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Eine Tradition, die 334 Jahre lang lebendig blieb

Fliegenmarkt

LEGDEN "Jedes Jahr wird der Fliegenmarkt besser angenommen", berichtet Helga Sprey vom Organisationsteam des Traditionsfestes. Besucherin Ursula Hommel: "Jedes Jahr wird es schöner, und man merkt, dass die Leute sich viel mehr Gedanken machen."

von Von Christina Fischer

, 03.08.2010
Eine Tradition, die 334 Jahre lang lebendig blieb

Geselligkeit herrscht beim Fliegenmarkt, den Groß und Klein gleichermaßen gerne besuchen.

Seit 20 Jahren kommt sie nun schon zum Markt - anfangs vor allem zum abendlichen Tanz, am Dienstag zum Kaffeetrinken am Nachmittag. Seit 334 Jahren gibt es den Fliegenmarkt bereits. Ursprünglich wurden Waren verkauft, jetzt steht die Geselligkeit im Mittelpunkt. An jedem ersten Dienstag im August findet jetzt traditionell ein Frühshoppen statt. Nachmittags werden Kaffee und selbst gebackener Kuchen serviert, und abends schwingen die Gäste das Tanzbein.

Anders als in den Vorjahren, als sie die Organisation anderen Gruppen und Vereinen abgegeben hat, hat die Nachbarschaft Fliegenmarkt dieses Mal das Fest selbst veranstaltet - ehrenamtlich. "Letztes Jahr war ich im Organisationsteam und habe einen Maltisch betreut", erzählt die siebzehnjährige Nicole von der Gemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde. Wie jedes Jahr ist Nicole beim Kaffeetrinken mit dabei: "Es ist wie jedes Jahr - gut."

Der Ort des Geschehens hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Wie in den vergangenen Jahren auch, fand das Fest auf einer Wiese am Westring statt. Besonderes Highlight für alle Kinder war gestern die Hüpfburg. Der Fliegenmarkt führt nicht nur verschiedene Generationen zusammen, sondern auch unterschiedliche soziale Gruppen: Bewohner des nahe gelegenen Altenheims sowie Menschen mit Behinderungen kommen jedes Jahr zum Fliegenmarkt. "Da, wo Fliegen waren, waren auch Pferde. Vermutlich war der Fliegenmarkt ein Pferdemarkt. Somit ist unser Symbol die Fliege", berichtet Karl-Heinz Otto von der Nachtbarschaft. "Der Fliegenmarkt wird auch weiterhin Tradition bleiben und hoffentlich auch weiter viele Leute anlocken".

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