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Bürgermeister Kleweken tritt wieder an

Wahl 2015

Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken (CDU) will es noch einmal wissen: 2015 tritt er nach dann 16-jähriger Amtszeit erneut als Kandidat für das Bürgermeisteramt an. Am Freitag hat er seine Entscheidung öffentlich gemacht. Die CDU unterstützt seine erneute Kandidatur.

LEGDEN

, 28.11.2014
Bürgermeister Kleweken tritt wieder an

Bürgermeister Friedhelm Kleweken in seinem Amtszimmer

Bislang hatte Kleweken sich nach eigenen Angaben noch nicht entschieden, ob er wieder kandidieren werde. „Die nächste Amtszeit reicht bis ins Jahr 2020. Dann werde ich 67 Jahre alt sein. Daher wollte ich gemeinsam mit meiner Frau die Entscheidung gründlich überlegen“, erklärte Kleweken am Freitag. Nun aber ist die Entscheidung gefallen. "Ich werde kandidieren", so Kleweken. Und er fügt hinzu: "Ich habe noch so viel vor."

Als Schwerpunkte der künftigen Arbeit sieht Kleweken die Erweiterung des Industriegebiets Heying Esch, die Schaffung von Gewerbeflächen an der A 31, die Regionale-Projekte und die grundsätzliche Frage, wie Legden und Asbeck auch für junge Menschen attraktiv bleiben. "Wir müssen etwas gegen die Abwanderung von gut ausgebildeten jungen Leuten unternehmen." Klewekens dritte Amtszeit endet offiziell am 20. Oktober 2015. Fünf Wochen zuvor, am 13. September können die Legdener ihre Stimme bei der Bürgermeisterwahl für die Jahre 2015 bis 2020 abgeben.

Der gelernte Entwicklungsingenieur Friedhelm Kleweken wagte 1999 den Sprung in die hauptamtliche Politik und wurde der erste direkt gewählte Bürgermeister der Gemeinde Legden. Seine politische Karriere hatte er bereits mit 26 als ehrenamtliches Ratsmitglied begonnen. Bei der ersten Wiederwahl als Bürgermeister im Jahr 2004 erhielt er sein bislang bestes Ergebnis mit 86,9 Prozent. Damals unterstützte neben der CDU auch die UWG Klewekens Kandidatur. 2009 wurde er für mit 76,7 Prozent der Stimmen für weitere sechs Jahre gewählt. Im vergangenen Jahr entschied sich Kleweken, seine sechsjährige Amtszeit voll auszuschöpfen. Das Gesetz zur Stärkung der kommunalen Demokratie hatte die Amtszeit generell von sechs auf fünf Jahre verkürzt, um ab 2020 die Bürgermeisterwahlen wieder mit den Wahlen der Stadt- und Gemeinderäte verbinden zu können. Für die Übergangszeit hatte der Gesetzgeber die Entscheidung über die Dauer ihrer Amtszeit in die Hände der Bürgermeister gelegt.  

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