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Lindner begrüßt Eon- und RWE-Pläne: Folgen für Kunden prüfen

Berlin. FDP-Chef Christian Lindner hat die Vereinbarung der Energiekonzerne Eon und RWE über eine Aufteilung ihrer Geschäfte begrüßt. Zugleich mahnte er eine kartellrechtliche Überprüfung der Pläne an. „Aus der guten Nachricht für den Standort Deutschland darf keine schlechte Nachricht für die Stromkunden werden“, sagte Lindner am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Mögliche Folgen für die Energiepreise müssten von den Wettbewerbshütern dringend untersucht werden.

Lindner begrüßt Eon- und RWE-Pläne: Folgen für Kunden prüfen

Christian Lindner, FDP-Vorsitzender, in Berlin. Foto: Soeren Stache

Er erwarte, dass die Firmen ihrer Verantwortung für die Arbeitsplätze am Standort Deutschland gerecht werden, sagte Lindner weiter. Die Energiebranche sei ein hochinnovativer Bereich. Bei der richtigen Weichenstellung durch die Unternehmen könne sie zu einem Jobmotor werden.

RWE will sich künftig ganz auf die Stromerzeugung aus konventionellen und erneuerbaren Energien konzentrieren, Eon übernimmt die Stromnetze und das Endkundengeschäft der bisherigen RWE-Tochter Innogy. Bei Eon sollen im Zuge der Umstrukturierung bis zu 5000 Stellen wegfallen - ohne betriebsbedingte Kündigungen, wie Eon-Chef Johannes Teyssen versicherte.

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