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Neues Löschfahrzeug löst alten Rundhauber ab

Nachfolge bei der Feuerwehr

"Oma" haben die Legdener Feuerwehrleute liebevoll ihr Löschfahrzeug genannt. Seit gestern ist es außer Dienst. Das neue Löschfahrzeug übernimmt. Es hört auf die klangvolle Typenbezeichnung LF 20 KatS.

LEGDEN

, 06.10.2016

Eine Woche lang haben sich die Maschinisten und Kraftfahrer im Feuerwehrgerätehaus mit dem neuen Fahrzeug und seiner modernen Technik auseinandergesetzt. Der Vorgänger war immerhin schon 32 Jahre alt. Da kann man jetzt durchaus von Enkel sprechen.

Beim Fahrzeughersteller abgeholt

Bereits in der vergangenen Woche konnten Bürgermeister Friedhelm Kleweken, die Feuerwehrführung, Löschzugführung und die Gerätewarte der Feuerwehr Legden das neue Löschfahrzeug beim Fahrzeughersteller Schlingmann in Dissen übernehmen.

Einen ganzen Tag verbrachten sie dort bei der technischen Abnahme und Einweisung, überprüften alles und testeten auch in einem nahe gelegenen Gewerbegebiet den Wasserwerfer, der auf dem Dach angebracht ist.

292.000 Euro

Bereits vor mehr als 18 Monaten hatte der Rat der Gemeinde Legden den Beschluss zur Ersatzbeschaffung des bis dahin über 30-jährigen Rundhaubers gefasst. Darauf folgte eine aufwendige Leistungsbeschreibung nach technischen und taktischen Überlegungen durch die Feuerwehrführung. Die Ausschreibung erfolgte durch die Kommunalagentur NRW. Die Aufträge gingen an den Fahrgestelllieferanten MAN und den Aufbauhersteller Schlingmann. Die Kosten liegen bei 292.000 Euro.

Auf Legden abgestimmt

Maßgeblich für die Feuerwehr Legden hat der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Christoph Blanke, die Beschaffung von Anfang an durch Betreuen der Bauphase bis hin zur Abnahme begleitet. Jetzt konnten Bürgermeister Friedhelm Kleweken und die Feuerwehrführung sich von dem Ergebnis überzeugen.

"Bei dem neuen Löschfahrzeug handelt es sich um ein gut durchdachtes und auf Legden abgestimmtes Fahrzeugkonzept", so Feuerwehrchef Klaus Uppenkamp. Lob gab es auch von Friedhelm Kleweken: "Sie haben mit großem Engagement und hohem Zeitaufwand die Anschaffung vorbereitet."

Bei dieser Ersatzbeschaffung handelt es sich um ein Fahrzeug, das wie sein Vorgänger zur Wasserförderung und Sicherstellung der Löschwasserförderung bei der Brandbekämpfung dient und zur einfachen technische Hilfeleistung zum Beispiel bei Flächenlagen wie Sturm, Hochwasser oder Schnee eingesetzt wird.

Durch hohes Wasser

Es dient weiterhin als Zugfahrzeug für den vorhandenen Schlauchanhänger und bildet mit ihm eine taktische Einheit. Das Fahrgestell ist so gewählt, dass es über eine hohe Watfähigkeit verfügt und somit Fahrten durch Wasser bis maximal 60 Zentimeter ermöglicht. Weiterhin verfügt es über einen Wassertank von 1200 Liter Löschwasser und einen Wasser- und Schaummonitor auf dem Geräteraumdach.

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