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Doppelte Spende – doppelte Freude

Gartenbauer spendet 4000 Euro an Legdener Initiativen

Das Legdener Unternehmen Gartenbau Wolter hat im April 40-jähriges Bestehen gefeiert und dabei eine Menge an Spendengeldern gesammelt. Die wurden jetzt an örtliche Initiativen verteilt.

Legden

, 16.05.2018
Doppelte Spende – doppelte Freude

Bei der Übergabe (v.l.): Miriam Küper, Sabine Berning, Iris Elpers (alle GBF), Toni Hintemann und Mechthild Möllers (Dienst am Nächsten), Roswitha Küper (GBF), Irmhild und Hermann-Josef Wolter © Ronny von Wangenheim

„Für jeden Verein gibt es 2000 Euro“, sagt Hermann-Josef Wolter zu der Runde von Frauen. Die Überraschung ist groß. Mit so viel hätten weder die Frauen von „Dienst am Nächsten“ noch von der Gemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde gerechnet. „Der Tag der offenen Tür war sehr erfolgreich“, sagt Wolter. Gefeiert wurde Mitte April das 40-jährige Bestehen des Gartenbauunternehmens in Wehr. Hermann-Josef und Irmhild Wolter haben an dem Tag eine Pflanzentombola gestartet, die bereits 2000 Euro brachte. Und dann haben viele Freunde, Verwandte, Nachbarn für die Wolters Kuchen gebacken. „69 Kuchen, und alle waren am Ende weg“, sagt Irmhild Wolters. Auch die 14 Mitarbeiter engagierten sich am Tag der offenen Tür. Ein wenig aufgerundet waren die nächsten 2000 Euro voll.

Unterstützung beim Einkaufen und Putzen

Für beide Gruppen ist die Spende wichtig. Toni Hintemann und Mechthild Möllers sind für „Dienst am Nächsten“ zur Scheckübergabe gekommen. Sie organisieren, dass Hilfen einmal in der Woche in Haushalte gehen. Meist sind es ältere Menschen, die dank „Dienst am Nächsten“ weiter zu Hause leben können. Einkaufen, Spazierengänge, auch mal Fenster putzen oder bügeln, die Bandbreite der Aufgaben ist groß. Auch junge Familien haben schon Unterstützung gesucht oder Menschen, die beispielsweise nach einer Operation eine Zeit lang Unterstützung im Haushalt brauchen.

Die 30 Frauen arbeiten für eine Aufwandsentschädigung. „Aber es gibt Menschen, die haben eine so kleine Rente, dass sie das nicht zahlen können“, berichtet Mechthild Möllers. Daher wird ein Teil der Aufwandsentschädigung durch Spenden getragen. 4300 Stunden kamen im vergangenen Jahr zusammen, da kommt die Spende genau richtig.

Noch kann jeder, der sich bei Mechthild Möllers meldet, Hilfe bekommen – manchmal allerdings mit einer kleinen Wartezeit. „Wir suchen dringend weitere Hilfen“, sagt Mechthild Möllers, die selbst ehrenamtlich den Dienst am Nächsten organisiert.

GBF spart auf ein neues Therapiepferd

Die Gemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde Legden und Asbeck (GBF) besteht aus etwa 30 Familien, in denen Menschen mit Behinderungen leben. Dazu kommen passive Mitglieder. 2019 wird der Verein 40 Jahre bestehen. Der Gedanken- und Informationsaustausch ist eines der Ziele des Vereins. „Wir bieten monatlich Aktivitäten an“, sagt Iris Elpers und zählt auf: „Radfahren, kochen, backen, kegeln, turnen, Fahrten“. Und natürlich der therapeutische Reitsport auf dem vereinseigenen Therapiepferd. Das ist inzwischen alt und auf einem Auge blind. „Wir sparen für ein neues Pferd“, sagt Iris Elpers. „Wir haben gute Erfolge mit der Therapie“. Beweglichkeit, Mobilität, Konzentration – das alles wird beim therapeutischen Reiten gefördert. Ein Teil der Spendensumme wird für den Kauf eines Pferdes zurückgelegt, mit dem anderen Teil werden die anderen Aktivitäten des Vereins gefördert.

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