisen voll auf ihre Kosten.

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