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Titel

23.12.2007

Titel

<p>... wie als Schusterin (im Bild die Leisten).</p>

AsbeckDBei der Verarbeitung der flüssigen Masse wird diese in Formen gegossen, die die Außenform des Werkstückes bestimmen, aber keinen Kern haben - sie sind hohl. Dieses Verfahren wird Schlickerguss genannt.

Die Formen bestehen aus Gips, der die Eigenschaft hat, Wasser einziehen zu können. Damit wird der eingefüllten Porzellanmasse im Randbereich das Wasser entzogen und die festen Bestandteile der Masse lagernsich an den Formwänden ab. Je länger die Masse in der Form verbleibt, um so dicker wird die verbleibende Randschicht.

Nach einer Stunde wird die Formabgenommen, es bleibt der Rohling. Er muss zwei bist drei Tage trocknen

Nach dem Trocknen erhalten die Gegenstände den so genannten Schrühbrand bei ca. 900 bis 1000 Grad, der in etwa 18 bis 20 Stunden vor sich geht.

, ehe er bei 680 bis 700 Grad Celsius erstmals gebrannt wird. Die nun feste Masse wird unter Wasser mit Skalpell bearbeitet: Öffnungen für Mund, Nase, Augen werden ausgestochen. Nach einem erneuten Brand bei 1220 Grad folgen Hauttönung und das Bemalen des Kopfes. Je nach Farbauftrag können noch sechs bis sieben weitere Brände erforderlich sein.

Dann werden Glasaugen ein- und Echthaar-Perücken aufgesetzt. Kopf, Körper und Glieder werden miteinander verbunden.

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