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Lehramt-Studierende üben den Spagat

BOCHUM/DORTMUND Das eine Bein an der Ruhr-Universität, das andere an der Universität Dortmund: Ab sofort können Studierende der beiden Universitäten mit dem Berufsziel Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen diesen Spagat wagen und von einer erweiterten Fächerwahl profitieren.

30.10.2007

Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben beide Universitäten und das Staatliche Prüfungsamt vor kurzem geschlossen. Das „Spagatstudium“ bietet die Möglichkeit, ein in Bochum nicht angebotenes Fach in Dortmund zu studieren und umgekehrt.Erweiterte Fächerwahl  

Die Studierenden können Fächer miteinander kombinieren, die es in dieser Kombination allein weder in Bochum noch in Dortmund gibt. Einzige Vorraussetzung: An der „Zweit-Uni“ kann nur ein Fach gewählt werden, das es an der „Erst-Uni“ nicht gibt. Studierende, die in Dortmund eingeschrieben sind, können als Zweitfächer z. B. Russisch, Latein oder Geschichte wählen, während RUB-Studierende in Dortmund Kunst, Musik und Informatik studieren können.  

 Im Vorfeld müssen sich die Studierenden entscheiden, an welcher Universität sie hauptsächlich studieren und ihren Bachelor- und, daran anschließend, den Master of Education-Abschluss machen wollen. An dieser Universität sind sie dann als Ersthörer eingeschrieben. Die Anerkennung des Abschlusses Master of Education ist als Äquivalent zum Abschluss 1. Staatsexamen gewährleistet - und damit die Zulassung zum Referendariat.Bewerbung

Da die Dortmunder Fächer Kunst und Musik einer Eignungsprüfung unterliegen und einige Fächer in Bochum mit einem Orts-NC belegt sind, sollten sich Studierende beim jeweiligen Studierendensekretariat und bei dem jeweiligen Zentrum für Lehrerbildung über Einschreibevoraussetzungen und Zulassungsbeschränkungen informieren. Zu guter Letzt: Zweithörerbeiträge fallen für die Studierenden nicht an.