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"Rockwasser" lässt es ordentlich krachen

Zehnjähriges Bandbestehen

Die Grundfesten des Dorfes haben am Samstagabend gewackelt, als die Asbecker Punk-Rock-Band „Rockwasser“ ihren zehnten Geburtstag im Saal der Gaststätte Reers in Asbeck feierte.

ASBECK

von Von Elvira Meisel-Kemper

, 18.11.2014

Zum Geburtstag gehören Freunde, und die kamen reichlich von Nah und Fern. Fans zum Zuhören, Mittanzen, Mitsingen und Mitfeiern füllten den Saal vor der Bühne genauso wie die Musikerfreunde auf der Bühne. Zwei Punk-Rock-Bands hatten sie als Vorbands eingeladen. „The Cracked Empire“ aus Ahaus war der erste Einheizer. Lucas Balik (Bass), Gerrit Wahlfort (Gitarre/Gesang), Andre Haverkotte (Gitarre) und Simon Steevens (Drummer) ließen es ordentlich krachen und machten Lust auf den weiteren Abend. Mit fetziger Musik und rauchig-heiserem Gesang lieferten sie den gelungenen Einstieg in den Abend und in die eigene Welt des Punk-Rock.

„Let you go!“ und „Once and for all!“ waren nur zwei der englischsprachigen Titel, die es in sich hatten. Bunte Strahler und die Nebelmaschine taten ihr Übriges, um die Bühne und das Publikum immer wieder aus dem Alltag in die Sphären des Punk-Rock zu heben. Die Schöppinger Band „Vorlaut“ hatte es da schon etwas leichter. Doch auch diese vier Musiker Ralf Bonnefeld (Bass/Background/Gesang), Maurice Neurink (Drums), Johannes Alichmann (Gitarre/Gesang) und Mike Middelhoff (Gitarre/Background/ Gesang) schenkten sich und dem Publikum nichts. Ihre Texte schöpften wie die Band „Rockwasser“ aus dem deutschsprachigen Punk-Rock-Schatz.

„Scheißegal“, „Ich und meine Brüder“ oder „Wir müssen saufen für den Regenwald“ waren nur einige der Titel. Der Boden war bereitet, die Stimmung aufgeheizt, als nach zweieinhalb Stunden Konzert der Vorbands endlich die Band „Rockwasser“ die Bühne betrat. Vor ihrem Konzertbeitrag wurde allerdings erst gefeiert. Die Band „Vorlaut“ holte die vier Musiker von Rockwasser auf die Bühne. Das übliche Geburtstagslied sangen alle zusammen. Glückwunschreden von ihrem Fanclub wurden gehalten und Geschenke an die Musiker Matthias Bonnefeld (Gitarre/Gesang), Alexander Völker (Schlagzeug), Michael Bonnefeld (Bass) und Jörg Woltering (Gitarre/Gesang) verteilt. Erst dann ging es richtig los.

Noch mehr Nebel, noch mehr harte Riffs und effektvolle Drums und noch mehr deutschsprachige Texte brachten das Publikum zur fortgeschrittenen Stunde im proppevollen Saal so richtig in Fahrt. „Einmal an dich ran“, „Germania hält ein Leben lang“ und ihr Titelsong „Rock und Wasser“ durften natürlich in dem Konzert nicht fehlen. Dazu kamen viele alte und neue Songs, die auf dem vierten Album der Band erscheinen werden. Allerdings müssen die Fans dafür noch bis 2015 warten. Die Freude hat das nicht geschmälert. Bis weit nach Mitternacht wurde weiter gerockt, gesungen und genebelt. Erst dann kehrte in Asbeck wieder die wohlverdiente Nachtruhe ein.

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