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Liebe zu Pferden weitergeben

Aktion Pferdestärken

LEGDEN Seit wann sie reiten kann? Eva-Maria Niehues überlegt kurz und schüttelt dann den Kopf, dass der schwarzen Pferdeschwanz nur so hin und her fliegt: „Eigentlich seitdem ich denken kann“, sagt sie lachend. Die Aktion "Pferdestärken" ist also für sie ein Heimspiel.

von Von Sylvila Luettich-Gür

, 13.08.2010
Liebe zu Pferden weitergeben

Eva-Maria Niehues reitet seit sie denken kann.

Die 25-Jährige ist mit Pferden groß geworden. Und während sie selbst heranwuchs, entwickelte sich auch ihr Zuhause: vom ganz normalen Bauernhof zum Reit- und Fahrstall mit eigener Reithalle und jeder Menge Einstellpferden. Was Eva-Maria Niehues so sehr an den Pferden und Ponys um sie herum begeistert, können an diesem Wochenende alle Interessierte nachfühlen: beim Hofbesuch im Isingort im Rahmen der münsterlandweiten Aktion „Pferdestärken“. Ob die moderne Reithalle mit den Boxen für Einstellpferde auf der einen Seite und der nagelneuen, komplett an einen Ponyzüchter verpachtete Stallgasse auf der anderen Seite, der Außenreitplatz, die weitläufigen Pferdeställe für Islandpferde oder das schöne Ausreitgelände im Außenbereich, das sowohl Turnier- als auch Freizeitreiter gerne nutzen: Die Besucher können eine Szenerie erleben, die für jede Immenhof-Verfilmung kleidsam wäre.

Nein, in Urlaub fahre sie eher selten, bestätigt Eva-Maria Niehues, die tagsüber als Heilerziehungspflegerin arbeitet, nach Feierabend aber die Reiterei auf dem elterlichen Hof organisiert. Jetzt im September habe sie zwar eine einwöchige Reise nach Andalusien geplant – „klar besuchen wir die königliche Reitschule“ – , aber die Pferde zu Hause fehlten ihr jetzt schon. Insbesondere Florian – mit 32 Jahren das älteste Pensionspferd. Liebevoll tätschelt sie dem braunen Senior, der gerade mit Hingabe Möhren frisst, den Hals. „Er bekommt bei uns sein Gnadenbrot.“ Dass sich alle stolzen Vierbeiner – vom kleinen Shetland-Pony bis zum hochbeinigen Belgier – wohl fühlen im Isingort, ist eine Gemeinschaftsleistung, wie die junge Frau betont. Neben ihrer Familie – der Vater hat Pferde noch als Arbeitshilfen auf dem Feld erlebt – helfen viele Bekannte und Freunde mit. Eines verbindet alle: die Liebe zum Pferd. Die begleitet die meisten, seitdem sie denken können 

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