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Libanon

Libanon

Die Lage für syrische Flüchtlinge im Libanon ist trostlos. Viele wollen deshalb zurück. Doch sie treten eine Reise ins Ungewisse an - nicht nur weil die gefürchtete Regierung weiter an der Macht ist.

Der Libanon leidet unter dem blutigen Bürgerkrieg im Nachbarland Syrien. Kein anderer Staat weltweit hat gemessen an der Bevölkerung so viele Flüchtlinge aufgenommen. Damit ist das Land überfordert.

Zu Hause lastet ein gewaltiger Druck auf der Kanzlerin. Die schwarze Schwester CSU lässt im Asylstreit nicht locker - es geht um Merkels politisches Schicksal. Doch die 63-Jährige kämpft.

In Deutschland hat Merkel mit einer Regierungskrise zu kämpfen. Das Thema Migration spielt auch eine zentrale Rolle bei ihrer Reise nach Jordanien und in den Libanon. Dabei hat sie ein Ziel vor Augen.

Der Frieden im Libanon steht auf wackeligen Beinen. Bei der Parlamentswahl in dem Land wurde nun die Schiitenmiliz Hisbollah erneut stärkste Kraft. Das könnte zu neuen Spannungen führen.

In einer unruhigen Region mit dem Krieg im Nachbarland Syrien spielt die Stabilität des Libanons eine wichtige Rolle. Nach politischen Krisen wählen die Menschen erstmals seit neun Jahren wieder ein Parlament.

Das Schicksal syrischer Flüchtlinge bestimmt auch den Besuch des Bundespräsidenten im Libanon. Dort wird über eine Rückkehr der Geflüchteten in ihre Heimat debattiert. Da zeigt sich Steinmeier skeptisch.

Brennende Flaggen, Steinewerfer: Im Jerusalem-Streit lösen Bilder von Konfrontationen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten im Heiligen Land Sorge in Deutschland aus. Doch Deutsche in Jerusalem

Anfang des Monats erklärte der libanesische Premier Saad Hariri von Saudi-Arabien aus seinen Rücktritt. Danach kamen Gerüchte auf, Riad halte ihn fest. Erst am Dienstag kehrte Hariri in den Libanon zurück.

Viel Klarheit über die Umstände der Rücktrittserklärung des libanesischen Premiers Hariri bringt sein Besuch in Paris zunächst nicht. Doch die Ausreise aus Saudi-Arabien öffnet eine Tür für eine Lösung

Ob es wirklich bei seinem Rücktritt bleibt, lässt der libanesische Ministerpräsident Hariri in Paris offen. Die Rückkehr in seine Heimat könnte die Krise beruhigen. Berlin liegt derweil mit Saudi-Arabien im Clinch.

Saudi-Arabien hat mit Verärgerung auf Äußerungen von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) über die Politik des Königreiches reagiert. Als Reaktion beorderte Riad seinen Botschafter aus Berlin zurück in die Heimat.

Während es zwischen Berlin und Saudi-Arabien seinetwegen zu diplomatischen Spannungen kommt, trifft der libanesische Premier Saad Hariri in Paris ein. Es könnte der Beginn zur Lösung der Krise in seinem Land sein.

Um die schwere politische Krise im Libanon zu lösen, braucht es Klarheit über die Hintergründe des Verschwindens von Premier Hariri. Riad bestreitet, ihn festzuhalten; Macron erwartet ihn am Samstag.

Eine Wende in der Libanon-Krise? Erst besucht Frankreichs Staatschef Macron den saudischen Kronprinzen. Dann gibt es für den libanesischen Regierungschef Hariri ein Angebot aus dem Élyséepalast.

Im multikonfessionellen Libanon herrscht ein fragiles politisches Gleichgewicht. Die Erzrivalen Saudi-Arabien und Iran unterstützen dort unterschiedliche Parteien. Bricht dort ein neuer Konflikt aus?

Sein Vater starb bei einem der schwersten Bombenanschläge im Libanon. Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri fürchtet offenbar das gleiche Schicksal - und tritt nun zurück. Der Ort seiner TV-Ansprache

Paralympicssieger Sebastian Dietz hat in dieser Woche Flüchtlingscamps in Libanon besucht. „Die Eindrücke dort haben mein Weltbild total verändert“, sagte der 32-Jährige aus Bad Oeynhausen, der seit einem Autounfall