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Letzter Bauabschnitt an der Wittbräucker Straße hat begonnen

HÖCHSTEN 3500 Tonnen Asphalt entsorgt und 3500 Tonnen Asphalt neu aufgebracht. Der erste Bauabschnitt an der Wittbräucker Straße hatte es in sich. Rund ein Kilometer Strecke der ehemaligen Bundesstraße ist saniert.

von Von Jörg Bauerfeld

, 12.08.2008

"Was jetzt noch fehlt sind die Randbesfestigungen und die Markierungen", sagt Heiko Rumpel, stellvertretender Abteilungsleiter Bau von Straßen.NRW. "Etwa anderthalb Meter links und rechts der Straße werden noch befestigt." "Angebotsstreifen" nennt das der Straßenfachmann. Für einen Rad- oder Gehweg zu schmal, aber dennoch für Fußgänger nutzbar. 

Nicht mehr nutzbar ist die volle Fahrbahnbreite von der Kreisstraße (Höhe Ortseingangsschild) bis zur Brandisstraße. Hier rücken seit gestern die Arbeiter den Bauabschnitten 2+3 zu Leibe.Fräsmaschinen schaffen 200 Tonnen Schutt pro Stunde Zwei Fräsmaschinen fressen sich durch den alten, maroden Asphalt. 200 Tonnen Schutt in der Stunde füllen diese roten Monster in die wartenden Sattelschlepper. Ganze 15 Minuten dauert es, bis ein Hänger befüllt ist und der nächste LKW in Position gebracht wird.

30 Tonnen sind es pro Fuhre. Dreimal muss die Fräse die zwei Kilometer zurücklegen, um die rund 26 cm dicke Asphaltdecke komplett zu entfernen. "Wir werden hier, anders als beim ersten Bauabschnitt, in zweit Schichten arbeiten", erläutert Ralph Kaeseberg, Bauleiter der Firma Eurovia, die im Auftrag von Straßen.NRW für die Fahrbahnsanierung zuständig ist.  Zwei Schichten gleich mehr Stunden gleich kürzere Bauphase. Die Anwohner werden es mit Freude vernehmen.

Anlieger- und Besucherverkehr so wenig wie möglich behindern

Schon am Donnerstag soll, wenn alles glatt geht, die Fahrbahn in westlicher Richtung vom alten Asphalt befreit sein. Es folgen die Vorarbeiten für den neuen Straßenbelag. Dieser wird "in drei Lagen aufgetragen", sagt Kaeseberg. Mit zwischenzeitlichen Abkühlphasen ist mit der Fertigstellung der ersten Straßenhälfte Mitte nächster Woche zu rechnen.

Dann beginnt das gleiche Prozedere auf der zweiten Fahrbahnhälfte. Fräsen, abtransportieren, asphaltieren. "Wir wollen so wenig wie möglich den Anliegerverkehr und den Besucherverkehr der Betriebe behindern", so Rumpel. Das Ende der Straßen-Sanierung ist für Ende September angepeilt. Zurzeit sieht es so aus, als ob Straßen.NRW diese Zusage erfüllen kann.

 

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