Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Wenn Farben rocken

Ausstellung in der "Brücke"

ASBECK Der Ton macht die Musik - oder umgekehrt? Musik und Malerei sind nicht selten zwei Bereiche, die einander beeinflussen oder sogar bedingen. Den engen Zusammenhang symbolisieren auch Begriffe wie "Klangfarbe" oder "Farbton".

03.08.2010

Auch die Ramsdorfer Künstlerin Karin Danowski, ihre Ausstellung „Seelenbilder“ ist derzeit in der Asbecker Galerie Brücke zu sehen, zieht eine enge Verbindung zwischen diesen beiden Kunstsparten. Musik inspiriere sie zu Themen und Farben, sie „höre“ Bilder bei ansprechender Musik, so die Künstlerin. Das Musikspektrum, das sie zu ihren Werken inspiriert, ist dabei recht groß. Neben Klängen des japanischen Musikers Kitaro, die sie unter anderem zu dem Ölbild „Koi“ bewegten, lässt sich die diplomierte Heilpädagogin bei der Folk-Metall-Band „Subway to Sally“ kreativ „beseelen“.

Diese Unterschiede lassen sich auch in ihren Werken erkennen. Während „Koi“ ein Inbild der Ruhe, Ausgewogenheit und Weite zu sein scheint und dunkle Blau-und Grautöne vorherrschen, dominieren in vielen anderen Bildern grelle, nahezu schreiende Farben. „Flammenfreunde“ heißt eines von ihnen. Dick mit einem Spachtel aufgetragen springt dem Betrachter eine Fläche aus Orangetönen entgegen. Ein Zündholz in der linken unteren Bildecke bietet den Zugang zum Bildtitel, und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf einen kleinen Kopf inmitten der leuchtenden Farbigkeit. Danowski selbst bezeichnet sich als Autodidaktin. Sie habe schnell festgestellt, dass Kurse nichts für sie seien, sie ihren eigenen Zugang zum Umgang mit Material, Konzept und Komposition finden müsse.

Und dieser Weg führte sie in verschiedene Richtungen. „Angefangen habe ich mit Aquarellmalerei. Als ich meine ersten Farben geschenkt bekam dachte ich zunächst: `Das geht ja gar nicht!´. Doch es ging dann doch und so folgten Versuche in Acryl und Ölmalerei sowie Arbeiten mit Ton und Metall. Es ging sogar soweit, dass sie sich 1998 bewusst für die Reduzierung ihrer Arbeit auf den halben Stellenumfang entschied, um sich ganz ihrer Kunst zu widmen. Die Ergebnisse sind nun in ihrer dritten Einzelausstellung zu sehen.

Lesen Sie jetzt