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Schulzweckverband berät über Verbundschule

Auf Wachstumskurs

Länger gemeinsam lernen – und das im Ganztagsbetrieb: Das könnte bereits ab dem Schuljahr 2013/14 für Haupt- und Realschüler aus Legden und Rosendahl Wirklichkeit werden – vorausgesetzt, der Schulzweckverband aus Vertretern beider Kommunen entscheidet sich am morgigen Mittwoch, die Verbundschule in eine Sekundarschule zu erweitern.

LEGDEN

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 11.06.2012
Schulzweckverband berät über Verbundschule

Auf Wachstumskurs: Aus der gerade frisch gepflanzten Verbundschule soll eine Sekundarschule werden. Der kleine Partnerschaftsbaum aus Reszel/Polen macht es vor. Das Pflänzchen entwickelt sich gut - genauso wie die Schulpartnerschaft.

Dass die Voraussetzungen für eine solchen Weiterentwicklung der 2009 gegründeten Schule durchaus vorhanden sind, haben Vertreter der beiden Gemeindeverwaltungen und der Schule bereits während eines Beratungsgesprächs bei der Bezirksregierung erfahren. Die Genehmigungsvoraussetzungen seien sogar relativ gering, da es sich um eine Weiterentwicklung der Schule handele und nicht um eine Neugründung, ist in der Sitzungsvorlage für die Zweckverbandssitzung nachzulesen.

Bei der Neugründung einer Sekundarschule sei nachzuweisen, dass die neue Schule mindestens mit drei Eingangsklassen zu je 25 Schulen rechnen könne. Legden und Rosendahl bräuchten lediglich drei Klassen zu je 20 Schülern: ein Nachweis, der sich „nach allen Erfahrungen der vergangenen Jahre in unserem Fall sicher erbringen“ ließe, wie in der von Fachbereichsleiter Herbert Lenz und Schulverbandsvorsteher und Bürgermeister Friedhelm Kleweken unterzeichneten Vorlage zu lesen ist. Um eine S

ekundarschule werden zu können, benötigt die einzige weiterführende Schule der Gemeinden Legden und Rosendahl Kooperationspartner. Gymnasien und Berufskollegs seien anzusprechen, um sicherzustellen, dass die Absolventen ihre Schullaufbahn einmal an einer gymnasialen Oberstufe fortsetzen können. Das ist zwar jetzt schon möglich bei einem entsprechend qualifizierten Abschluss. Die neue Schulform will den Übergang zwischen den Schulen aber noch leichter gestalten. Zwar macht die Verbundschule schon jetzt zahlreiche Betreuungsangebote für den Nachmittag an beiden Schulstandorten Legden und Holtwick, verbindlich ist die Teilnahme aber nicht. Das würde sich beim Wechsel zur Sekundarschule aber ändern. Dann würde der Unterricht erst um 15 Uhr enden.

Da beide Schulstandorte bereits über Mensen verfügten, ließe sich der Nachmittagsunterricht leicht einführen. Die Zweckverbandsversammlung ist für alle Interessierten – auch Eltern und Jugendliche – offen. Beginn ist am morgigen Mittwoch um 19 Uhr im Haus Weßling.

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