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Tourismus-Boom macht auch vor dem Dahliendorf nicht Halt

Mehr Übernachtungen in Legden

Heimische Hotels und Pensionen erleben einen kleinen Boom. Das gilt auch für Legden. Josefa Hemker vom Tourismuscenter Legden und Asbeck nennt aktuelle Zahlen und hat außerdem eine schlechte Nachricht.

Legden

, 21.02.2018
Tourismus-Boom macht auch vor dem Dahliendorf nicht Halt

Ungewöhnliche Gartengestaltung zeigten Legdener Gartenbesitzer wie hier Christine und Alfons Büscher zuletzt 2016 öffentlich. © Foto: von Wangenheim

In Legden stiegen die Zahlen für Übernachtungen und Gäste. Das sagte Josefa Hemker vom Tourismuscenters Legden & Asbeck am Dienstagabend in der Sitzung des Hauptausschusses im Haus Weßling.

42.027 Gästeankünfte wurden 2017 in Legden gezählt, das ist eine Steigerung um 4,8 Prozent. Die Zahl der ausländischen Gäste stieg um 15,7 Prozent von 6233 auf 7209. Die Gäste bleiben im Schnitt 1,8 Tage. Das macht im vergangenen Jahr 77.166 Übernachtungen und damit ein Plus von 7,8 Prozent. Vom Statistischen Landesamt werden dabei die sechs Betriebe erfasst, die mehr als zehn Betten haben. Sie haben zusammen 576 Betten angeboten. Die Auslastung beträgt 36 Prozent. In Legden haben außerdem private Vermieter weitere 69 Betten, die nicht in die Statistik eingehen.

Mehr Buchungen über das Internet

Immer weniger Gruppen buchen ihre Ausflüge ins Dahliendorf über das Tourismus-Büro, so Josefa Hemker. Buchungsportale im Internet werden zunehmend beliebter. 178 waren es 2017. „Weniger Gruppen kamen zum Blumenkorso“, kommentierte sie. Die Zahl der Gäste blieb mit 2779 aber im Schnitt der vergangenen Jahre. Mehr Werbung, so Josefa Hemker, wäre notwendig, um auch Gäste von weiter weg nach Legden zu holen. Doch dafür fehle das Geld.

Gestiegen sind die Zahlen im Tagesgeschäft. 2438 Gäste sind deutlich mehr als noch 2013 mit 1264 Gästen. Hier macht sich der Dahliengarten bemerkbar, der viele Besucher anzieht. Sie buchen verschiedene Programme. „Geschichten vom Dahlienvikar“ ist eines der beliebtesten Angebote.

„Wir müssen immer wieder etwas Neues machen“, so Josefa Hemker. Nimmt das Interesse inzwischen am Kaffee-Kultur-Klatsch ab, werden dagegen die neuen Fackelwanderungen sehr gut angenommen. Im kommenden Winter sollen in Asbeck Menschen abends mit Fackeln durch das Dorf ziehen und spannende Geschichten hören.

Keine Gartentage in diesem Jahr

Sehr groß ist die Nachfrage nach Pengel-Anton-Fahrten. Doch weil es nur noch einen Anbieter gebe, müsse man oft Interessenten absagen. Eine Erfolgsstory sind auch die Abende mit Comedians und Menü im Landhotel Hermannshöhe. Zuletzt unterhielt dort Butler George die Gäste.

Tradition haben die „Gartenträume“. Alle zwei Jahre öffnen Gartenbesitzer ihre Türen für Besucher. Doch 2018 wird es die Gartentage nicht geben. „Es gab nur drei Zusagen“, erläuterte Josefa Hemker den Ausschussmitgliedern. „Wir brauchen mindestens sieben, um erfolgreich zu sein.“ Ganz ausgeträumt hat sie aber noch nicht. Für 2019, so die Tourismus-Geschäftsführerin, haben schon einige Gartenbesitzer ihre Bereitschaft signalisiert.

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