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Abwasser: Schon früh umgestellt

19.12.2007

Legden Legden hat bereits seit mehr als zehn Jahren eine gesplittete Abwassergebühr und gehört damit nicht zu den 40 Prozent der nordrheinwestfälischen Gemeinden, die ihre Abwassergebühren ausschließlich an den Trinkwasserverbrauch gekoppelt haben - ein Verfahren, das das Oberverwaltungsgericht jetzt als nicht statthaft gerügt hat (Münsterland Zeitung berichtete).

"Es hatte sich schon Anfang der 90-er Jahre abgezeichnet, dass das andere Verfahren rechtlich nicht haltbar sein würde", erinnert sich Hauptamtsleiter Herbert Lenz. Ein gültiger Rückschluss vom Frischwasser- auf den Abwasserbedarf sei nämlich nur in Siedlungen mit weitgehend homogener Wohnbebauung möglich, "Früher gab es die noch, aber inzwischen kann da längst nicht mehr die Rede von sein." Deshalb habe die Gemeinde Legden ihr Augenmerk auf das Niederschlagswasser gerichtet und damit auf die Größe der versiegelten Fläche. Das führe nicht nur zu mehr Gebührengerechtigkeit, sondern habe auch einen ökologisch sinnvollen Nebeneffekt: "Es ist ein Anreiz, weniger Fläche zu versiegeln und statt dessen das Regenwasser versickern zu lassen."

Flächenversiegelung

Die Umstellung damals - nach einer Erfassung der jeweils versiegelten Grundstücksfläche - habe aber nicht nur Beifall gefunden. Schließlich hätten viele etwas mehr zahlen müssen als bis dahin. sy-

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