Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Ligastart erfreut Löw und Bierhoff

Nürnberg (dpa) Der Start in die 46. Saison der Fußball-Bundesliga hat bei den Führungskräften der Nationalmannschaft große Hoffnungen geweckt.

Ligastart erfreut Löw und Bierhoff

Bundestrainer Joachim Löw (r) im Gespräch mit Teammanger Oliver Bierhoff.

«Das macht Freude. Der 1. Spieltag war ein Zeichen, dass die Liga im Aufbruch ist. Da kommt Bewegung rein», sagte Manager Oliver Bierhoff der Deutschen Presse-Agentur dpa. Man merke schon jetzt die neuen Einflüsse, ergänzte Bierhoff und verwies auf die Vielzahl von neuen Trainern wie etwa seinem einstigen Profikollegen Bruno Labbadia. «Man merkt, welche Gedanken da dahinterstecken.» Auch Bundestrainer Joachim Löw verbindet mit dem Auftakt hohe Erwartungen: «Es wäre schon erfreulich, wenn es nach vielen Jahren mal wieder einen großen internationalen Erfolg für einen Bundesliga-Verein geben würde», sagte der 48-Jährige.

Neben den Bayern traut er auch Werder Bremen und dem nach dem 1:0 im Qualifikations-Hinspiel gegen Atletico Madrid auf eine Teilnahme hoffenden FC Schalke 04 zu, die Gruppenphase in der Champions League zu überstehen. Die Voraussetzungen scheinen vielversprechend. «Besonders gut gefallen hat mir, dass es kein verhaltener Saisonstart war. Die vielen Tore zeigen, dass die Teams die Offensive suchen», sagte Löw nach der ersten Bundesliga-Runde im Fachmagazin «kicker». In den neun Begegnungen des 1. Spieltages waren insgesamt 29 Treffer gefallen.

Der Nationalcoach erwartet im Gegensatz zu vielen Experten keinen Alleingang des FC Bayern München. Natürlich sei das Starensemble von der Säbener Straße unter seinem Vorgänger Jürgen Klinsmann wieder Favorit. «Aber ich glaube, dass auch einige andere um den Titel mitkämpfen werden: Schalke, Bremen, Stuttgart und möglicherweise auch Leverkusen werden alles tun, um den Bayern das Leben schwer zu machen.» Auch Bierhoff rechnet mit mehreren Bewerbern um den Titel und die internationalen Startplätze: «Man hat schon gemerkt, dass es spannend wird.»

Der überraschende Spitzenreiter 1899 Hoffenheim sei ebenfalls eine Bereicherung für die Liga. «Der Verein hat gute Leute geholt, arbeitet sehr professionell», bemerkte Bierhoff. Die Erfolge würden zeigen, «dass sich solche Arbeit auch auszahlt.» Auch Löw lobt den «Dorfclub» aus der Nähe von Heidelberg. «Sie sind den richtigen Weg gegangen und haben sehr klug in junge und qualitativ gute Spieler investiert», sagte der Bundestrainer. Das Team von Trainer Ralf Rangnick war zum Auftakt mit einem 3:0-Erfolg bei Energie Cottbus auf Anhieb gemeinsam mit Schalke 04 an die Tabellenspitze gestürmt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Versprechen für die Zukunft

Hype um 12-jähriges BVB-Talent Moukoko

Dortmund Er ist erst zwölf Jahre alt, aber schon die Attraktion der Dortmunder U17-Fußballer. Youssoufa Moukoko versetzt die Fachwelt mit seiner Treffsicherheit ins Staunen. Der Einsatz des Deutsch-Kameruners im Kreis deutlich älterer Mitspieler sorgt jedoch für Diskussionen.mehr...

1. Liga

DFL terminiert erste Bundesliga-Spieltage

Frankfurt/Main (dpa) Der Hamburger SV muss an den ersten vier Bundesliga-Spieltagen gleich dreimal am Freitagabend antreten. Das ergab die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage eins bis sechs durch die Deutsche Fußball Liga (DFL).mehr...

1. Liga

SC-Coach Streich kritisiert Kommerzialisierung des Fußballs

Freiburg (dpa) - Bundesliga-Trainer Christian Streich vom SC Freiburg hat die zunehmende Kommerzialisierung des Profi-Fußballs kritisiert und vor dem Verlust von Fans gewarnt.mehr...

1. Liga

1. FC Köln denkt an Stadion-Neubau

Köln (dpa) Der 1. FC Köln will seine Zuschauereinnahmen verbessern und schließt einen Stadionneubau außerhalb der Stadt nicht aus. "Die Möglichkeiten, den Umsatz im Fußball zu steigern, sind ziemlich überschaubar", sagte FC-Präsident Werner Spinner im Interview des "Kölner Stadt-Anzeigers".mehr...

1. Liga

Bojan Krkic adelt die 05er: "Wer Fußball liebt, kennt Mainz"

Mainz (dpa) Spieler für viel Geld an prominente Clubs zu veräußern, ist Alltag bei Mainz 05. Einen gleich zweifachen Champions-League-Sieger wie Bojan Krkic zum FSV zu locken, ist dagegen einmalig in der Club-Historie.mehr...