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Lell: Fünf Spiele Sperre - Hertha sortiert vier aus

Berlin (dpa) Hertha BSC verkleinert seinen Spielerkader. Der Verein plant nicht mehr mit Christian Lell, der vom DFB-Sportgericht wegen sportwidrigen Verhaltens und Schiedsrichter-Beleidigung für fünf Spiele gesperrt worden war, Kapitän Andre Mijatovic, Patrick Ebert und Andreas Ottl.

Lell: Fünf Spiele Sperre - Hertha sortiert vier aus

Christian Lell wurde für fünf Pflichtspiele gesperrt. Foto: Thomas Eisenhuth

Das teilte der in der zweiten Liga zum Sparen verurteilte Bundesliga-Absteiger mit. Zuvor vermeldete der VfB Stuttgart zudem die Verpflichtung des Berliners Tunay Torun. Der neue Trainer Jos Luhukay und Manager Michael Preetz hätten «in den vergangenen Tagen intensive Gespräche über die Zusammensetzung des Spielerkaders für die kommende Saison geführt». Dabei seien erste Entscheidungen gefallen, hieß es in einer Mitteilung auf der Internetseite des Hauptstadtclubs.

Lell war vom DFB-Sportgericht wegen krass sportwidrigen Verhaltens und Schiedsrichter-Beleidigung im Relegations-Rückspiel gegen Fortuna Düsseldorf für fünf Spiele gesperrt worden. Auch Mijatovic war wenige Tage zuvor vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen worden.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte es als erwiesen angesehen, dass der Berliner Verteidiger Lell seinen Düsseldorfer Gegenspieler Assani Lukimya im chaotischen Relegations-Rückspiel angespuckt und Referee Wolfgang Stark im Anschluss an die Partie beleidigt hat. Der DFB-Kontrollausschuss hatte noch eine Sperre von sechs Spielen gegen den Herthaner gefordert.

Laut DFB-Mitteilung habe Lell die Vorwürfe nicht bestritten. Lells Anwalt Frank Rybak sagte der Nachrichtenagentur dpa auf Nachfrage aber, die Aussage vor Gericht sei «kein explizites Geständnis». Vielmehr habe der 27-Jährige den Fall «aus verfahrensökonomischen Gründen» beenden wollen, um für die kommende Saison planen zu können.

Wegen der Vorkommnisse in Düsseldorf hatte der DFB-Einzelrichter bereits Lells und Mijatovics Teamkollegen Lewan Kobiaschwili mit der Bundesliga-Rekordsperre bis Jahresende und Torhüter Thomas Kraft für vier Spiele gesperrt.

Als erster Spieler hat der türkische Nationalspieler Torun den Berliner Verein verlassen. Der offensive Mittelfeldspieler wechselt vom Absteiger ablösefrei zum künftigen Europa-League-Teilnehmer VfB Stuttgart. Dort unterschrieb der 22-Jährige nach der sportmedizinischen Untersuchung einen Vertrag bis 30. Juni 2015, teilte der VfB am Mittwoch mit. Torun erzielte bisher in insgesamt 47 Bundesliga-Partien sechs Tore.

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