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Neue kardinalrote Dahlie heißt "Stift Asbeck"

Bürgermeister hält Versprechen

Auf den Namen „Stift Asbeck“ wurde am Sonntagabend im Dormitorium eine Dahlie getauft. Im vergangenen Jahr konnte der Heimatverein den zehnten Geburtstag der „Auferstehung“ des Dormitoriums feiern. Damals versprach Bürgermeister Friedhelm Kleweken dem Ortsteil eine Dahlie, die auf den Namen „Stift Asbeck“ getauft werden sollte. Am Sonntag war es soweit. Im Rahmen eines kleinen Festaktes wurde die kardinalrote Neuzüchtung im Dormitorium getauft.

ASBECK

, 17.10.2016

Züchter ist Wilhelm Schwieters. „Die Dahlientaufe erfolgt traditionell mit dem Wasser aus dem Asbecker Mühlenbach“, erklärte der Bürgermeister und stellte die Taufpaten vor: die Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Asbeck Maria Pier-Bohne, Bernhard Laukötter als Vorsitzender des Heimatvereins Asbeck und der Pfarrer von St. Brigida-St. Margareta Axel Heinekamp, Dahlienkönigin Lena Ebbing und Züchter Wilhelm Schwieters sowie er als Bürgermeister.

„Ich wüsste gern, was Vikar Entrup dazu gesagt hätte“, meinte Bernhard Laukötter, der sich auf das kommende Jahr freut, in dem das Stift Asbeck 925 Jahre alt wird. Im Jahr 1926 hat der begeisterte Dahlienzüchter Entrup begonnen, die Welt etwas bunter zu machen – auf zehn Morgen Land hat er Dahlien angepflanzt. Zum Stifts-Jubiläum wird es eine Konzertreihe über Fronleichnam in der Stiftskirche geben: mit Musik von Ludwig van Beethoven in Erinnerung an Therese von Zandt. Zandt war Stiftsdame in Asbeck und mutmaßliche Geliebte von Beethoven.

In viele Gärten

Im nächsten Jahr sollte die Dahlie „Stift Asbeck“ nicht nur im Dahliengarten in Legden blühen, sondern in „vielen Gärten dieser Welt“, ergänzte der Bürgermeister.

Dahlienzüchter Wilhelm Schwieters beschrieb seine Neuzüchtung als eine Pflanze, die sich sowohl zum Schnitt als auch zum Schmuck für Beete eigne. „Es müssen immer mehrere Pflanzen davon gepflanzt werden, sonst wirkt die Pflanze nicht“, so Schwieters.

Bisher habe er erst vier Knollen dieser Züchtung. „Für den Dahliengarten verspreche ich Ihnen eine Jungpflanze. Die Neuzüchtung hat einen kleinen Fehler. Sie hat ein kleines weißes Öhrchen in fast jeder Blüte“, räumte Schwieters den charmanten Mangel ein. 30 Sorten hatte Schwieters den Asbeckern zur Auswahl für die Neuzüchtung vorgestellt. Die Entscheidung fiel auf die kardinalrote Ballrose, da im Wappen der Gemeinde die Asbecker Raute in derselben Farbe zu sehen ist. Elvira Meisel-Kemper

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