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Kleine Klassen sind das große Plus

Sekundarschule Legden Rosendahl

An der Sekundarschule Legden Rosendahl zeigt sich ein Trend zu höherwertigen Abschlüssen. Jetzt starten die Schulanmeldungen. Zur Konkurrenz in Billerbeck äußerte sich der Schulleiter Axel Barkowsky auch.

Legden

von von Manuela Reher

, 17.02.2018
Kleine Klassen sind das große Plus

Axel Barkowsky ist der Leiter der Sekundarschule Legden Rosendahl. © Markus Gehring

Es ist Bewegung in der Schullandschaft – auch durch die Errichtung eines Teilstandorts der Gesamtschule Havixbeck in Billerbeck. Die Sekundarschule Legden Rosendahl erfreut sich dennoch weiterhin großer Beliebtheit, so erzählt Axel Barkowsky, der Leiter der Sekundarschule, im Interview mit Manuela Reher.

Wie bewerten Sie die Anmeldungen von neun Darfeldern für die Gesamtschule in Billerbeck im Hinblick auf Ihre Sekundarschule?

Wir lassen uns davon nicht beirren, sondern schauen nach vorne. Aufgrund der neuen Erlasslage können wir unsere Sekundarschule auch künftig zweizügig weiterführen. Alle Eltern können ihre Kinder guten Gewissens bei uns anmelden und darauf vertrauen, dass ihr Nachwuchs eine qualifizierte Schulausbildung erhält. Wir unterrichten an einem überschaubaren Standort in kleinen Klassen. Das ist ein großes Plus gegenüber mancher anderen Schule.

Welche Kinder melden sich bei Ihnen an?

Etwa 60 Prozent haben eine Realschul-, 40 Prozent eine Hauptschulempfehlung. Aber auch ein paar Schüler mit einer Empfehlung für das Gymnasium sind dabei.

An der Schule gibt es für alle Jahrgänge Lernzeiten. Wie sind die Erfahrungen damit?

Die Lernzeiten sorgen dafür, dass die Kinder mehr Zeit zum Üben und Lernen haben. Sie arbeiten in diesen Stunden an individuellen Aufgaben, die sie ohne fremde Hilfe lösen können. Wenn es doch Fragen geben sollte, so können sie diese an die Lehrperson stellen. Außerdem lernen die Kinder so früh mehr Selbstständigkeit, da sie zum Beispiel selber entscheiden müssen, mit welchem Fach sie beginnen wollen.

Was verknüpfen Sie mit dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“?

Vor allem die Hoffnung auf eine weiter verbesserte Ausstattung der Schulen. Eine gute Ausstattung sorgt für ein gutes Arbeitsklima bei Schülerinnen und Schülern und vor allem auch bei den Lehrpersonen. Die Digitalisierung der Schule steht an – hieran muss weiter gearbeitet werden. Aber auch solche Dinge wie Klassenraumgestaltung, die Schaffung von zusätzlichen Differenzierungsräumen und weitere Räumlichkeiten für den Ganztagsbetrieb erhoffe ich mir. Darüber hinaus brauchen wir auch Arbeitsräume für die Lehrpersonen, denn diese verbringen heute sehr viel mehr Zeit in der Schule als früher.

Was muss Schule heute zusätzlich leisten?

Neben der Hauptaufgabe des Unterrichtens erhält der Erziehungsauftrag eine immer größere Bedeutung. Schule übernimmt dort heute viele Aufgaben, die früher so „nicht auf dem Programm“ standen. Darüber hinaus arbeiten wir heute intensiv im Bereich des gemeinsamen Lernens und fördern möglichst alle Schüler entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten. Hinzu kommen aktuell noch die Zuwanderer, um die sich die Schule ebenfalls kümmert.

Wie wird an der Sekundarschule sichergestellt, dass es nach dem Schulabschluss erfolgreich für jeden einzelnen Schüler weitergeht?

In diesem Schuljahr haben wir zum zweiten Mal in Jahrgang 8 einen gesonderten Beratungstag bei der Zeugnisausgabe durchgeführt, bei dem es explizit um den zu erreichenden Abschluss ging. Dabei haben die Klassenlehrer in Einzelgesprächen mit Schülern und Eltern Möglichkeiten erörtert, wie ein höherwertiger Abschluss erreicht werden kann. Ansonsten arbeiten wir weiter an den Kooperationen zu den Gymnasien, Berufskollegs und Gesamtschulen und sind am Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ beteiligt. Es zeichnet sich ein Trend ab, dass von Jahr zu Jahr immer mehr Schüler bei uns einen höherwertigen Abschluss bekommen.

Wie stellt sich dieser Trend genau dar?

In der Jahrgangsstufe 9 sind 88 Schüler. Die Abschlussprognose liegt für 40 Prozent bei einem Hauptschulabschluss, für 60 Prozent bei einem Realschulabschluss – davon werden sogar mehr als 70 Prozent nach aktuellem Stand einen Qualifikationsvermerk zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erhalten.

Anmeldungen für die Sekundarschule Legden Rosendahl für das neue Schuljahr 2018/19 sind vom 20. bis 22. Februar. Termine am Standort in Legden, Weishauptstraße 1: Dienstag (20. 2.) von 8 bis 17 Uhr, Mittwoch (21. 2.), 12 bis 17 Uhr, und Donnerstag (22. 2.) 12 bis 19 Uhr. Zur Anmeldung sind mitzubringen: Originalzeugnis des ersten Halbjahres, Schulform-Empfehlung der Grundschule, Anmeldeschein und Familienstammbuch oder Geburtsurkunde.
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