Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

SuS-Sportler bauen wieder

Vereinsheim

Kaum ist das Umkleidegebäude nach zweieinhalb Jahren Bauzeit fertig, müssen die Legdener Sportler wieder ran: Klinkern statt kicken, Wände streichen statt Flanken schlagen. Dieses Mal gilt es, ein neues Vereinsheim zu bauen – wie schon beim Nachbarhaus zuvor mit viel Eigenhilfe.

LEGDEN

von von Sylvia Lüttich-Gür

, 08.06.2012
SuS-Sportler bauen wieder

So soll der Neubau aussehen, wie eine Tafel an der Baustelle zeigt.

Ein Brand hatte am 1. Februar das Vereinsheim so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sich der Vorstand des SuS Legden entschlossen hatte, die verkohlten Reste ganz abzutragen. „So können wir ein modernes Gebäude errichten“, sagt Bürgermeister Friedhelm Kleweken in seiner Funktion als SuS-Vorsitzender. Ob moderne Dämmstandards, barrierefreie Toilette oder attraktive Fensterfront: Das von drei angehenden Bauingenieuren aus den Vereinsreihen geplante Gebäude stelle eine deutliche Verbesserung zum Vorgängerbau dar. Aber: Er ist auch einiges teurer. Mit dem Geld, das der Verein von der Feuerversicherung bekommen habe – der Brand ging auf einen technischen Defekt zurück – komme der Verein nicht aus, so Kleweken. Er beziffert die Gesamtkosten für den Neubau mit rund 250 000 Euro. Die könne der Verein aber nicht auf den Tisch legen. „Deshalb machen wir wieder vieles selbst.“ Auch wenn der jüngste Kraftakt erst wenige Monate zurückliege, sei die Bereitschaft, mit anzupacken, sehr groß, wie der Vorsitzende freudig feststellt. Allerdings: Die Arbeiten für die Erstellung des Fundaments und des Holzständerwerks seien an Legdener Fachfirmen vergeben. Ehrgeiziges Ziel des SuS ist es, bis Winter 2013 fertig zu werden. Legdener Sportfans können den SuS beim Bau unterstützen – auch ohne zur Maurerkelle zugreifen. Die Aktion „Ein Stein, der Deinen Namen trägt“ biete jedem Gelegenheit, sich gegen eine Spende in dem Gebäude zu verewigen.