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Lehmann schweigt zu Nachfolger-Debatte

Stuttgart (dpa) Jens Lehmann will sich nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft gar nicht erst in die Diskussion um seine Nachfolge in der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einmischen.

Lehmann schweigt zu Nachfolger-Debatte

Jens Lehmann beim Training in Stuttgart in Aktion.

«Ich habe mit Adler und Enke zusammen trainiert. Beide sind hervorragende Torleute und gute Charaktere. Aber zu dem, was da passiert, muss ich meine Meinung nicht mehr abgeben», sagte der 38-Jährige im Deutschen Sportfernsehen (DSF). Präziser äußerte sich Lehmann zur Debatte um seinen angeblichen Sonderstatus bei seinem neuen Bundesliga-Verein VfB Stuttgart. «Bislang war ich nach dem Auslaufen immer da und hatte keinerlei Sonderrechte», sagte Lehmann.

Obwohl er das «eigentlich auch so beibehalten» wolle, müsse man sehen «wie das in der Zukunft aussehen wird», sagte Lehmann. Sich zu diesem Thema überhaupt zu äußern, bedeute nach fünf Jahren beim englischen Spitzenclub FC Arsenal bereits eine Umstellung für ihn. «Solche Themen werden im Ausland nie angesprochen und daran sehe ich, dass es so eine typisch deutsche Sache ist. Ich glaube, es geht die Öffentlichkeit eigentlich gar nichts an, wie lange oder wie oft man am Tag trainiert», meinte Lehmann. Abstimmen muss er sich seiner Ansicht nach alleine mit dem Coach seines Clubs. «Der Trainer ist dazu da, um alles zu bestimmen. Und Armin Veh hat gezeigt, dass er sehr erfolgreich gearbeitet hat und da besteht überhaupt kein Bedarf, dass irgendjemand sich für irgendwas rechtfertigt.»

Ob er seine Profi-Karriere nach Ablauf seines Einjahresvertrags beenden will, ließ Lehmann weiter offen. Hinsichtlich seines Rücktritts habe er während seines gut zweistündigen Treffens mit Bundestrainers Joachim Löw in der vergangenen Woche «tatsächlich nur fünf Minuten über die Sache gesprochen», erzählte Lehmann. «Für mich war klar, dass ich niemandem mehr eine Garantie dafür geben kann, dass ich im nächsten Jahr, also in der Saison vor der WM, noch Fußball spiele.» Seine Zeit als Vereins-Profi müsse dann aber nicht zwangsläufig beendet sein: «Man weiß im Fußball aber nie. Vielleicht spiele ich die Saison 2009/2010 auch noch. Es kann immer alles passieren.»

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