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Weg frei für Anbauten

Franziskus-Kindergarten

LEGDEN Bald ist Schluss mit der beschaulichen Ruhe der Ferienzeit am Kindergarten Sankt Franziskus: Die kirchliche Einrichtung wird umgebaut und erhält von beiden Seiten einen Anbau. Ziel der 635.000 Euro teuren Baumaßnahmen: Platz schaffen für Kinder unter drei Jahre.

von Sylvia.Luettich-Guer

, 18.08.2010
Weg frei für Anbauten

Die Bäume, die den Anbauten im Weg standen, sind bereits entfernt. In den nächsten Tagen treffen auch die Bauarbeiter ein.

Die Vergabe der einzelnen Gewerke durch den Kirchenvorstand am nächsten Montag sei nur noch eine Formsache, sagt Pfarrer Christian Dieker. Mündlich seien bereits die Zusagen erteilt. „Eigentlich kann es sofort losgehen.“ Muss es auch, denn die Zeit drängt: Bis zum Beginn des neuen Kindergartenjahres im August kommenden Jahres muss die deutlich erweiterte und den Bedürfnissen der jüngeren Kindern angepasste Einrichtung fertig sein. Denn dann läuft der Mietvertrag des Elisabeth-Kindergartens aus und die Mädchen und Jungen von der Mühlenstiege ziehen um „auf den Berg“.

Aber nicht das Ziel, zusätzlichen Platz für Kindergartenkinder zu schaffen, habe im Mittelpunkt der Überlegungen für die Baumaßnahme gestanden, so Dieker. „Uns geht es in erster Linie um die jüngeren Kinder unter drei Jahre.“ Die würden zwar auch schon jetzt in den Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft betreut, so Dieker, dabei müssten die Mitarbeiterinnen aber improvisieren. Denn die baulichen Voraussetzungen fehlten nicht. „Die kleinen Kinder brauchen doch andere bauliche Voraussetzungen“: Wickelräume und Schlagmöglichkeiten etwa. Das soll sich nun ändern. Neben dem Umbau im Bestand werden rechts und links des bestehenden Gebäudes angebaut. Ziel sei es, dass einer der beiden neuen Gebäudeteile bereits zum Jahresende weitgehend fertig sei – auch, weil die Fördermittel des Bundes bis dahin verbaut sein müssen, wieder Pfarrer erläutert.

Von den gesamten Baukosten in Höhe bon 635.000 Euro bezuschusst die Bundesregierung immerhin 435.000 Euro. Außerdem bringt die Pfarrgemeinde St. Brigida-St. Margareta als Investorin der Maßnahme Rückstellungen ein aus der Erhaltungspauschale mit ein, die sie im Zuge des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) erhält. Die restlichen 165.000 Euro teilen sich zu gleichen Teilen das Bistum Münster und die Gemeinde Legden. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Rat bereits gefasst. Anders als damals im Gremium vorgestellt, hat sich die Gestaltung des Gebäudes noch geändert. Statt eines massiven neuen Baukörpers hat der Legdener Architekt Wilhelm Hoogen nun die zweiteiligen Anbauten vorgesehen. Wie die Gruppen künftig aufgeteilt werden, ist noch offen, so Pfarrer Dieker. Denkbar sei es, dass zwei U3-Gruppen gebildet würden mit je zwölf Kindern. Aber auch eine Altersmischung mit den Kindergartenkindern sei vorstellbar.

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