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Lebensretter zum Anfassen

Tag der offenen Tür

In der Not sind Berufsfeuerwehr und Feuerwehrmänner des Freiwilligen Löschzuges sofort zur Stelle. Jetzt durften Interessierte einmal hinter die Kulissen der Wache an der Merkurstraße schauen.

LANSTROP

24.08.2010
Lebensretter zum Anfassen

Die Ausrüstung der Feuerwehrautos interessierte den Nachwuchs besonders.

Zwei riesige Feuerwehrautos füllten den Hinterhof der ehemaligen Berufsfeuerwache, wo heute die Freiwillige Feuerwehr untergebracht ist. Alle Türen stehen weit offen, sodass jeder einmal in die Rolle eines Retters hineinschlüpfen konnte. Vor allem die kleinen Besucher staunten nicht schlecht:

Auf beiden Löschahrzeugen ist Platz für neun Feuerwehrmänner. Der erste Wagen ist mit allen Geräten und Utensilien, die unerlässlich für einen Erste Hilfe-Einsatz sind, ausgestattet, während der zweite Schläuche über Schläuche fasst. „Mit welchem Fahrzeug wir ausrücken, hängt immer von der Art des Einsatzes ab“, erklärt Verbandsführer Dietmar Poth. „Die vielen Schläuche sind besonders wichtig, wenn das Wasser über lange Wege transportiert werden muss.“ Am Zaun neben den Fahrzeugen hängen die Anzüge. Jeder entspricht einer Norm, die den Feuerwehrmann – je nach Einsatzart – optimal vor Feuer, Wasser, Chemie oder Insektenstichen schützt. Poth: „Bei einem Einsatz muss alles koordiniert sein, deswegen hat jeder seine Rolle, die durch die Farbe der Weste und Zeichen auf dem Helm gekennzeichnet ist.“

In den vergangenen Monaten dieses Jahres wurde der Löschzug Lanstrop mir seinen 27 Aktiven bereits 62 Mal alarmiert, wovon nur ein Viertel den Brandschutz ausmachte. „Die ersten Minuten sind bei einem Unfall sehr wichtig. Da wir vor Ort sind, ist ein großer Teil unserer Einsätze First Responder, also Erste Hilfe“, fährt Dietmar Poth fort. Spezielle und qualifizierte Ausbildung der Freiwilligen sei dabei Grundvoraussetzung. Auch für den Nachwuchs ist gesorgt: 18 Jugendliche stellen aktuell die Jugendfeuerwehr. Neben kleinen Übungseinheiten, die sie auch an diesem Tag demonstrierten, werden bei den Zeltlagern und Ausflügen vor allem Zusammenhalt, Sport und Spaß groß geschrieben.